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Hunde und Autofahren – wie sie coole Beifahrer werden!

Hund und Autofahren

Viele Hundebesitzer kennen es nur zu gut… man möchte mit seinem Hund zusammen an einen schönen Ort fahren, um einen entspannten Spaziergang zu machen. Aber schon vor dem Einsteigen ins Auto, beim öffnen der Kofferraumklappe, wird klar: der Weg wird alles andere als entspannt werden. Der Hund stemmt alle 4 Pfoten in den Boden und will partout nicht in den Kofferraum steigen.

Symptome für Stress beim Hund im Auto

Es gibt Hunde, die wie verrückt anfangen zu bellen und zu hecheln. Hunde, die versuchen über die Rückbank zu krabbeln, um bei uns Schutz zu finden. Hunde, die aufgeregt im Kofferraum auf und ab laufen. Oder Hunde, die zitternd in einer Ecke liegen und denen man genau ansieht, wie unwohl sie sich gerade fühlen.

Welpen ans Autofahren gewöhnen

Ein guter Züchter macht mit den kleinen Welpen bereits vor Abgabe an die neuen Besitzer ein paar Autofahrten und achtet darauf, dass die Welpen entspannt sind. Denn nur so können die kleinen Hunde coole Beifahrer werden! Im neuen zu hause angekommen ist es wichtig, genau dort anzuknüpfen! Man muss den Welpen weiter an das Auto und an die Autofahrt gewöhnen. Der Sicherheit wegen ist es ratsam, sich eine Box anzuschaffen, in der der Hund die Autofahrt verbringt. Diese sollte groß genug sein, dass der Hund stehen und sich drehen kann. Eine Box gibt den meisten Hunden Sicherheit und Begrenzung, die verhindert, dass sie auf und ab laufen und sich selbst weiter in ihre Nervosität hineinsteigern. Achten sie darauf, dass ihr Welpe ausgetobt ist, bevor Sie mit dem Üben beginnen. Man beginnt, in dem man sich mit dem Welpen gemeinsam in den Kofferraum setzt. Man kann die Gelegenheit nutzen, um dem Hund seine Mahlzeiten im Kofferraum in seiner Box zu geben. Dadurch verknüpft er gleich etwas Positives mit dem Kofferraum und der Box. Anschließend hebt man den Welpen wieder aus dem Auto hinaus und beendet die Übung. Das macht man viele Male hintereinander. Üben Sie, die Klappe der Box zu schließen. Aber bleiben Sie noch immer im Kofferraum sitzen. Wiederholen Sie das ebenfalls einige Male. Gehen Sie einen Schritt weiter und stellen Sie sich hinter das Auto. Aber noch so, dass der Welpe Sie sieht! Nach ein paar Malen schließen Sie vorsichtig die Kofferraumklappe. Bleiben Sie so stehen, dass der Hund Sie durch das Heckfenster sehen kann. Öffnen Sie nach sehr kurzer Zeit die Klappe wieder! Die Zeit der geschlossenen Klappe können Sie Schritt für Schritt verlängern. Öffnen Sie die Klappe allerdings nie, wenn ihr Welpe bellt oder jammert. Denn dann wird er sich schnell merken, dass er nur laut genug sein muss, damit Sie ihm wieder Aufmerksamkeit schenken. Dann beginnen Sie damit, sich vorn ins Auto zu setzen. Geben sie ihrem Hund einen Knochen zum Kauen, während er im Auto sitzt. Lesen Sie eine Zeitung und holen Sie Ihren Welpen wieder aus dem Auto. Dann nach ein paar Malen, starten Sie den Motor und setzen sich nach vorne. Lesen Ihre Zeitung, machen den Motor wieder aus und holen Ihren Hund wieder aus der Box. Dann können Sie mit Ihrem Welpen die erste Runde drehen. Achten Sie darauf, Kurven nicht zu eng und zu schnell zu fahren. Fahren Sie wie ein Fahranfänger! Ganz vorsichtig und langsam. Erzählen Sie sich selber eine Geschichte, damit Ihr Hund Ihre Stimme hören kann. Oder singen Sie ihm ein Lied! Das beruhigt… machen Sie anfangs wirklich nur ganz kurze Fahrten und dehnen Sie diese langsam aus. Dann werden Sie sicher einen entspannten Beifahrer haben!

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Hund spuckt im Auto

Aber trotz allen Übens wird manchen Hunden während der Autofahrt auch einfach schlecht und sie müssen sich übergeben. Vielen Menschen geht es ja genauso… es gibt beim Tierarzt Medikamente gegen Übelkeit, doch sollte man versuchen, diese Chemie von seinen Hunden fern zu halten. Vielleicht können Sie ja auch viele Strecken, die man bislang mit dem Auto erledigt hat, mit dem Fahrrad erreichen? Unserem Hund wird die schaukelnde Autofahrt erspart und er bekommt gleichzeitig noch Bewegung, die für seine Auslastung so wichtig ist…

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

63 Kommentare

  1. Marek Lierhammer

    Ich bin nun zum zweiten Male auf diesem Blog – welch eine schöne Anleitung, bzw. Geschichte. Bei meinem nächsten Hund werde ich das genauso ausprobieren.

    Scheinbar habe ich bei meinem jetzigen Hund viel falsch gemacht.

    Lieben Dank an den Hundetrainerblog.de

  2. HundetrainerBlog.de

    Hallo Marek,

    freut mich, wenn es Dir bei HundetrainerBlog.de gefällt!

    Du kannst es auch mit Deinem jetzigen Hund probieren… auch wenn er schon schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist es nicht ausgeschlossen, dass er sich auf diese Übungen einlässt. Ich wünsche es Dir und Deinem Vierbeiner!

    Liebe Grüße und viel Erfolg!

  3. Hallo,

    mein Hund ist jetzt ca. 8 Wochen alt.
    Wir haben sie schon 3-4 Tage und sind jeden Tag etwas Auto gefahren.
    Aber sie heult und bellt wie verrückt.
    Sie versucht die ganze zeit im Auto umherzulaufen .
    Ich versuche mit ihr zu spielen und alles mögliche aber ohne Erfolg.
    Mit leckerlies haben wir es auch schon versucht.
    Wir wissen nicht weiter!

    Mfg Familie Kisner !

  4. Hallo liebe Familie Kisner!

    Wissen Sie, ob der Züchter bereits mit den Welpen Auto gefahren ist? Es kann sein, dass ihre Kleine noch gar keine Erfahrung mit dem Autofahren hat und deshalb so unruhig ist.

    Was haben Sie für ein Auto? Wenn Sie einen Kombi besitzen, würde ich von vorne beginnen…. Sie könnten für Ihre Hündin eine Box besorgen, in der sie genügend Platz hat. Hunde fühlen sich oft sicherer wenn sie eine geschlossene „Höhle“ um sich herum haben. Gewöhnen Sie Ihre Kleine aber sehr gewissenhaft an diese Box. Machen Sie ihr die Box zu ihrem Ruheplatz. Nehmen Sie sie erst mit nach drinnen. Geben Sie ihr alle ihre Mahlzeiten in dieser Box. Verschließen Sie diese allerdings am Anfang nie! Das könnte bei Ihrer Hündin Angst auslösen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sie sehr ruhig beim Fressen ist und wählt sie vielleicht auch zwischen den Mahlzeiten die Box zu ihrem Schlafplatz, können Sie die Klappe etwas weiter zu machen. Geben Sie ihr immer mal etwas zum Kauen in der Box. Nach einiger Zeit und wenn Sie sicher sind, dass Ihre Hündin entspannt in der Box liegt, können Sie die Klappe schließen. Nach kurzer Zeit öffnen Sie die Klappe wieder. Diese Übung wiederholen Sie immer wieder, bis es für Ihre Hündin Alltag geworden ist. Wichtig, dass Ihre Hündin in der Box wirklich auch einen Rückzugsort sieht und findet. Wenn Sie Kinder haben, erklären Sie ihnen, dass es sehr wichtig ist, dass die Kleine dort ihre Ruhe hat.

    Nun können Sie die Box in den Kofferraum stellen. Heben Sie Ihre Hündin in die Box und geben Sie ihr auch hier nun alle Mahlzeiten immer in der Box im Kofferraum. Wahrscheinlich wird sich Ihre Hündin dort nun schnell entspannen, da sie die Box ja schon als „sicheren Ort“ verknüpft hat. Bleiben Sie während des Fressens aber immer noch bei ihr. Kuscheln oder spielen Sie nach dem Fressen noch einen Moment mit ihr und heben Sie sie dann raus. Diese Übung machen Sie genauso wie drinnen. Die Klappe immer ein bisschen mehr schließen. Wenn sie entspannt ist, auch mal ganz schließen. Nach kurzer Zeit wieder öffnen und raus. Dann gehen Sie dazu über, dass Sie die Klappe der Box schließen nachdem Sie ihr das Fressen hingestellt haben. Entfernen Sie sich für einen Moment vom Auto und gehen Sie wieder zu ihr. Diese Übung dehnen Sie immer weiter aus… gehen Sie aber immer nur dann zu ihrer Hündin zurück wenn sie ruhig ist. Wenn alles prima klappt, geben Sie Ihrer Kleinen etwas zu Kauen und schließen Sie die Klappe der Box und die Kofferraumklappe. Wenn sie auch da entspannt ist, können Sie wieder einen Schritt weiter gehen. Machen Sie alles wie sonst. Etwas zu Kauen geben, Klappe der Box schließen, Kofferraumklappe schließen. Dann setzen Sie sich auf den Fahrersitz und starten den Motor. Warten eine kurze Zeit und gehen dann wieder zu ihr und nehmen sie raus. Diesen Schritt dehnen Sie ebenfalls langsam aus. Nehmen Sie sich ruhig eine Zeitung mit! 🙂

    Wenn Ihre Kleine entspannt ist, können Sie ein bisschen mit ihr fahren. Achten Sie aber darauf, dass Sie sehr behutsam und langsam fahren. Am Besten anfangs in einer ruhigen Wohnstraße. Fahren Sie sehr vorsichtig um die Kurven, als wenn Sie einen Gefahrenguttransporter fahren! 🙂 Diese Übung können Sie zeitlich immer weiter ausdehnen. Achten Sie aber darauf, dass die Fahrt immer mit etwas Schönem endet. Dann wird Ihre Kleine etwas Positives mit der Autofahrt verbinden.

    Es hört sich nach sehr viel Arbeit an, doch lohnt es sich! So lernen die Kleinen Welpen, dass Autofahren nichts Schlimmes ist. Für sie ist es ein lautes Monster, was wackelt und wo einem auch ein bisschen schlecht werden kann. Wir müssen unsere Welpen an alles was ihnen neu ist langsam gewohnen. So werden sie sicher im Alltag und lernen, uns zu vertrauen. Denn wir können ihnen mit Souveränität zeigen, dass man vor den vielen neuen Dingen keine Angst zu haben braucht.

    Wenn bei den Übungen noch Fragen auftauchen, schreiben Sie mir gerne!

    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Hündin viel Erfolg!

    Ihr
    HundetrainerBlog

  5. Hallo,

    unsere Labradorhündin ist jetzt 10 Wochen alt und seit eineinhalb Wochen bei uns. Bisher dreht sich alles ums „Sauberwerden“ und die ersten Erfolge werden sichtbar.
    Gestern haben wir das erste Mal seit dem Tierarztbesuch letzter Woche das Autofahren geübt. Wir haben einen Golf und Polo (kein Kombi), bisher fuhr die Kleine auf der Rücksitzbank neben unserer Tochter mit. Wir sind uns nicht wirklich sicher, welcher Platz für sie geeignet ist: angeschnallt auf der Rücksitzbank, im Kofferraum- mit oder ohne Box????
    Kann man ihr während der Fahrt einen Kauknochen geben?

    Herzliche Grüße
    Familie Seidler

  6. Hallo liebe Familie Seidler!

    Ich bin mir nicht sicher, ob eine Box in der Größe für einen ausgewachsenen Labbi in die Kofferräume Ihrer Autos passt. Das würde ich vorerst ausmessen, oder vielleicht sogar beim Händler direkt ausprobieren wenn möglich. Ich stelle es mir allerdings, wie schon gesagt, ein bisschen eng vor, da Ihre Hündin bei geschlossener Klappe auch keine Möglichkeit hat, raus zu schauen. Ich persönlich würde mich in Ihrem Fall für ein Anschnallsystem für Hunde entscheiden.

    Immer daran denken, dass Sie Ihre Hündin an beides langsam gewöhnen müssen. Wenn Sie dazu noch Fragen haben, sprechen Sie mich gerne an!

    Manchen Hunden wird beim Autofahren übel. Wenn sich Ihre Hündin allerdings beim Autofahren nicht übergeben muss und das Frühstück im Bauch bleibt ;-), können Sie ihr natürlich einen Knochen zum Kauen geben. Kauen entspannt! Achten Sie nur darauf, dass sie sich nicht verschluckt, wenn es mal ein bisschen holperiger wird.

    Viel Erfolg und liebe Grüße!

  7. Hallo,

    zuerst ein großes Lob für diese Seite! Sie ist wirklich toll.

    So ausgeprägte Probleme mit dem Autofahren wie hier beschrieben, kannte ich bislang nicht. Wir züchten selber Beagles und natürlich gibt es immer mal wieder Hunde, denen es beim Fahren schlecht wird. Nervös sind die wenigsten. Allgemein lässt sich aber beobachten, das meist nur die Hunde das Autofahren nicht mögen, die das Auto ausschließlich mit Langeweile (weil sie ihre Besitzer darin nur zur Arbeit statt in den Wald begleiten) oder Tierarztbesuchen verknüpfen.
    Wir raten deshalb, insbesondere in der Anfangszeit, einfach mal nur in den nächsten Wald mit dem Hund zu fahren, statt gleich einen riesigen Ausflug zu machen oder an Orte zu fahren, die der Hund nicht so toll findet.

  8. Hallo Natascha,

    vielen Dank für Dein Lob! Das freut mich sehr!

    Danke für Dein Kommentar und die Ergänzung. Natürlich sollte man überwiegend schöne Plätze mit dem Auto ansteuern. Denn würden wir gern ins Auto steigen, wenn das einzige Ziel der Zahnarzt wäre…?

    Liebe Grüße und alles Gute für Deine Beagles!

  9. Claudia Schmidbauer

    Hallo,
    Auch ich habe das Problem das mein Jagdterrier „Ebs“ nicht ruhig Auto fährt. Er fängt sofort an zu Bellen und zu Hecheln sobalt ich Ihn in die Box getan habe und den Kofferraum schließe. Das geht solange bis wier am Ziel angekommen sind. Auf der Rückfahrt ist er dann immer ganz ruhig und relatief entspannt.Ebs ist kein Welpe mehr (3 Jahre aus dem Tierheim).Ich habe das Gefühl das er nur so ausrastet wil er „Geil“ darauf ist ,endlich auf die Wiese zu kommen.Das geht aber jeden Tag so.Was kann ich nur dagegen machen?

    Gruß Familie Schmidbauer

  10. Liebe Familie Schmidbauer,

    danke für Ihren Beitrag.

    Machen Sie häufig Autofahrten mit schönen Zielen mit Ebs? Es scheint wirklich so zu sein, dass er aufgeregt das Ziel der Reise erwartet. Auf dem Rückweg geht er gerne in seine Box? Haben Sie schon mal gewartet, bis Ebs ruhig ist, bevor Sie den Kofferraum öffnen und ihn raus lassen? Wichtig, dass er nicht noch bestätigung für sein Bellen erhält.

    Haben Sie auch in der Nachbarschaft schöne Ziele, die Sie mit Ebs gemeinsam täglich fußläufig erreichen können? Achten Sie darauf, dass Ebs täglich schöne Spaziergänge erlebt. Dann wird er die Aufmerksamkeit nicht so auf die Autofahrten legen.

    Unternehmen Sie auch zwischendurch mal „langweilige“ Fahrten. Nehmen Sie Ebs mit zum Einkaufen und lassen Sie ihn im Kofferraum – vorausgesetzt, er bleibt gut und entspannt alleine im Auto. Unternehmen Sie auch einfach mal so eine Spritztour. Laden Sie Ebs ein und fahren Sie um den Block. Ihre Fahrt endet dann wieder zu hause ohne besonderes Ziel. So könnte sich sein Verhalten abschwächen. Für ihn endet die Fahrt dann nicht immer spannend. Beruhigend könnte auch etwas zu Kauen während der Fahrt sein. Manche Hunde möchten bei so großer Aufregung allerdings nichts fressen. Achten Sie darauf, dass Sie Ebs etwas zu Kauen geben bevor er sich aufregt. Ansonsten könnte das für ihn noch eine Bestärkung sein.

    Wenn Sie Fragen haben, schreiben Sie gerne.

    Liebe Grüße und viel Erfolg!

  11. Hallo!
    Ich bin stolze Besitzerin einer Weimeraner-Dame. Sie ist nun etwas über 2 Jahre alt.
    Anfangs ist sie ziemlich gerne und still im Auto mitgefahren. Hat sich hingelegt und geschlafen. Dann wurde sie ziemlich krank und da war glaub ich auch der Wendepunkt in ihrer Autofahrkarriere… leider.
    Zum Tierarzt geht sie sehr gerne und es gibt kein Problem.
    Sie springt freiwillig und schneller als man gucken kann in den Kofferraum und macht es sich dort bequem. Alleine ist auch kein Problem im Auto. Aber sobald man sich auch hineinsetzt fängt sie an zu jammern. Beim Autofahren ist es dann soweit, dass es ein unerträglich lautes Jammern und Bellen ist.
    Ich habe schon versucht sie langsam (erst nur Leckerli im Kofferraum, dann mal schließen, mal ins Auto setzen, dann irgendwann Motor anmachen) mit Leckerchen daran zu gewöhnen. So lässt sie sich mittlerweile mit Leckerlis ablenken, aber ich kann wenn ich alleine fahre nicht ständig ablenken und füttern…
    Auch mit einer Box habe ich es versucht. In der schläft sie in der Wohnung freiwillig und springt auch da freiwillig ins Auto… aber die Box schließt und sie macht das gleiche Theater wie ohne die Box.

    Ein Schalldichter Kofferraum wäre für mich das angenehmste, aber damit ist das Problem ja nicht behoben. Wie kann ich sie beruhigen, sodass sie wieder super gern Autofährt… das kleine nervöse Hemd?

    Bin dankbar für alle Tipps.

  12. Hallo Britta!

    Oh das hört sich nach Stress für beide Seiten an…

    Was hatte sie für eine Krankheit? Hattest Du während dieser Zeit einen Unfall mit dem Auto? Ich denke, dass sie irgendein Ereignis mit dem Motor des Autos, oder mit dem Fahren verknüpft hat. Sie wird erst unruhig wenn der Motor anspringt, richtig? Hast Du bei Deinen Versuchen, sie ans Autofahren zu gewöhnen, auch mal nur den Motor laufen lassen? Gebe ihr doch ab jetzt immer ihre Mahlzeiten im Kofferraum in der Box. Anfangs ohne laufenden Motor, dann mit. Das würde ich solange machen, bis sie bei dem Geräusch des Motors entspannt oder unbeeindruckt bleibt. Erst dann würde ich mit ihr wieder fahren. Ich weiß, dass das nicht immer möglich ist. Ich weiß nicht wie Dein Alltag aussieht und ob Du mit ihr viel Auto fahren musst?

    Berichte mir gerne, was Du denkst und wie sich Dein Training entwickelt.

    Liebe Grüße und viel Erfolg für Dich und Deine Maus!

  13. Hallo!
    Bin durch Zufall auf diese interessante Seite gestoßen und möchte gleich einmal mein Problem schildern. Unsere Hündin Cadisha ist 2 Jahre alt, sehr familienbezogen und möchte daher eigentlich überall mit hin. Geht es aber ums Autofahren, ist Sie nicht die Erste, die „hier bin ich“ bellt. Sie springt alleine ins Auto (Rücksitzbank, angeschnallt), bis hier haben wir noch keine Probleme. Fahren wir aber eine Weile, dann wird gehechelt, aber nicht gebrochen. Auch zittern ist dabei, aber immer unterschiedlich. Mal mehr, mal weniger! Man darf Sie auch nicht ansprechen, streicheln oder mit Leckerchen füttern. Sie dreht mit angelegten Ohren den Kopf weg. Sie hat diese Reaktionen auch in Ihrer Hundebox. Sie liegt einfach da, macht auf mich einen sehr traurigen Eindruck! Nimmt ihre Umwelt nicht mehr wahr. Sind wir am Ziel, ist alles vorbei, raus aus dem Auto und ab in die „Wildnis“. Was kann ich machen? Auf sehr kurzen Fahrten hat Sie das nicht……
    Gruß
    Antje

  14. Hallo Antje,

    Danke für das Kompliment!

    Also Deine Hündin möchte auf jeden Fall dabei sein. Bei längeren Fahrten hat sie Stress. Das merkt man daran, dass sie kein Futter annimmt, zittert und abwesend wirkt. Aus welchen Gründen, ist von hier schwer zu sagen. So etwas kann viele Gründe haben. Vielleicht ist auf einer längeren Fahrt mal irgendetwas passiert… Hast Du Deine Hündin von Welpenbeinen an? Vielleicht steckt sie auch in einem Dilemma. Sie möchte unbedingt mit und weiß, dass die Fahrt schön endet, aber hat mit der längeren Fahrt Stress. Hast Du das Gefühl, dass sie auf äußere Reize, die sie durch die Scheiben sehen kann, reagiert? Unterscheidet sich ihr Verhalten zwischen langsamen und hohen Geschwindigkeiten?

    Hast Du mal versucht, die sehr kurzen Fahrten, wo sie entspannt mit fährt, auszudehnen? Immer anhalten, bevor sie mit Stress reagiert?

    Ich freue mich auf Deine Antwort!

    Liebe Grüße

  15. Hallo!
    Wir haben unsere Hündin schon als Welpen vom Züchter bekommen. Dort hat sie auch schon einiges mitgenommen, z.B. Autofahren,Tierarzt, usw…….Als wir sie abgeholt haben und noch nicht ganz Zuhause waren, mußte sie sich übergeben, dass habe ich aber anders eingeordnet, weg vom Züchter und Geschwister, Umgebung,……….Ich habe mit ihr dann ein paar Tage später eine Hundeschule besucht, damit sie den sozialen Kontakt zu anderen Welpen/Hunden hat. Fand sie sehr gut, glaube ich, auch das Autofahren dorthin machte ihr nichts aus. Obwohl es länger dauerte wie 10 Min. Doch dann ist mir etwas total Blödes passiert, ich hatte die Hundebox nicht richtig festgemacht und sie ist in einer Kurve umgekippt. Schei………….., habe ich gedacht. Seitdem war es aus mit Auto und CO. Immer wieder wenn ich es versuchen wollte, hechelte sie so stark, dass sie speichelte ohne Ende und einfach niemanden mehr wahr nahm. Große Panik, Angst,………Unseren Urlaub mit Cadisha verbrachten wir trotzdem, auch wenn sie dazu ins Auto musste, es gabe eine leichte Sedierungstablette vom Tierarzt. Halbe Dosis! War nicht die Lösung auf Dauer, dachte ich mir, ich fing an der Situation an zu Arbeiten. Holte mir Rat und Tat und setzte viel Geduld und Liebe in das Tier. Anfangs sind wir mit dem Auto und Hund 2-3 Min. zum Spazierengehen gefahren. Die Leute schauten uns schon total komisch an, da wir eigentlich Feldwege ohne Ende vor der Nase haben. Egal, unsere Cadisha hatte aber ihr positives Erlebnis: Laufen! Schnuppern! Dies habe ich einige Monate durchgezogen und immer wieder die Fahrtzeit verlängert. Dies ist mittlerweile fast 1 1/2 Jahre her und heute kann ich sagen, dass sie zwar Auto fährt, ohne sehr starkes hecheln, auch schon mal auf der Rückbank, aber nie ein Freund dieser Fortbewegung wird. Sie hat aber das komische Verhalten nie abgelegt, dass sie nicht ansprechbar ist, zittert, den Kopf wegdreht, wenn man sie nur anschaut und noch nicht einmal das leckerste Leckerchen nimmt(Wurst). Hält das Auto an, ist alles wieder beim Alten, sie wacht wie aus einem Koma wieder auf, ich rufe sie, sie kommt und leckt mir die Ohren ab. Was hat das zu bedeuten? Ich kann auch einkaufen gehen, sie bleibt ohne ein Muckser im Auto. Kann ein Hund auch Druck auf den Ohren verspüren? Fährt das Auto, liegt sie meistens auf der Decke und sieht nichts, was draußen abgeht. Steht das Auto, beobachtet sie genau was sich außerhalb tut. Sie hat auch schon einmal gebellt in dieser Situation, was sehr, sehr selten ist. Bellen ist nicht unbedingt ihr Ding! Am Anfang hatten wir gedacht, sie könnte es garnicht…………….Sie ist nicht der Draufgängertyp, sondern eher Schüchtern, manchmal zu ängstlich, nicht sehr selbstbewußt, viele Sachen werden erst einmal angezweifelt von ihr, anhänglich(Frauchen). Egal ob man schnell oder lamgsam fährt, kein Unterschied zu beobachten!
    Viel geschrieben, aber doch so einiges zum Bild von unserer Cadisha.
    Gruß
    Antje

  16. Patrizia Zinßer

    Hallo,
    ich habe einen 12 Wochen alten Berner Sennen Welpen, den Tommy, mit dem wir schon relativ oft Auto gefahren sind. Wir haben zwei Autos – und zwar einen Camper, in dem seine Transportbox reinpasst und einen Opel Zafira, in dem ich ein Gitter hinten drin hab. Im Camper in seiner Box ist er seither ruhig gewesen hat entweder was genagt oder geschlafen. Im zafira hat er ein bisschen länger gejammert, dann aber ebenfalls etwas genagt und geschlafen. Seit ca. 1 1/2 Wochen kann ich ihn im Zafira gar nicht mehr mitnehmen. Er versucht erstens immer aus dem Kofferraum wieder herauszuspringen und zweitens setzt er Kot drin ab. Gestern hat er nun dasselbe in seiner Box im Camper gemacht.
    Ich kann mir nicht erklären, was passiert ist, dass er plötzlich nicht mehr Auto fahren will. Wir möchten demnächst ein paar Tage mit ihm wegfahren und auch sonst ist es so, dass wir ihn natürlich immer wieder im mitnehmen müssen.
    Was kann ich tun??
    Viele Grüße
    Patrizia

  17. Hallo Patrizia,

    nach Deiner Erklärung hört es sich für mich so an, als ob für ihn etwas Entscheidendes beim Autofahren im Zafira passiert ist und er es letztendlich auf das Autofahren gesamt verknüpft hat. Dass er Kot absetzt ist ein Zeichen dafür, dass er Stress hat.

    Ich würde versuchen, ihn von Neuem ans Autofahren zu gewöhnen und von vorne beginnen. Gebt ihm seine Mahlzeiten im stehenden Auto mit offener Kofferraumklappe / offener Box und geht schrittweise weiter. Macht immer etwas Schönes im Auto und lasst den Motor vorerst aus. Tastet euch dann vorsichtig weiter. Vielleicht merkt ihr so, zu welchem Punkt euer Kleiner Stress bekommt. Aber wichtig ist nun, dass er wieder Vertrauen ins Autofahren fasst. Ich weiß, dass das schwer umzusetzen ist, gerade wenn man ans Autofahren angewiesen ist, aber jede weitere negative Verknüpfung wirft euch eher noch weiter zurück. Geht beim Training so vor, als wenn euer kleiner Berner noch nie in einem Auto gewesen ist. Lest euch dazu gerne meinen Artikel noch mal durch.

    Wenn Du noch Fragen hast, meld Dich gerne!

    Liebe Grüße vom HundetrainerBlog-Team

  18. Hallo,
    unserem 15 Wochen alten Labrador-Münsterländer-Welpen wird beim Autofahren ebenfalls schlecht. Er bricht zwar selten, aber er sabbert stark und ab und zu muss er sich dann doch übergeben. Wir haben eine große Hunde-Box im Kofferraum, da er anfangs ohne diese auch im Kofferraum hin und hergesprungen ist und sich immer mehr in die Aufregung reingesteigert hat. Seitdem wir die Box haben, legt er sich mehr oder weniger ruhig hin und sagt auch nichts mehr, aber anscheinend geht es ihm dabei immer noch schlecht. Er mag auch gar nicht ins Auto einsteigen, obwohl wir alles berücksichtigt haben, was hier vorgeschlagen wird (Eingewöhnung von klein auf, viele kurze Strecken zu Anfang, nach jeder Strecke eine schöne Erfahrung (Welpenspiel, Spazieren etc.)). Jetzt war unsere Überlegung, ob es jetzt wo er das Autofahren kennt vielleicht besser für Ihn ist, wenn er rausgucken kann, da das bei Menschen ja auch hilft, wenn Ihnen übel wird. Die Box bietet die Möglichkeit rauszuschauen ja nur sehr beschränkt.
    Wir hoffen natürlich, dass sich das mit der Übelkeit etwas bessert, wenn er älter wird, aber da wir im September mit ihm nach Dänemark in Urlaub fahren möchten, möchten wir natürlich alles versucht haben, damit es ihm beim Autofahren nicht schlecht geht.
    Habt ihr sonst noch Tipps, was wir besser machen könnten?
    LG
    Sonja

  19. Hallo Sonja,

    wie ich lese, habt ihr euren kleinen Welpen gut auf alles vorbereitet. Versucht ruhig, die Box weg zu lassen. Vielleicht hilft es ihm tatsächlich, wenn er raus schauen kann und sieht, was um ihn herum geschiet. Meiner Hündin wurde als Welpe auch immer schlecht. Das gab sich aber mit der Zeit und sie musste sich nicht mehr übergeben.

    Muss er sich denn schon nach sehr kurzer Zeit übergeben? Oder hast Du die Chance, die Autofahrt mit etwas Schönem zu unterbrechen, bevor er sich übergeben muss? Oder warst Du mal beim Tierarzt oder bei einer Tierheilpraktikerin? Vielleicht gibt es ja etwas Homöopathisches, was ihm gegen die Übelkeit hilft. Wenn er erstmal ein paar Erfahrungen ohne Übelkeit machen könnte, würde er bestimmt selbstsicherer werden und mehr Vertrauen ins Autofahren bekommen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben. Wenn Du noch weitere Fragen hast, melde Dich gerne.

    Liebe Grüße

  20. Nicole Janßen

    Hallo liebes Team vom Hundetrainerblog,
    ich habe per Google Tipps gesucht, wie ich meine 11 Wochen junge Hundedame (Golden Retriever – Australian Sheperd Mix) ans Autofahren gewöhnen kann.
    Als wir sie vom Züchter abgeholt haben, hat sie auf meinem Schoß sitzend alles vollgesabbert. Sie ist nun zwei Nächte hier und schläft nachts in einer Gitterbox, die ich auch als TRansportbox fürs Auto nehmen möchte – eben weil sie die kennt. Kleine Strecken sind unumgänglich, weil ich meine Kinder aus Schule+Kiga abholen muss.
    Ich habe nun angefangen mit ihr bei uns an der Straße öfter mit Leine zu laufen, damit sie sich an fahrende Auto allgemein gewöhnt. Sie hat Angst vor ihnen (verständlich). Dann habe ich heute morgen mit ihr an der Schleppleine zwischen unseren Autos Ball gespielt, dass ging dann relativ entspannt (die gropße Spielerin ist sie aber auch noch nicht ;-)). Dann die Box ins Auto und sie reingesetzt. Das ging auch super, sie war etwas müde und hat sich über Leckerlis gefreut. Dann ein, zweimal die Klappe zugemacht und stehen geblieben, was auch noch halbwegs klappte. Dann haben mein Lebensgefährte und ich uns in Auto gesetzt und da ging das Gejauel los.
    Klar, ich bin viel zu schnell und hab sie dann auch sobald sie ruhig war wieder rausgeholt. Aber morgen Mittag müssen wir spätestens mit dem Auto fahren beginnen :(. Alleine lassen kann ich sie ja auch nicht…
    Problem ist noch: Ich fahre einen Golf III dessen Auspuff recht laut ist, gerade im Kofferraum sitzend und wenn man sowieso schon Angst hat könnte sie das sehr negativ prägen, habe mich gar nicht getraut das Auto anzustellen, auch wenn sie nicht gejammert hätte.
    Nun habe ich nachdem ich hier gelesen habe überlegt, dass ich sie in der Box auf dem Beifahrersitz transportieren könnte wo sie mich sieht. Was meinen sie? Haben sie vielleicht einen Tipp für mich? Gerne auch dazu wie ich sie weiter an vorbeifahrende Autos gewöhnen kann? Wir wohnen an einer Straße ohne Gehwege (Seitenstreifen) und es fahren hin und wieder mal Autos (um 50 KM/h) vorbei. Sie bleibt dann stehen und ist ziemlich ängstlich. Um woanders zu üben müssten wir 🙂
    Vielen Dank schon mal im Voraus und ich hoffe, es ist okay, dass ich gleich mal mit so einem Roman loslege 😉
    Liebe Grüße
    Nicole aus Ostfriesland mit klein-Mira 🙂

  21. Hallo Nicole!

    Danke für Deinen Beitrag – Romane sind klasse! Denn je genauer das Problem beschrieben wird, desto besser kann ich die Situation versuchen einzuschätzen.

    Schläft sie nachts in der Box in eurer Nähe? Geht sie von selbst in die Box und schläft sie ruhig darin? Das ist Voraussetzung für das Training in der Box. Wenn die Kleine sich nicht in ihrer Box wohl fühlt, kann sie sich nicht entspannen und dann ist die Box nicht die richtige Wahl…

    Mit dem Auspuff sehe ich es genauso wie Du. Wenn ihr so schon unbehaglich zumute ist, wird ihr ein laut dröhnender Auspuff nicht dabei helfen sicherer zu werden. Die Idee mit der Rückbank finde ich also prima! Hast Du sie schon in der Box im Auto ihre Mahlzeiten gegeben? Das könnte noch dazu beitragen, dass sie es etwas angenehmer empfindet. Ich würde erst den Motor anschalten und mich mit ihr gemeinsam auf die Rückbank setzen. Lass sie dabei ihre Mahlzeiten fressen und gebe ihr noch ein Leckerli-Highlight oder ein tolles Spiel anschließend dazu! Erst wenn sie sich bei diesem Schritt enspannt verhält, würde ich mit kurzen Touren starten. Nimmt sie während der Fahrt Futter an? Du könntest ihr auch während der kurzen Fahrten ein Rinderohr oder einen Kong mit in die Box legen, mit dem sie sich dann beschäftigen und ablenken kann. Deine Kinder könnten ihr während der Fahrt Leckerlis geben, die sitzen ja während der Fahrt dann direkt bei ihr, oder? Viele Hunde sind aber beim Autofahren so gestresst, dass sie kein Futter annehmen. Also mein Tipp für Dich: Gehe ein paar Schritte zurück! 🙂

    Mit dem Spiel zwischen den Autos hast Du schon einen guten Anfang getan. Achte beim Spazierengehen darauf, dass Dir die Autos immer entgegen kommen und Mira die Autos kommen sehen kann. Autos die von hinten an der Kleinen vorbei rauschen, jagen ihr ganz bestimmt Angst ein. Du kannst Dich mit ihr auch einfach auf eine Bank auf dem Bürgersteig setzen und mit ihr gemeinsam den Verkehr beobachten. Welpen lernen sehr viel über Beobachten. Einfach still dasitzen und den Welpen gucken lassen kann für den Welpen eine große Lernerfahrung sein! Vielleicht habt ihr auch eine Seitenstraße wo ihr mit dem Training beginnen könnt? Dort ist der Lärm nicht gleich so groß und ihr könnt euch langsam an die Hauptstraße herantasten. Nimmt sie Leckerlis an wenn ihr an der Straße spazieren geht? Du könntest während des Trainings mit Leckerlis kullern und sie diese jagen lassen. Damit kannst Du Dich langsam Stück für Stück an die Straße heran tasten. Mache viele Spiele mit ihr – alles was ihr Spaß macht ist erlaubt.

    Deine Kleine macht einen eher unsicheren Eindruck. Gebe ihr Zeit und gehe mit kleinen Schritten voran. Zeige ihr, dass sie sich nicht fürchten braucht in dem Du ihr Sicherheit gibst. Wenn Du Sicherheit ausstrahlst wird ihr das helfen. Wenn Du das Gefühl hast, dass sie für einen Schritt noch nicht bereit ist – gehe einen zurück. Möchte sie sich Dinge anschauen, gib ihr die Möglichkeit dazu. Sie muss erstmal Vertrauen fassen in diese große laute Welt. Und gerade weg von Mama und den Geschwistern fühlt man sich anfangs noch ein bisschen verloren…

    Ich würde mich freuen, wenn Du mir von Deinen Fortschritten berichten würdest! Und wenn Du noch Fragen hast, schreibe mir gerne!

    Liebe Grüße und ganz viel Erfolg mit Deiner Kleinen!

    … Du siehst, ich mag Romane! 🙂

  22. Nicole Janßen

    Hallo,
    vielen dank für die genauso lange und vor allem schnelle Antwort :-).
    Mira soll aber vorne auf dem Beifahrersitz in der Box sitzen, weil hinten ja die beiden Kindersitze drin sind (meine Töchter sind knapp 4 und knapp 8) und wenn ich einen von beiden nach vorne setze, gibt es da wieder Stress, weil eben diejenige nicht Mira füttern kann ;-). Ich bin ja auch ihre erste Bezugsperson und so hat sie mich dann im Blick. Das mit dem Kofferraum können wir üben, wenn sie da vielleicht mal sicher ist und sie vielleicht noch etwas älter ist. Bis dahin muss mein Lebensgefährte dann hinten zwischen den Kindern sitzen, aber das tut er sicher gerne, weil es 1. selten ist und 2. er sogar auf Milch im Kaffee verzichtet, weil Mira leider gerade ausgerechnet vor der Abstellraumtür liegt 😀 :D.
    Wenn wir abends noch mal rauswaren, schlafen wir unten im Gästezimmer, damit mein Freund erst mal durchschlafen und ich Miras Rhytmus erkennen kann, außerdem liegt das viel dichter zum Garten ;). Ich strecke meine Hand in die Box und sie geht rein. Dann gebe ich ihr zur Belohnung ein Leckerli. Wenn die Tür zu ist, dann ist es selten mal so, dass sie jault. Wenn ich dann bestimmt „Aus“ sage, dann ist eigendlich bisher immer Ruhe. Das liegt wohl daran, dass ich es danach in der 1. Nacht einfach (nee, so einfach war das gar nicht 🙁 ) ignoriert habe ;). Ging aber echt nur zwei drei mal und an meinem Tonfall beim „Aus“ hat sie wohl gecheckt, dass nun Ruhe ist. Die 1. Nacht hat sie später 3 mal, die 2. Nacht dann noch 2 mal gejault, ich bin mit ihr raus und sie hat auch gemacht und ist genauso vorbildlich wieder in die Box rein.
    Hatte sie aber am 1. Tag auch eine Zeitlang da schlafen lassen und es gab echt viele Leckerlis. Im Haus ist auch eine Decke drüber, damit sie eine Höhle hat und vor allem Ruhe vor den Kindern. Tagsüber schläft sie aber meist im Hundebett in der Küche oder auf dem beheizten Küchenboden. Da nutzen wir die Box eigendlich nicht (wegen dem Bett glaube ich…).
    Sie schläft nun gerade und die nächste Mahlzeit gebe ich ihr dann einfach mal im Auto in der Box und setze mich daneben. Als absolutes Leckerlikrönchen habe ich Fleischwurst mitgebracht, die kennt sie noch gar nicht und wird sie sicher lieben :D.
    Für die ersten Motorstarter können wir dann auch noch den angeknabberten Ochsenziemer mit dazu nehmen *grusel* 😉
    Um ehrlich zu sein habe ich Angst mit den Angewöhnungssachen sie noch empfindlicher zu machen. Ich denke, dass wenn ich reagiere wenn zb. ein Auto kommt, dass sie dann erst Recht Angst haben könnte, weil ich ja ein Drama draus mache. Mal übertrieben aber hoffentlich verständlich erklärt…
    Wir haben ja nun den Idealfall von kleinem Welpen der alles noch lernen kann und da hoffe ich einfach, dass Mira irgendwann mal entspannt Auto fahren und Autos zusehen kann. Werde es weiter testen und sehr gerne weiter berichten. Hier im Blog?
    Sieht zwar blöder aus als das Hundebett, aber vielleicht sollte ich wirklich die Box auch tagsüber zum schlafen benutzen… So hatte ich es auch ursprünglich mal vor 😉
    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit noch mal und liebe Grüße
    Echt toll wieviel Mühe sich manche machen für Fremde Leute und dann auch noch völlig unendgeltlich… *daumenhoch*
    Ich stöber weiter hier 😉
    Nicole
    Zwei kleine PS fragen hätte ich noch:
    1. Wenn Sie träumt (also zuckt und mal quieckt), soll ich sie dann wecken oder lassen?
    2. Gibt es eine Fleischwurst die empfehlenswert ist um sie >hin und wieder< als Leckerli einzusetzen oder kann ich da einfach eine handelsübliche nehmen? Schneide sie ja in mundgerechte Happen und verfütter sie auch nicht im Übermaß

  23. Hallo Nicole,

    gern geschehen! Ich mache mir gerne die „Mühe“, um Hundebesitzern mit ihren Hunden zu helfen. Ich möchte, dass Hunde in einem respektvolleren Licht erscheinen und Hundeerziehung mit Vertrauen und Respekt geschiet und Strafe und Gewalt in diesem Bereich endlich ein Ende findet.

    Aber nun zu Deinen Fragen… Lass die Kleine schlafen wenn sie so wild träumt. In der Zeit verarbeitet sie das Geschehene vom Tag. Schlafen und Träumen ist also super wichtig. Wenn Du sie weckst, könnte es sein, dass sie einen Punkt nicht fertig verarbeitet. Du kannst ja bei ihr sein wenn sie wach wird. Sollte sie einen Alptraum gehabt haben, weiß sie gleich wo sie ist und fühlt sich sicher weil Du bei ihr bist.

    Du kannst die Fleischwurst aus dem Supermarkt nehmen. Nur sollte diese wirklich nur als kleine Leckerchen für besondere Übungen genommen werden. Sie besteht aus viel Schweinefleisch und Gewürzen, die nicht sonderlich gesund für den Hund sind. Käse ist zusätzlich auch eine gute Alternative!

    Ok, versuche es so mit der Box wie es für Dich im Alltag umzusetzen ist.

    Für sie ist die Situation, in der Box zu schlafen neu und wenn Du mit ihr schimpfst, verunsichert es sie… Wenn Du schimpst, hat es für Mira einen negativen Beigeschmack und es kann sein, dass sie die Box eher als „Strafplatz“ ansieht. Du kannst ihr die Box tagsüber auch als Schlafplatz zur Verfügung stellen. Stell sie an einen für sie angenehmen Ort, wo sie gerne Ruhe sucht und lasse die Tür der Box einfach offen stehen. Du kannst ihr dort ein Rinderohr zu kauen geben. Aber lass die Tür immer auf. So kann sie selbst entscheiden, wo sie schlafen möchte. Wenn Du ihr die Box angenehm gestaltest, wird sie diese immer öfter auch von selbst aufsuchen. Dann hast Du eine gute Voraussetzung für das Training in der Box – eine entspannte Mira, die ihre Box liebt! Wenn sie sich nachts gut meldet, kannst Du auch da die Tür offen lassen. Viele Hunde suchen die Plätze dann auch von sich aus zum Schlafen auf! Gerade auch wenn Du so eine schöne Höhle gebaut hast. 🙂 Versuche weniger streng zu sein (nicht persönlich nehmen – ist im Allgemeinen gemeint), sondern ihr mehr das zu zeigen, was Du Dir von ihr wünschst. Mache ihr das was Du möchtest schmackhaft und ignoriere das, was unerwünscht ist. Das wird sie besser verstehen können.

    Bei der Gewöhnung an Unheimliches ist es wichtig, dass Du sie nicht in ihrer Angst bestärkst. Also kein Streicheln, kein „ach hab doch keine Angst“. Denn das würde ihr zeigen, dass wirklich etwas nicht stimmt. Du kannst mit Leckerliskullern bereits vorher anfangen. Also bevor sie ängstlich wird. Wenn sie Angst bekommt, hilft es Hunden häufig, wenn man sich einfach daneben hockt und ihnen so Schutz gibt. Du brauchst nichts sagen, einfach nur da sein und sie schauen lassen. So verstärkst Du ihre Angst nicht, zeigst ihr aber, dass Du die Situation im Griff hast. Müllsäcke kann man sich einmal anschauen und für nicht böse abstempeln… Bei Autos würde ich ihr durch Beschriebenes versuchen, mehr Halt zu geben.

    Ja schreibe gerne wieder hier im Blog! Ich finde es sehr wichtig, dass auch andere Leser von den Kommentaren profitieren können.

    Also jederzeit wieder! Und viel Erfolg beim üben!

  24. Nicole Janßen

    Hallo :-),
    ich werde versuchen die Tipps so gut es geht umzusetzen und wollte nur noch mal ganz schnell klar machen, dass gar nicht sooooo streng bin. Ich habe sie nie gehauen, einen Schnauzgriff angewendet, sie angebrüllt oder ins Pipi gedrückt sondern nur etwas bestimmt Aus gesagt und dann war ja auch Ruhe. Ich muss ihr doch auch klar eine Grenze setzen, damit sie versteht, dass Nachts eben Ruhe herrscht und das hat ja auch wunderbar funktioniert. Sie hat wirklich keine Angst vor mir, dann würde sie ja zucken oder den Schwanz einziehen etc. Fühle mich gerade wie ein Tierschänder :(. In der Kindererziehung habe ich bereits gelernt: „Lob läßt lernen!“ 😉
    Als ich die Box in die Küche gestellt habe ist sie übrigens gleich reingegangen. Das würde sie doch nicht machen, wenn sie Angst hätte?
    Das andere von den Kommis profitieren sollen ist auf jeden Fall richtig. Habe ich ja auch gemacht und bin weiterhin sehr dankbar 🙂
    Liebe Grüße,
    Nicole Janßen – die auf jeden Fall mal berichten wird wie es so lief 😉

  25. Oh Nicole! Du sollst Dir nicht wie ein Tierschänder vorkommen!! Das ist die Schwierigkeit daran, dass ich nur die Erklärungen, die ich bekomme interpretieren kann, ohne den Hund und den Besitzer zu kennen. Ich lese zwischen den Zeilen und spreche dann einfach aus, was man daraus für Schlüsse ziehen kann. Natürlich soll sie Grenzen lernen und die „Hausordnung“ kennenlernen und akzeptieren. Ich wollte nur als Anregung mit auf den Weg geben, dass man durch Ignorieren und ruhigem konsequenten Verhalten – und natürlich Lob an den richtigen Stellen – in der Welpenerziehung am ehesten zum Erfolg kommt. Also nehme meine Anmerkungen bitte nicht persönlich!

    Ja Du hast recht. Wenn sie von sich aus in die Box geht, dann fühlt sie sich dort auf jeden Fall wohl. Lass sie einfach weiterhin offen stehen, damit die Kleine sie als Ruhezone wählen kann.

    Weiter so und bis zum nächsten Mal!

    … Freue mich auf Deinen Bericht!

  26. Hallo!
    Trotz behutsamen Eingewöhnungsübungen ab dem 3. Lebensmonat hat unsere mittlerweile 3-Jährige Collie-Hündin bis heute große Probleme mit dem Autofahren. Für sie muss es der blanke Streß sein. Sie springt freiwillig in den Kombi, legt sich hin und oft fließt der Speichel schon, bevor das Auto überhaupt fährt. Am Ende der Fahrt ist nicht nur die Hündin, sondern die gesamte Ladefläche patschnaß.Wir legen mittlerweile die Ladefläche mit Zeitung aus, sonst würde der Hund schwimmen. Vor einer Fahrt füttern wir sie nicht, da sie sich erbrechen würde. Nach einer Fahrt ist sie dann aber so gestreßt, dass sie frühestens am nächsten Tag wieder frißt.
    Wir haben viel versucht, ihr den Streß etwas zu nehmen: extrem sanfte Fahrweise, sanfte Musik, Frischluft, Ansprache. Alles ohne Erfolg. Es wäre fantastisch, wenn Sie vielleicht noch einen Tip hätten. Wir vermeiden es natürlich mittlerweile überhaupt mit der Hündin Auto zu fahren, aber ein par mal im Jahr muss es halt doch sein (z.B Urlaub, Tierarzt).
    Viele Grüße,
    Annette

  27. Hallo Annette,

    danke für Deinen Beitrag.

    Hat sie schon seit Welpenbeinen an Stress beim Autofahren? Ließ sie sich gut ans Autofahren gewöhnen, oder hast Du damals schon bemerkt, dass es ihr Stress bereitet? Oder kannst Du einen Zeitpunkt fest machen, an dem es schlimmer wurde? Hattest Du mal einen Unfall? Habt ihr hinten verdunkelte Scheiben? Meinst Du, dass sie auf äußere Einflüsse reagiert, oder liegt sie nur apathisch im Kofferaum? Hast Du mal versucht, sie homöopathisch zu unterstützen? Regiert sie eventuell auf Geräusche des Autos, oder auf Geräusche von außen? Könnte ihr vielleicht eine Box (nach guter Eingewöhnung) Sicherheit geben? Collies sind ja sehr sensibel, deshalb kann ihr Verhalten die kleinste Ursache haben.

    Hast Du schon versucht, sie von Neuem kleinschrittlich ans Autofahren zu gewöhnen? Also erstmal beim stehenden Auto, ohne dass der Motor an ist?

    Ich freue mich auf Deine Antwort!

    Liebe Grüße

  28. Messner Nicole

    Dann versuch ich es nochmal liebes Hundeblog- Team!
    Ich habe zwar so ziemlich alle Beiträge durchgelesen, aber nichts trifft wirklich auf unser „Problem“ zu trifft!
    Also kurz zur Erklärung:
    Unser Hund namens „Sammy“ , ist ein 1,5 Jähriger Yorkshire Terrier.
    Er ist sehr aufgeweckt und lebendig- und bereitet uns großen Spaß.
    Unser einziges Problem ist das Autofahren!
    Sammy ist von Anfang an mit im Auto gefahren. Anfangs hat ihn immer der Beifahrer am Schoß gehabt- bis uns leider die Polizei aufgehalten hat.
    Danach haben wir vom Kofferraum eine Leine gespannt- sodas er angeleint war.. aber nur bis zur Handbremse kommen konnte.
    Seit 2 Wochen haben wir jetzt ein neues Auto, und jetzt hat Sammy seinen fixen Platz auf einer Seite der Rückbank- mit Decke und natürlich angeleint.
    Das größte Problem ist sein Verhalten während des Autofahrens.
    Er steigt gerne selbst ins Auto ein, und auf die Aussage „Fahren wir BABA“ wedelt er mit dem Schwanz und freut sich richtig.
    Aber sobald er im Auto ist und angeleint ist- fängt das Theater an.
    Er hechelt und winselt auch teilweise- liegt aber die meiste zeit im Platz.
    Wir haben das Gefühl – das er am liebsten die ganze zeit beim Fenster rausschauen möchte.
    Und das größere Theater fängt erst an, wenn einer von uns beiden (also mein Freund oder ich) aus dem Auto aussteigen.
    Obwohl noch eine Person im Auto sitzt- geht Sammy im Auto voll ab, und winselt was das Zeug hält.
    Solange bis derjenige wieder im Auto sitzt- also ist daher ein allein lassen- wenn auch nur für kurze Zeit undenkbar!
    Mittlerweile mögen wir ihn schon gar nicht mehr irgendwohin mitnehmen- weil es einfach nur noch anstrengend ist.
    Ich glaube Sammy würde in diesem Zustand nicht mal Leckerlis oder gar seine Lieblingswurst annehmen.
    Es ist beim Autofahren nieeee etwas passiert. Er ist weder hinuntergefallen noch sonst irgendwas.
    Daher können wir uns sein Verhalten überhaupt nicht erklären.
    Ich hoffe ihr könnt uns helfen und vielleicht ein paar Tipps geben- das wir Sammy endlich entspannt mitnehmen können!
    Danke im Vorraus
    GLG aus Österreich
    Nicki & Chris

  29. Hallo Nicole,
    hallo Chris,

    kann es sein, dass der Autowechsel Sammy so verunsichert hat? Ist das neue Auto lauter, kleiner oder ist sonst etwas anders? Wie ist es, wenn einer von euch mit ihm hinten sitzt – ist er dann ruhiger?

    Ich würde mit ihm vorerst nur zu hause trainieren. Gebt ihm seine Mahlzeiten hinten im Auto auf seinem Platz, ohne dass der Motor an ist. Fühlt er sich dabei wohl, startet den Motor, fahrt aber nicht los. Setzt euch neben ihm und lasst ihn fressen. Reagiert er auch gestresst wenn der Motor läuft und er draußen vorm Auto ist? Wenn er gestresst reagiert wenn er im Auto sitzt und sein Fressen bekommt, könnt ihr den Motor auch erst starten und ihm dann vor dem Auto sein Futter geben. Passt die Entfernung auf Sammy an. So gewöhnt er sich an das Geräusch und an verbindet das Gefühl des laufenden Motors mit etwas Positiven. Ist er einige Male ruhig auf seinem Platz und frisst beim stehenden Auto, setzt euch während er frisst nach vorne. Ist er auch dabei völlig entspannt könnt ihr ein paar Meter fahren und dann die Fahrt beenden. Auch das immer weiter ausdehnen, aber nur bis zu dem Punkt, wo Sammy entspannt ist.

    Übt dann das verlassen des Autos, lasst aber die Türen offen und bleibt direkt am Auto stehen. Unterhaltet euch ein bisschen. Ist er ruhig, setzt euch nach ein paar Sekunden wieder rein und schließt die Türen wieder. Diesen Zeitraum dehnt ihr immer weiter aus, aber nur in kleinen Schritten. Kommt nie wieder zurück wenn Sammy gerade winselt oder bellt! Denn so lernt er, dass ihr wieder kommt wenn er jault! Wartet dann den Moment ab, in dem er gerade für einen Moment ruhig ist und setzt euch dann wieder zurück ins Auto. Diese Zeiten könnt ihr dann auch langsam ausdehnen. Übt das morgens und abends zu den Mahlzeiten für ein paar Minuten und macht nicht zu lang. Sonst könnte das Sammy noch weiter verunsichern.

    Viel Spaß beim Üben und berichtet gerne, wie das Training läuft!

    Liebe Grüße

  30. Messner Nicole

    Hallo!
    Danke erstmal für deine Antwort!
    Am Auto kann es nicht liegen, weil es ja bereits beim alten Auto genau gleich war!
    Wenn einer mit ihm hinten sitzt – ist es genau das gleiche- da möchte er nur am liebsten bei dir auf den Schoss und hoch zur Scheibe das er rausschauen kann.
    Das hört sich zwar nach einer Menge Arbeit an, aber wir wollen ja entspannt mit ihm Autofahren und werden dies auch durchziehen!
    Danke erstmal für die Tipps- hoffen es klappt!
    Ich werde wieder berichten!
    GLG Nicole

  31. Hallo!
    Unsere Nayla(10 Monate)springt zwar von alleine ins Auto sitzt dann angegurtet wie eine Statue auf dem Rücksitz und ist wie verrückt am gähnen und hecheln.Waren jetzt an der Ostsee (6 Std.Fahrt)und ich habe mich zu ihr nach hinten gesetzt ,sie macht kein Auge zu obwohl ihr die immer wieder für ca.1 Sec.zufallen sie legt sich an mein Bein aber auch da wieder nach ca.1 Sec hinsetzen wie eine Statue.Sie findet einfach keine Ruhe.In die Transportbox geht sie nicht,obwohl wir das auch immer mit Lekerlis und Spiel in der Wohnung probiert haben.Möchten sie ja wirklich gerne und oft mitnehmen ,möchten sie aber ungern solchem Stress aussetzen. Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen.GLG

  32. Hallo Gabi,

    seit wann habt ihr die Kleine und wie gut wurde sie ans Autofahren gewöhnt? Ich denke, Du solltest auch damit beginnen, sie langsam daran zu gewöhnen und das Auto positiv verknüpfen. Gebe ihr ihre Mahlzeiten hinten auf der Rückbank im stehenden Auto und lasse sie dann wieder aussteigen. Wenn das gut klappt, Motor anschalten und dabei fressen lassen. Ist sie auch da entspannt, einmal die Auffahrt runter und wieder hoch… Erst dann kurze Wege fahren und ganz vorsichtig. Immer weiter Schritt für Schritt und immer aufhören, wenn die Lütte entspannt ist. Erst dann einen Schritt weiter gehen.

    Es gibt viele weitere Kommentare zu dem Thema Autofahren. Da ist alles sehr ausführlich beschrieben. Wenn Du aber noch weitere Fragen hast, schreib mir gerne.

    Ich drücke Dir und Deiner Kleinen die Daumen für das Training!

    Liebe Grüße

  33. Unsere 2jährige Labrador-Hündin fährt gern Auto, aber sie ist kaum zu bändigen, sobald die Heckklappe geöffnet wird
    (eine eher ängstliche Hündin; sie sollte mit 16 Wochen wg. eines Herzfehlers eingeschläfert werden und wir wissen nicht,
    was sie in ihren ersten Wochen erlebt hat). Sie ist dann so aufgeregt, dass sie am ganzen Körper zittert und kein Kommando
    greift. Sie springt einfach darauf los, egal ob die Klappe schon offen ist oder nicht. Sitzt sie dann im Fond, wartet sie
    – immer noch aufgeregt – darauf, dass ihre beiden Artgenossen (Labrador-Hündinnen 5 Monate + 4 Jahre alt) ebenfalls
    ins Auto springen bzw. der Welpe hineingesetzt wird. Im Auto selbst verhalten sich alle drei ruhig. Nur wenn sie erkennen,
    wohin die Reise geht (z.B. zum Strand) „klagen“ sie, weil es ihnen wohl nicht schnell genug geht.

    Beim Aussteigen das gleiche Theater. Die Heckklappe ist noch nicht ganz offen, schon stürmen alle drei hektisch los.
    Auslöser ist auch dabei unsere Zweijährige, die die anderen beiden ansteckt. Es ist fast unmöglich, die Klappe zu
    öffnen und gleichzeitig drei wild gewordene Labbys im Zaum zu halten. Abgesehen davon, dass sie auch in einem solchen
    Moment auf unser Kommando hören sollten, haben wir natürlich Sorge, dass sie sich verletzten könnten.

    Wir hatten nie solche Probleme bei all unseren früheren Labradors, immer hörten sie auf entsprechende Kommandos.
    Und auch unsere jetzt Vierjährige hat – zusammen mit den älteren Rudelmitgliedern – immer die Ruhe bewahrt und ist
    erst ein- und ausgestiegen, wenn wir das Kommando gaben.

    Ich freue mich auf Ihr Feedback.
    Mit besten Grüßen
    Ellen

  34. Hallo Ellen,

    üben Sie mit den Hunden einzelnd das Aussteigen aus dem Auto. Öffnen Sie die Kofferaumklappe nur so weit, dass eine Hand durch passt und zeigen Sie Ihrem Hund im Kofferraum, dass er bleiben soll. Wenn dieser so aufgeregt ist, dass er darauf nicht hört, lenken Sie den Hund, mit dem Sie jeweils trainieren, mit einem Leckerli ab. Wichtig, dass Ihre Hunde nicht mehr ohne Ihr Signal aussteigen. Dann legen Sie dem Hund die Leine an und geben das Signal frei und er darf raus hüpfen. Das üben Sie mit jedem Hund einzeln solange, bis es sicher klappt. Dann mit 2 Hunden im Kofferraum, ebenfalls bis es sicher klappt, dann erst mit allen. Hüpft einer vor Ihrem Signal aus dem Auto, lassen Sie ihn wieder einsteigen und so lange warten, bis Sie das Signal geben. So lernen Ihre Hunde, dass es gar keinen Sinn hat, vorschnell auszusteigen, da sie eh wieder rein müssen, bis Sie die Situation frei geben.

    Wenn Sie ein großes Auto haben, können Sie Ihre Hunde auch in Transportkisten im Auto fahren lassen. Natürlich müssten die Hunde an die Kisten ausreichend gewöhnt werden. Dann könnten Sie einzelnd jeden Hund nacheinander aus dem Auto lassen.

    Vielleicht haben Sie im Auto die Möglichkeit, für die Trainingsphase, Leinen zu befestigen um die Hunde während der Fahrt anzuleinen? So könnten Sie sicher stellen, dass keiner vorher hinaus springt.

    Achten Sie auf jeden Fall immer darauf, dass die Hunde wieder in den Kofferraum zurück müssen, wenn Sie ohne Ihr Signal hinaus gesprungen sind. Sonst haben die Hunde immer wieder ein Erfolgserlebnis und es wird schwer sein, mit Erfolg zu trainieren. Also immer Konsequent sein!

    Viel Spaß beim Training und wenn noch Fragen entstehen, gerne wieder melden!

    Liebe Grüße

    Ihr
    HundetrainerBlog-Team

  35. Hallo!

    Habe momentan das selbe Problem wie Antje! Meine Hündin war eine absolut relaxte Autofahrerin, jedoch muss etwas passiert sein seitdem wirkt sie passiv und bei längeren Autofahrten wird sie apatisch und hechelt. Sie steigert sich immer und immer mehr rein und ich fühle mich so machtlos! Kürzere Strecken machen ihr nichts aus, aber meine so verfressene Hündin nimmt nichts mehr im Auto an!!!!

    Ich bin am Verzweifeln, da ich wirklich viel immer mit ihr unterwegs war!!!!

  36. Hallo!
    Es scheint wirklich so, dass irgendetwas passiert ist, was Deiner Hündin nun Angst macht im Auto. Versuche sie in kleinen Schritten wieder ans Autofahren zu gewöhnen und es für sie positiv zu gestalten. Gebe ihr z.B. ihre Mahlzeiten im Auto. Gehe immer nur so weit, wie Deine Hündin etspannt ist. Sonst schaue Dir die anderen Kommentare an, vieles davon kannst Du such für Dein Training nutzen. Oft heißt so ein Trauma, dass man fast von vorne beginnen muss…
    Ich wünsche Dir und Deiner Hündin alles Gute und viel Erfolg!

  37. Jürgen Mentele

    Lieber Hundetrainer, über eine Suchmaschine bin ich auf diese interessante Seite gestosssen und habe die Beiträge sorgfältig gelesen. Erst mal ein ganz tolles Lob für die ausgezeichneten Fachhinbweise. Meine Frau und ich hatten selber jeweils schon Hunde, welche viel Freude bereiteten. Am 17. Februar 2010 holten wir unseren jetzigen Jack Russel/Rehpinscher-Mischling „Timo“ (geb. am 15.11.2009 ) bei den „Hundeltern ab. Auf der Heimfahrt lag er auf einer Decke auf der Rückbank ´mit meiner Frau. Er schlief dort selig bis zu Hause. Auf allen Fahrten war er bis November des letzten Jahres überaus ausgeglichen und ruhig in der Box auf der Rückbank. Urplötzlich fieng er ab diesem Zeitpunkt (kein Unfall, keine schlechte Erfahrung) an beim Autofahren nach ca. 10-minütiger Fahrzeit zu winseln und zu hecheln. Mittlerweile winselt er nicht mehr, aber das Hecheln blieb. Er steigt auch nach wie vor gerne ins Auto und die Box und ist auf kurzen Strecken (unter ca. 10 Minuten) völlig entspannt. Da wir aber am 06.08. nach Österreich mit ihm in Urlaub wollen, wäre ich um Iher fundierte Meinung nach Abhilfe/Besserung dankbar. Wir haben über den TA das Mittel D.A.P. (Dog AppeasingPheromone) ausprobiert, jedoch ohne irgendeine Besserung. Für Ihre Antwort und Hilfe bedanke ich mich schon im vorraus. Liebe Grüße Jürgen und Lidia

  38. Hallo Lidia,
    Hallo Jürgen,
    vielen Dank für euer Lob zu meinem Blog!
    Frisst Timo während der Autofahrt, oder ist er zu gestresst, um Futter aufzunehmen? Hat er die Möglichkeit, aus seiner Box hinaus zu schauen? Habt ihr mal versucht, über mehrere Tage unter den 10 Minuten Autofahrt zu bleiben und die Minutenzahl langsam zu steigern? Sucht ihr euch immer schöne Ziele aus, damit sich das Autofahren für ihn lohnt?
    Irgendwas scheint passiert zu sein, was für euch vielleicht nicht erkennbar war. Etwas Minimales, was für Timo ausgereicht hat, Ängste zu entwickeln. Das ist aus der Ferne leider nicht zu sagen…
    Ihr könntet euch mit einer Homöopathin kurz schließen, vielleicht gibt es eine Möglichkeit, sein Angst zu lösen und ihn entspannter zu machen. Beruhigungsmittel würde ich nicht empfehlen, da diese die Angst noch verstärken können. Der Hund kann nicht mehr so reagieren, wie er von Natur aus würde und dies verängstigt viele Hunde nur noch mehr.
    Es tut mir leid, dass ich euch erst jetzt antworten könnte, nun ist natürlich alles etwas knapp.
    Ich drücke euch die Daumen, dass Timo entspannt ans Ziel kommt und ihr einen schönen Urlaub haben werdet!
    Viele Grüße
    Nina Adebahr

  39. Dankeschön für die vielen interessanten Fragen und sehr hilfreichen Antworten!

    Ich habe folgendes Spezialproblem:

    Ich habe jahrelange Hundeerfahrung und habe erst kürzlich meinen geliebten Golden Retriever Rüden verloren, den ich als Welpe bekam und der ein leidenschaftlicher Autofahrer war. Auch mein Patenkind, einen Labrador, habe ich zu einem glücklichen Autokind gemacht.

    Nun überlege ich, einen 6-jährigen Golden Rüden aus dem Tierheim aufzunehmen, er wurde aus schlechter Haltung gerettet, leider weiß man nicht, ob er keine oder negative Erlebnisse mit autofahren hat. Aber er ist fast nicht zu bewegen, überhaupt zum Auto zu gehen, würde freiwillig nicht einsteigen (großer Kombi), auch nicht mit wirklich guten Leckerlis zu bewegen. Wenn man ihn aber in den Kofferaum hebt, lässt er sich das zwar wenig begeistert aber doch gefallen, bleibt brav sitzen, auch das Schließen des Kofferraums ist okay. Beim Fahren fängt er dann aber an zu hecheln und zu fiepen, quietschen, hat also offenbar großen Stress. Bei höheren Geschwindigkeiten etwas besser, er beruhigt sich auch bei dauerndem ruhigen Zureden etwas, ständig lobend. Aber glücklich ist er nicht. Wenn ich ihn nehme, muss er aber autofahren, mind 2 x täglich eine kurze, manchmal aber auch eine längere Strecke.
    Das Tierheim meint, er würde nur nicht autofahren wollen, weil er (er hat HD) befürchtet, dass er Schmerzen beim Einsteigen hat, ich soll eine Rampe kaufen (habe ich auch bestellt). Allein, ich glaube das nicht so ganz, abgesehen davon, dass er sich glücklicherweise sehr flott bewegt und offenbar keine akuten Schmerzen hat.
    Eigenartig ist, dass er aber Bus fährt! Einer der anderen Spaziergänger fährt regelmäßig in die Stadt mit ihm und da steigt er ein und was man so hört, macht er da auch kein „Theater“, hat also offenbar keinen besonderen Stress. Bitte um einen Tipp.

    VIELEN DANK! lG Uschi

  40. Hallo Uschi,

    hört sich so an, als müsstest Du bei dem Rüden mit der Gewöhnung ans Autofahren von vorne beginnen – so als wäre er noch ein Welpe. Erstmal beim Einsteigen belassen, wieder aussteigen. Länger im Kofferraum bleiben, wieder aussteigen ohne zu fahren, alle Mahlzeiten im Auto, wieder aussteigen……….

    Die Idee mit der Rampe ist gut! Wenn er Schmerzen hat, könnte er das ebenfalls mit dem Autofahren verbinden.

    Hast Du schon mal Leberwurst als Lockmittel ausprobiert?

    Es kann sein, dass ihm speziell im Auto etwas passiert ist. Vielleicht hatte er starke Schmerzen beim Springen in den Kofferraum. Im Bus gibt es ja Treppen…

    Also durch Gedult und viel Training wird es bestimmt besser, bzw. gut werden.

    Viele Grüße und viel Erfolg!

  41. Liebe Nina,

    ich möchte dir ein großes Lob für deine tolle Seite und hilfreichen Antworten aussprechen. Ich habe bisher noch nicht gesehen, dass sich mit jedem einzelnen Problem gerne persönlich auseinandergesetzt wird. Hut ab!

    Nun zu meinem / unserem Problem:
    Seit ca. 2 Monaten haben wir eine kleine Mopsdame bei uns (mittlerweile ist sie 7 Monate jung). Auch ohne Hundeschule konnten wir sie mit viel Geduld erziehen, das Autofahren macht uns allerdings zu schaffen.

    Unsere Ella ist mopstypisch sehr eng an uns gebunden und möchte am liebsten überall dabei sein. Sieht sie eins unserer Autos (Sportcoupé und Mittelklasse-Limousine) und sind die Türen auch noch geöffnet, rennt sie sofort dahin und zieht sich mit ihren Vorderpfoten hoch.

    Haben wir Ella ins Auto gesetzt, fängt auch schon fast das Theater an. Ihr Platz ist in beiden Autos gleich: Die Rücksitzbank gehört alleine ihr, die mit einer Hunde-Autoschondecke ausgelegt ist, welche an allen vier Kopfstützen befestigt ist, ihr kann also nichts passieren. Zum Daraufsetzen oder Kuscheln hat sie ein großes Kissen.

    Auf der Hinfahrt (bummeln durch die Stadt, Spazierengehen, Hundefreunde besuchen oder ähnliches) kriegt sie sich einfach nicht mehr ein. Ella springt andauernd umher, zieht sich an den Vorder- und Rücksitzen sowie den Seitenverkleidungen hoch und kratzt daran, knottert mopstypisch in ihr kleines (graues) Bärtchen und möchte am liebsten unbedingt und zwar sofort zu uns nach vorne. Damit unsere Kleine beschäftigt ist, bekommt sie von uns für jede Fahrt einen Kauknochen, den sie allerdings frühestens nach einer Viertelstunde annimmt (wir wohnen sehr ländlich und haben daher immer lange Fahrten vor uns).

    Auf der Rückfahrt ist Ella der reinste Engel, einmal hingesetzt oder hingelegt bleibt sie fast die ganze Zeit ruhig und schläft sogar manchmal ein.

    Daher denke ich, dass sie keine Angst hat, sondern sich beschwert, dass sie nicht bei uns sein darf.

    Einmal musste ich Ella auf den Beifahrersitz auf den Schoß nehmen, da wir neue Reifen und Felgen gekauft haben und keinen anderen Platz für sie hatten, sie hat sich natürlich von ihrer besten Seite gezeigt, nur ist das leider nicht sicher genug für sie.

    Bisher haben wir das immer so gehandhabt, dass wir sie belohnt haben wenn sie ruhig ist (mit unserer Stimme und Streicheln) und sie versucht haben zu ignorieren wenn sie sich nicht benimmt. Allerdings ist das so eine Sache, mein Freund ist leider nicht der Geduldigste und schimpft manchmal mit ihr wenn sie etwas verkehrt macht.

    Kannst du uns bitte helfen damit unsere Fahrten für Hund und Mensch angenehmer werden?!?

    Liebe Grüße Jennifer

  42. Liebe Jennifer,

    vielen Dank für das Lob!

    Habt ihr schon mal ausprobiert, gar nicht mit dem Auto zu fahren? Nutzt jede Zeit, die ihr habt und übt mit ihr das Nichtstun. Anscheinend liebt sie den Hinweg weil sie weiß, dass etwas ganz Tolles passiert. Wenn ihr eurer Mopsdame nun zeigt, dass gar nichts passiert wenn sie ins Auto einsteigt…. Lest eine Zeitung, lasst sie „Stimmung“ machen und steigt nach ein paar Minuten kommentarlos wieder aus. Versucht das so oft es geht zu üben – ich könnt mir vorstellen, dass es dadurch besser wird.

    Ich fände auch die Idee einer Box beim Autofahren nicht schlecht, damit sie ein wenig mehr Begrenzung hat und sich selbst nicht so sehr durch Herumspringen verrückt machen kann. Dafür müsst ihr natürlich mit der Box trainieren, damit es für sie normal ist, in sie einzusteigen und auch drin zu bleiben, ohne dass sie sich gestresst fühlt. Ein Anschnallsystem für Hund ist auch eine gute Sache.

    Wichtig ist, dass ihr euch einig seid, aber das weist Du. Wenn einer konsequent ist und der andere nicht, wird sie ja durch einen auf jeden Fall bestätigt.

    Schreib mir gerne wie es läuft!

    Liebe Grüße
    Nina

  43. hallo zusammen
    ich bin durch google zu euch gestossen. vieleicht habt ihr ja den ultimativen tipp.
    unserem grosspudel 1 jährig wieder es beim autofahren immer mega schlecht, sie muss sich übergeben auch wenn sie vorher nichts gegessen hat. sie steigt zwar freiwilig ein hat eine box, aber dann beginnt sie bereits zu sabern, und kurze zeit später muss sie sich übergeben.
    glubeli haben wir schon ausprobiert aber ohne erfolg. auch füttern, nur im autositzten nur kurzestrecken und und und ihr wiedrd einfach übel 🙁

  44. Hallo!
    Leider gibt es Hunde, denen es beim Autofahren einfach schlecht wird und wo man mit Training nichts wird… Warst Du mal bei einer „richtigen“ Tierheilpraktikerin und hast Dich beraten lassen? Meinst Du das mit Globulis? Vielleicht gibt es ja eine ausgedehntere Bachblütentherapie, die Deinem Hund helfen könnte. Ansonsten würde ich mich mal von einem Tierarzt beraten lassen. Vielleicht kann man ja pflanzliche Tropfen gegen Übelkeit geben.
    Ich habe hier ein paar Tips gefunden, kann Dir aber nicht sagen, ob diese helfen…. http://www.vegan-hund.de/familie/autofahrten
    Liebe Grüße
    Nina

  45. Liebe Nina,

    ich habe dir im letzten Jahr von unserer Mopsdame Ella und unserem Problem mit dem Autofahren berichtet.

    Deine Idee mit dem Nichtstun im Auto haben wir versucht umzusetzen, aber der Dickkopf unserer Mopsdame ist einfach zu groß. Wir konnten uns drei Wochen jeden Abend ins Auto setzen, haben ein paar Minuten überhaupt nichts gemacht, aber Ella hat trotzdem ihr „Theater“ aufgeführt. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass wir mit dem Training aufgehört haben, weil unsere Autos stark unter den Einsatz ihrer Krallen gelitten haben.

    Seit einer langen Zeit haben wir nun ein Anschnallsystem und sind begeistert. Meine Befürchtung war, dass Ella sich anfangs stark gegen das Anschnallen wehren würde, aber sie hat es zum Glück sehr gut aufgenommen. Die Autofahrten sind endlich angenehm – für uns alle.

    Vielen Dank für deine Hilfe!

    Liebe Grüße
    Jennifer

  46. Hallo!

    Endlich habe ich eine Webseite gefunden, wo man genügend ausführliche Information über die Hundeerziehung bekommen kann. In diesem Blog habe ich Antworten auf meine Fragen gefunden, vor allem zu dem bekannten Thema „Autofahren“. Wir haben einen Welpen der Rasse Cane Corso (CC). Er hat auch Probleme mit Autofahren. Die hier beschriebenen Übungen werden wir auf jeden Fall versuchen umzusetzen. Aber dazu habe ich ein Paar Fragen. So wie ich verstanden habe, soll man während der Übungen (z.b. den Hund im Kofferraum kurz alleine lassen usw. so wie eben oben beschrieben wurde) das Bellen oder das Jaulen ignorieren. Aber darf man ihn loben, wenn er sich kurze Zeit im Kofferraum ruhig verhält? Oder reicht es, wenn ich die Klappe öffne und ihn aus dem Kofferraum ohne Kommentar raus nehme?
    Wir haben seit einer Woche unser CC, der 11 Wochen alt ist. Die ganze Woche ist er im Hintersitz gefahren. Auch nicht so gern, obwohl er bemüht sich schon alternative Lösungen zu finden, indem er hinlegt. Während und vor der Fahrt bellt er nicht. Vor der Fahrt lässt er sich nicht so gern ins Auto reinkriegen. Sobald er das Auto(Kombi) sieht, bleibt er stehen. Ich nehme ihn auf Arm und trage rein. Jetzt wollen wir ihm beibringen im Kofferraum und nicht im Hintersitz zu fahren. Wie schon gesagt, wir versuchen oben beschriebene Übungen umzusetzen, aber wir wollen ohne die Box mit unserem CC üben. Ist es möglich, ihm beizubringen, nicht an die Box sondern direkt an den Kofferraum zu gewöhnen?

    Vielen Dank im Voraus und ich freue mich auf die Antworten.

  47. Hallo Nadin,

    wenn er ruhig ist, können Sie ihn gerne loben. Ich würde aber bis 2 zählen, bevor Sie ihn belohnen, das Sie ihn sonst für das Jammern belohnen.

    Haben Sie schon versucht, ihn im Kofferraum zu füttern? Ihm also all seine Mahlzeiten ausschließlich im Kofferraum zu geben? Vielleicht verknüpft er damit etwas Positives.

    Viele Grüße und viel Erfolg!

  48. Hallo,

    ich möchte auch erstmal ein tolle Lob aussprechen für diese Seite, ich habe durch Google hergefunden und bin wirklich begeistert.
    Wir haben seit 2 Wochen einen nun 10 Wochen alten Dalmatiner-Welpen zu Hause. Wir haben ihn aus einer Privatzucht und er kannte leider noch gar nichts, war noch nie draußen, war die ganze Zeit mit seiner Mutter und seinen 8 Geschwistern im Haus. Aufgrund dessen hatte er natürlich vor allem und jedem Angst. Mittlerweile hat er sich aber seeeehr gut rausgemacht für diese kurze Zeit, er läuft auch schon an der Leine mit und er macht sich bemerkbar, wenn er sich lösen muss – auch nachts. Außer das Autofahren….
    Als wir ihn vom Züchter holten, das war ca. 1 Std. Autofahrt, er saß im Körbchen auf dem Rücksitz und hat alles vollgebrochen. Gott sei dank ist das seitdem nie wieder passiert. Zum TA (15 Min. Fahrt) mussten wir natürlich auch mal, da nahmen wir ihn zur Hinfahrt auf den Schoß, er legte sich hin und schlief. Der TA meinte dann, wir sollten ihn aber auf jeden Fall in den Kofferraum tun (weil er eben wenn er groß ist auf jeden Fall dorthin soll – wir haben auch ein extra ein Gitter reingemacht). Gesagt, getan. Er kam auf der Rückfahrt in den Kofferraum – dort hab ich Leckerlis verteilt, seine Schmusedecke rein – er jammerte mal 5 Min., dann legte er sich hin und schlief.
    Die nächste Fahrt gings dann immer nur mal paar Minuten, immer auf die gleiche Art und Weise mit Kuscheldecke und Leckerlis verteilen. Und es war immer das Gleiche – ca. 5 Min. gejammer, dann Ruhe hinlegen und Ruhe. Auch die Fahrt zur Welpenschule (ca. 20 Min.) verlief so.
    Nun ist es aber plötzlich so, das er seit der letzten Fahrt (Welpenschule) Kot absetzt – dieser ist auch eher dünn und er verteilt ihn im gesamten Kofferraum, es macht ihm scheinbar nichts aus, das er auch selbst vollkommen besudelt ist (er ist sonst eher penibel, also sehr reinlich 🙂 ). Und dies passiert bereits nach ein paar Minuten. Wir fahren meist immer nur max. 5 Min. und auch da passiert es, er wimmert 2 Min., danach ist Ruhe (das ist dann die Zeit, wo er kotet) und dann wimmert er wieder, aber nicht mehr so stark.
    Ich hab ja jetzt schon gelesen, das es starker Streß bedeutet etc. Meinen Sie, das hatte was mit der Welpenschule zu tun? Ihm schien es dort eigentlich gefallen zu haben, auch wenn er natürlich sehr aufgeregt und ängstlich war – aber er fing nach ca. 15 Min. zugucken dann auch an mit anderen etwas zu spielen, auch wenn er noch nicht mitmachen durfte (weil er angeblich zu jung wäre, auch wenn dort stand ab 8 Wochen) und auf diesen Fahrten hat er es auch noch nicht gemacht, erst danach dann.

    Er geht auch noch gerne in den Kofferraum rein, springt schon immer mit den Vorderpfoten hoch, wenn ich die Klappe nur öffne und er frisst auch die Leckerlis.

    Da wir auf dem Land wohnen, brauchen wir das Auto täglich.

    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht zu durcheinander geschrieben. Wir fragen uns eben, ob wir da was grundsätzlich falsch gemacht haben, als der TA sagte, wir sollen ihm auf dem Rückweg in den Kofferraum setzen. Aber da ist es ja noch nicht passiert – das fing ja vor ein paar Tagen erst an.

    Soll ich ihn jetzt erstmal gar nicht mehr mitnehmen und mit dem Training beginnen wie es beschrieben ist ihrerseits?

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort!!

    Viele Grüße
    Jana mit Dalmi „Mogli“

  49. Liebe Nina!

    Mein Problem: ich habe einen 10 Wochen alten Irish-Setterwelpen der sich beim Autofahren in seiner Box übergibt. Beim Züchter hat kein Autofahrtraining stattgefunden. Auch wenn ich ihn erst im Auto fütter und dann nur den Motor laufen lasse und dann schließlich ein kleines Stückchen fahre, kübelt er mir in die Box.
    Er wimmert und jault.
    Ich bin verzweifelt, weil ich das von vorhergehenden Hunden nicht kenne. Und da ich ihn gerne immer mitnehmen möchte im Auto muß da doch was gehn was ihm hilft, das abzustellen.

    Lieben Dank für Ihre Hilfe!

  50. Hallo Ulli,

    wenn er sich beim Autofahren übergibt, kann es sein, dass ihm einfach schlecht wird. Ich würde ihn dann eher nicht vor dem Training in der Box füttern, da er ja sonst alles Gefressene wieder ausspuckt. 🙁 Kennt er die Box denn bereits? Ist die Box im Kofferaum? Wie ist es, wenn er an einem anderen Platz, zum Beispiel ohne Box auf der Rücksitzbank mit fährt?

    Liebe Grüße
    Nina

  51. Gerti Reitmeier

    Hallo Nina..bin zufällig auf Deine Seite gestossen…habe eine Frage …habe eine 5Mon. alte Berner sennenhündin…sie ist jetzt 4 Wochen bei uns..ist super stubenrein-geht auch sehr gut an der Leine..hört gut…aber Sie mag überhaupt nicht ins Auto..habe es schon mit Leckerli…selbst im Kofferraum habe ich mich schon gesetzt..u. bin beim fahren bei ihr geblieben…alles ohne erfolg…kannst Du mir einen Trick oder Tipp geben…vielen Dank…gerti

  52. Liebe Nina,
    ich habe jetzt einige „Hund hechelt beim Autofahren“ Beiträge aufmerksam studiert und irgendwie…Naja, mein kleines Chihuahua-Mädchen (3 Jahre) findet sich in jedem Beitrag ein bisschen, bzw. ihre Verhaltensmuster.
    Vorneweg – ich habe Pee mit knapp 4 Monaten bekommen und sie hatte mit mir niemals ein schlechtes oder gar traumatisches Auto-Erlebnis. Aber Fakt ist halt – ich habe eine äußerst unentspannte Beifahrerin. Die Kleine hechelt, reißt die Augen auf, zittert, nimmt kaum eine Minute Platz. Als ich mit ihr jetzt über Pfingsten mal eine größere/ längere Fahrt von 2 Stunden machte, blieb sie stur 2 Stunden stehen. Sie lässt sich da auch nicht mit Leckerlis gnädig stimmen, die schaut sie nicht mal an. Ich habe wahrlich schon reichlich Transport-Optionen gekauft und ausgetestet, von Box bis Gurt. Am „liebsten“ hat sie dann immer noch den Trixe 800 Autositz. Eine geschlossene Box geht gar nicht, da tickt sie total aus.
    Wir hatten schon Phasen, da lief es wirklich ziemlich gut und mein Hund saß entspannt neben mir. Wunderbar! Okay, durch Tunnel fahren war immer problematisch – warum auch immer, aber das sind ja Kurzphasen.
    Ich arbeite auch mit Bachblüten gegen Angst plus Adaptil. Doch leider hat mir dieses Wochenende bewiesen, dass wir noch weit entfernt von „Normal“ sind.
    Pee ist zwar sofort wieder auf Kurs, sobald sie aus dem Auto hüpft. Da fällt alles in Sekundenschnelle von ihr ab. Aber wie gesagt…die Fahrten sind für sie maximal unentspannt. Und nein, es überträgt sich nicht auf mich, ich versuche sie auch nicht zu trösten oder zu bemitleiden. Das gelingt mir als liebende, besorgte Hundemama mal besser, mal schlechter;-)
    Gibt es noch irgendwas, das ich ausschöpfen kann? Jetzt ist Pee noch jung, aber wenn sie mal über 10 ist, mache ich mir echt Gedanken über das Verhalten…insbesondere das Herzrasen :-/

  53. Hi zusammen,

    ich habe auch seit kurzem ein Problem mit unsere parson Russel Hündin. Sie ist jetzt knapp 2 Jahre alt und hechelt seit einen halben Jahr beim Autofahren. Sie hat keine Angst ins Auto zu springen, macht Sie sogar gerne. Nur leider darf die Fahrt nicht länger als 5-10 Minuten gehen, dann fängt Sie extrem an zu hecheln, klemmt sich den Schwanz zwischen die Beine. Man merkt richtig das Sie Angst hat.
    Sie ist schon immer in einer Transport-Box auf dem Rücksitz mitgefahren. Hier haben wir nix geändert, ausser das wir mal ne neue Box entsprechend ihres Wachstums angeschafft haben. Aber das kann es ja eigentlich nicht sein, oder?
    Wir haben von Tiertrainern den Tipp bekommen, es mit SOS-Tropfen bei jeder Fahrt zu versuchen, hat auch am Anfang geklappt, aber nach einem Monat wirken die nicht mehr und das hecheln geht weiter.
    Bis vor einem halben Jahr hat sie sogar im Auto während der Fahrt geschlafen aber das klappt jetzt nicht mehr.
    Was können wir nur tun, denn Sie tut mir soo leid !!

  54. Sophie Gerardin

    Hallo Nina,

    auch ich muss ein großes Lob aussprechen. Ich stelle es mir richtig aufwendig vor auf alle einzelne Anfragen und Fälle aus der Ferne persönlich zu antworten. Einfach toll!

    Ich habe ähnliches Problem wie alle hier. Chihuahua Welpe (nun 6 Monate) ist seit 1,5 Monaten bei uns und zeigt eigentlich seit der ersten Fahrt (diese verbrachte er auf meinem Schoß auf der Fahrt vom Züchter zu uns) ängstliches Verhalten. Das heißt er fängt schon vor dem Einsteigen an zu zittern. Im Auto auf seinem Platz angelangt geht das Zittern mal mehr, mal weniger heftig, weiter bis irgendwann Hecheln dazu kommt. Sobald wir aussteigen ist alles vergessen.
    Ich muss täglich mit dem Auto zur Arbeit (ich arbeite ganztags bis 18 Uhr) und zurück (sind ca. 10 Minuten jeweils) und er kommt mit auf die Arbeit und begleitet mich auch oft auf Termine nach der Arbeit. Das heißt ich komme mit den Übungen wie hier beschrieben Abends nicht sehr weit, da er am nächsten Tag ja wieder mitfahren muss.

    Ich habe letztes Wochenende vermehrt wie folgt geübt: zuerst ohne Zündung immer 10 Minuten dann raus bis er nach ein paar Male ruhig war, dann mit laufendem Motor bis er ruhig war, und schließlich noch in der Einfahrt hin und her gefahren und er blieb am Sonntag Abend dabei ruhig (also ohne zittern und hecheln).
    Am Montag ging dann aber wieder das Drama von vorne los als ich wirklich gefahren bin.
    Ich denke ich bräuchte ein paar Tage mehr zum üben ohne, dass er zwischendrin Auto fahren muss. Aber im Moment hab ich nur das WE als längsten Übungszeitraum.

    Wie könnte ich es anstellen, damit die erzielten Fortschritte am WE auch weiter bestehen bleiben? vielleicht haben Sie einen anderen Übunbsansatz für mich?

    Zu erwähnen wäre noch, dass er momentan in einem speziellen Hundeautositz (angeschnallt) neben mir sitzt. Ich habe auch schon eine Box probiert und sein Lieblingskissen… ohne Erfolg. Leckerlies nimmt er dann nicht an und lässt sich auch sonst nicht ablenken.

    Ich hoffe Sie haben trotz des speziellen Falls einen guten Tip für mich.

    Lieben Dank im Voraus.

    Sophie

  55. Hallo,
    Ich habe meinen Welpen seit 4 Tagen, das mit dem sauber werden klappt schon ganz gut. Doch wie ich mit ihr zum Tierarzt musste wegen impfen lassen, war das das reiste Chaos. Ich hab sie in die Box rein. Und kurz vor dem Ziel fing sie an zu heulen und jammern. Ich erzählte ihr ein paar Sachen. Doch das hat nicht viel geholfen.
    Weiß nicht genau wie ich das nächste mal darauf reagieren soll?
    Kann mir jemand einen Tipp geben?

    LG Isy

  56. Hey Hey,
    unsere Mia ist ein Husky-belgischer Schäferhund Mix 7 Monate halt.
    Als wir Mia abholten gab dummerweise der Typ ihr ne riesen Portion Futter, diese sie auch wieder im Auto gleich ausspuckte.Da war sie 8 Wochen alt.
    Sie wollten dann nicht mehr ins Auto. Wir versuchten viel, Z.b: Leckerlies, ohne Motor an etc.
    Sie blieb auch im Auto, aber dann fing sie schon zu speicheln. Wir hatten sie sogar schon so weit, dass sie gar nicht mehr speichelten. Allerdings fuhren wir direkt auf die Autobahn und powerten sie vorher richtig aus.
    Sobald wir wieder schlaten müssen, fängt sie an zu speicheln, sogar zu spucken. Dieser negative Gedanke blieb dann wieder in ihrem Kopf.
    Was können wir ?
    Wir haben nur ein Ford Ka, deda passt bestimmt solch eine Box nicht rein, nur auf die Rückbank. Und ein Automatik Auto können wir jetzt auch nicht uns leisten.
    Vielen Dank schon mal.
    lg ANja

  57. Cornelia Stappenbeck

    Hallo,
    Mein kleiner Havaneser-Mix (1,5Jahre) mag überhaupt kein Autofahren, er hächelt,jauelt und zittert ganz stark. Ich habe ihn mit 8 Wochen bekommen und weis nicht ob er schon gefahren war. Ich kann in mit nichts ablenken und Leckerlis ist er auch nicht im Auto. Ich habe ein sehr kleines Auto wo keine Box rein past, er ist im Kofferraum angeschnallt(so hat er genug Platz) auf dem Beifahrer haben wir es auch probiert ist aber leider das gleiche. Ich weis einfach nicht mehr was ich machen soll.
    Liebe grüße

  58. Hallo, wir haben einen 10 Monate alten Dackel, der seitdem er bei uns ist mit im Auto fährt. zuerst in einer kleinen Box und später dann angeschnallt auf der Rückbank. Am Anfang ging das alles gut doch seit längerem heult er alles zusammen sobald wir losfahren. nichts und niemand kann ihn beruhigen. Da wir meistens zum spazierengehen fahren ist er dann auf der Rückfahrt müde und schläft dann. auf den Hinfahrten ist es dann wohl Langeweile. wir haben auch schon probiert, dass sich jemand zu ihm setzt und haben viele seiner Spielsachen mit ins Auto gepackt. doch das hat alles keinen Erfolg. da wir nun demnächst nach Frankreich fahren ist nun guter Rat gefragt.
    Weiter ist es dann so das wir ab Ende Mai einen zweiten Hund bekommen und ich auch hier aktuell nicht weiss wie ich mich verhalten soll.

  59. Hallo,

    ich habe da auch ein für mich sehr grosses Problem. Habe einen 3 Jahre alten Schäferhund aus dem Tierheim. Da ich mal davon ausgehe, das er überhaupt kein Autofahren kennt ist es schon ein Problem ihn überhaupt ins Auto zu bekommen. Bei der Abholung im Tierheim, nach 1,5 Packungen Würstchen war er endlich drin. Ich probiere es jeden Tag. Er läuft auch zum Auto aber sobald der Kofferraum aufgeht will er weg. Und er hat verdammte Kraft. Vielleicht gibt es einen Tipp für mich!
    Lg Yvonne

  60. Hallo Nina
    unsere Golden Retriever Hündin Shawnee, 4 Jahre alt, fährt nicht gerne Auto. Aber sie „duldet“ es. Sie hechelt, aber winseln oder bellen tut sie nicht.
    Seit sie klein war, sind wir jeden Sommer mit ihr im VW Bus campieren gegangen. Sobald das Fahrzeug auf dem Campingplatz abgestellt wurde, war ihr klar, dass das nun unser Häuschen war. Sie schlief problemlos und ruhig auf der Rückbank, während wir im Dachbett schliefen.
    Nun plötzlich ist alles anders. (Es gab keinen Zwischenfall mit dem Auto, keinen Unfall oder ähnliches).Schon drei Nächte das gleiche Theater: Als wir sie abends in den Wagen holten und selber im Dachbett schlafen gingen, fing sie an zu winseln und zu jammern. Erst dachte ich, sie müsse vielleicht nochmals, also führte ich sie spazieren. Nichts. Zurück im Camper fing sie gleich wieder an zu jammern, legte sich nicht wieder hin. Wir ignorierten sie eine Zeit lang, holten dann ihre Hundebox in den Wagen. Da war sie eine Weile ruhig, doch dann fing sie an zu bellen. Wir liessen sie nochmals raus. Schliesslich legte ich mich zu ihr aufs untere Bett. Da endlich schlief sie eine Weile. Als ich mich in der nächsten Nacht gleich von Anfang zu ihr legte, wollte sie immer wieder aufstehen und raus. Sie winselte wieder. irgendwann dann gab sie auf und legte sich neben mich.
    Sollen wir versuchen, sie in der Hundebox draussen schlafen zu lassen? Ob das klappen könnte?
    Wir wollen im Sommer wieder 3 Wochen lang campieren gehen. hast du uns einen Ratschlag, wie wir das vorbereiten können?
    Herzlichen Dank für deinen Ratschlag
    Gabriela

  61. Hallo
    Mein Hund lieb es Auto zufahren wenn mal ihr sag komm wir fahren kann man sie kaum halten aber wenn sie im Auto ist und wir vielleicht so 5 – 10 km gefahren sind fängt sie das hecheln und singen an was kann ich da gegen machen lange Strecken sind da durch nicht drinnen 🙁

  62. Hallo! Tolle Tipps gib es hier! Ich habe auch eine Frage zum Thema: Unsere Mischlingshündin ist ca. 8 Monate alt. Sie ist insgesamt sehr ängstlich, was wir darauf zurückführen dass sie im Tierheim aufgewachsen ist. Sie wurde dort als Welpe zusammen mit ihren Geschwistern abgegeben. Glück im Unglück war dass alle Geschwister von einer Hündin angenommen und gesäugt wurden.
    Also, Emma ist ein sehr lieber und sanfter Hund, sie will gern gefallen und gibt sich große Mühe.
    Autofahren ist allerdings ein Schrecken für sie. Inzwischen hechelt sie nicht mehr, wenn jemand auf dem Rücksitz neben ihr sitzt sucht sie Körperkontakt und setzt sich hin, manchmal liegt sie sogar für einige Sekunden. Leckeren nimmt sie inzwischen an, jedoch nicht immer.
    Wenn ihre beiden Hundefreunde, Hunde von guten Bekannten, mit ihr im Kofferraum fahren ist alles super! Nur alleine geht so gar nicht, sie ist dann unruhig und pupst.

    Ans Auto rangehen und immer mal wieder reinsetzen (allein geht sie nicht rein), loben und leckerchen sowie tolle Fahrtziele sind das was mir einfällt um ihr die Autofahrten schmackhaft zu machen.
    Würdest du dieses Vorgehen so weitermachen? Oder Autofahrten komplett auslassen bis sie von selber ins Auto geht?
    Wir haben erst 4 Fahrten oder so mit ihr gemacht, weil es für sie sehr anstrengend zu sein scheint. Wir haben keine Transportbox, Emma fährt auf dem Rücksitz oder im Kofferraum.

    Viele Grüße,
    Ina

  63. Interessanter Beitrag! Wir haben uns selber erst vor kurzem einen Hund angeschafft und hätten nicht gedacht, wieviel Stress das Autofahren beim Hund auslöst. Hier haben wir ein paar Infos zu den Beförderungsmöglichkeiten des Hunds im Auto gefunden: http://www.hund-und-munter.net/autofahren-mit-hund-das-musst-du-unbedingt-beachten/

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