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Sind Hunde doch Pflanzenfresser?

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Jeder Hundebesitzer kennt es… man geht spazieren und der Hund hält ständig an, um Gras zu fressen. Viele Hundebesitzer versuchen ihre Hunde davon abzuhalten, weil sie Angst haben, dass sich ihr Hund erbricht. Doch wir sollten versuchen, unsere Hunde besser zu verstehen. Warum also frisst ein Hund Gras?

Nicht weil es Regen gibt, wie es eine alte Bauernregel besagt. Das steht fest. Viele Hunde fressen Gras, um ihre Verdauung anzuregen. Wenn Ihnen etwas schwer im Magen liegt, hilft Gras, dieses zu umschließen und ohne Verletzungen entweder durch den Darm oder durch Erbrechen hinaus zu befördern. Zudem regt das Gras die Magensäure an und hilft, Dinge die schwer im Magen liegen besser zu zersetzen. Es gibt aber auch Hunde, denen das Gras einfach gut schmeckt! Gerade morgens, wenn der Tau auf den Gräsern liegt, scheint es vielen Hunden zu schmecken. Zudem kann es auf Spaziergängen auch als Wasserversorgung dienen, wenn kein Bach, oder keine Wasserstelle in der Nähe ist.

Es tut dem Hund also auf jeden Fall gut, Gras zu fressen. Egal ob es ihm einfach schmeckt oder ob es seinem Körper gut tut.

Vielleicht sollten wir unseren Hund einfach das Gras fressen lassen?

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

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