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Welpenzeit – was füttere ich meinem Welpen?

Es gibt die verschiedensten Meinungen zum Thema Futter und wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, wird man schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

© Karramba Production – Fotolia.com

Bis ca. zur 5. Lebenswoche wird der Welpe ausschließlich von Muttermilch ernährt. Anschließend beginnt der Züchter mit dem Zufüttern. Es ist ratsam, den Welpen anfangs mit dem Futter zu füttern, welches er auch beim Züchter gefüttert bekommen hat. Der Welpenkörper hat sich an dieses Futter gewöhnt. Wechselt man gleich zu Anfang, kann es zu Durchfall führen. Füttern Sie die Menge, die entweder auf der Verpackung des Futters für das Alter und die Größe des Welpen vermerkt ist, oder lassen Sie sich von dem Züchter Fütterungsempfehlungen geben.

Es ist wichtig, dass die Ernährung eines Welpen ausgewogen ist und auf die Größe und Rasse des Hundes abgestimmt wird. Achten man darauf nicht, kann es zu bleibenden Schäden führen.

Man unterscheidet zwischen:

  • Trockenfutter
  • Nassfutter
  • Rohfütterung

Trockenfutter und Nassfutter sind im Futterhandel erhältlich. Möchten Sie auf ein anderes Futter umstellen, als vom Züchter ursprünglich gefüttert, können Sie dort das passende finden. Achten Sie darauf, dass keine Nebenerzeugnisse und keine Zusatzstoffe wie Zucker oder künstliche Aromen in dem Futter enthalten sind. Mischen Sie zunächst ein wenig vom neuen Futter zu dem alten hinzu. So gewöhnt sich der Stoffwechsel des Welpen an das neue Futter. Langsam können Sie immer mehr von dem neuen und weniger von dem alten Futter füttern, bis die Umstellung schließlich auf das neue Futter erfolgt ist. Stellen Sie dem Welpen bei dem Füttern von Trockenfutter immer ausreichend Wasser zur freien Verfügung!

Viele Hundebesitzer „kochen“ für ihren Hund. Es ist allerdings weitaus komplizierter als das Füttern von Fertigfutter. Der Besitzer muss sich vorher genau über die vom Hund benötigten Nährstoffe informieren und diese im Futter umsetzen. Fehlen dem Hund bestimmte Nährstoffe, kann es zu Mangelerscheinungen kommen und der Welpe kann sich nicht ausreichend gut entwickeln. Es gibt viele Seminare zu diesem Thema und auch im Internet findet man viele Informationen darüber. Die Rohfütterung muss ausgewogen sein. So kommt neben einer Fleischmahlzeit auch eine vegetarische Mahlzeit auf den Speiseplan. Karotten, Joghurt, Obst, Haferflocken, Nudeln, Kartoffeln, Reis,… All das fein püriert ist für viele Hunde ein Festmahl. Doch ist es auch umständlich für viele Hundebesitzer. Gerade wenn man mit dem Hund verreist, ist es oft schwer umsetzbar. Doch ist man auch flexibel! Man kann die Mahlzeiten täglich variieren und Gemüse und Obst der Saison verfüttert. Da bringt das Kochen Spaß und dem Hund bereitet es glänzende Augen. Rohfütterung muss nicht teurer sein als Trocken- oder Nassfutter. Viele Schlachtereien bieten günstig „Hundefutter“ an. Achten Sie jedoch darauf Schweinefleisch, Leber und Niere nicht zu verfüttern. Schweinefleisch kann Krankheiten übertragen. Leber und Nieren gelten als Abfallprodukte des Körpers und können Giftstoffe enthalten.

Man sollte sich auf jeden Fall gut informieren, um seinem Welpen das passende Futter zu füttern. Sie können auf Ihre Ernährung achten und sich gesund ernähren. Der Welpe ist auf Sie angewiesen! Gehen Sie verantwortungsvoll mit dieser Aufgabe um.

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

Ein Kommentar

  1. Es ist überhaupt nicht kompliziert, den Hund selbst zu füttern. Zunächst- Kochen ist grundsätzlich überflüssig – in der Natur wird niemand dem Hund, Fuchs, Koyoten oder Wolf sein Futter kochen.Es zerstört nur wichtige Nährstoffe.
    Komplizierte Futterpläne ebenso – denken Sie nicht mehr über die Ernährung ihres Hundes nach als über die eigene.
    Ausgewogenheit erzielt man über einen langen Zeitraum und nicht durch tägliche Gabe künstlicher Zusatzstoffe.

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