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Martin Rütter – „Der Hundeprofi“ auf VOX

Martin Rütter unser Hundetrainer aus dem Fernsehen

Mittlerweile sollte ihn jeder Hundebesitzer kennen… spätestens aber durch seine wöchentlichen TV-Auftritte bei VOX als „Der Hundeprofi“ ist Martin Rütter in aller Munde.

Vox „Hundeprofi“

Viele Hundebesitzer sitzen jeden Samstag um 19:15 gespannt vor dem Fernseher um zu sehen, welche Lösungen Martin Rütter den besorgten Hundebesitzern in dieser Staffel geben kann. Nach konsequentem Training ist zu sehen, wie viel es im Verständnis zwischen Mensch und Hund zu lernen gibt und wie wichtig es ist, hundliche Bedürfnisse zu kennen und darauf einzugehen.

Erziehung des Hundes, Martin Rütter hilft

Bildquelle: http://www.ruetters-dogs.de/

Martin Rütter zeigt in der Serie „Der Hundeprofi“ deutlich, dass es kein Patentrezept allein gültig für alle Hunde gibt. Jeder Hund ist anders! Jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit, auf die der Hundeprofi eingeht. Jede Persönlichkeit benötigt ein auf den Hund zugeschnittenes Training ohne Schmerz und ohne Zwang. Martin Rütter betreibt seit 1995 das Zentrum für Menschen mit Hund und hat mittlerweile in einem deutschlandweiten Netzwerk von Zentren seine Trainingsphilosophie weitergeben können.

Gewaltfreie Erziehung beim Hunde

Der Tierpsychologe vertritt die gewaltfreie Ausbildung von Menschen und ihren Hunden. Der Schwerpunkt seiner Philosophie D.O.G.S. „Dog Orientated Guiding System“ (am Hund orientiertes Führungssystem) besteht darin, Hunde besser einschätzen zu können und individuelle Trainingskonzepte zu entwerfen. Seien Sie offen für eine gewaltfreie Beziehung zwischen Mensch und Hund. Geben Sie Ihrem Hund die Chance mit Ihnen zu kommunizieren und horchen Sie genau hin! Unsere Vierbeiner haben uns so viel zu sagen. Sie haben es verdient, dass wir Ihnen zuhören…

Martin Rütter Bücher

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Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

125 Kommentare

  1. melissa rabitsch

    hollo lieber martin! ich habe seid september vergangenem jahr eine dalmatiner hündin.mein oder unser broblem ist sie geht nicht mit uns spaziehren(am tag),wenn es dunkel wird dann schon.hab sie zwar schon so weit das sie mit uns ums haus geht,aber nicht weiter.hat auch immer vor alles umd jedem volle angst! wär ja nicht so als hätten wir noch nix gemacht hatten schon zwei hunde-phychologen da.sagten aber zu uns das,das mit dem hund nix wird! deshalb bist du unsre letzte lösung!!!! bitte melde dich liebe grüße melissa und günther

  2. Hallo liebe Melissa,
    hallo lieber Günther,

    erst mal vielen Dank für Euren Eintrag! Ich glaube, ihr habt etwas an meinem Beitrag mißverstanden… ich habe einen Artikel über Martin Rütter geschrieben, bin es allerdings nicht selbst. Aber ich hoffe, dass ich Euch trotzdem unterstützen kann!

    Wie alt ist Eure Hündin? Wo kommt sie her? Ist sie von einem anerkannten Züchter, einem privaten Züchter, oder aus dem Tierheim? Wisst ihr, wie sie ihre Welpenzeit verbracht hat? Wo sie groß geworden ist und unter welchen Bedingungen? Ist sie evtl. in einem Zwinger oder einem Stall aufgewachsen? Habt ihr die Mutterhündin und die Geschwister kennen gelernt?

    Das hört sich jetzt erstmal alles nach viel Input an, ist für mich aber wichtig, um mir ein genaueres Bild machen zu können. Es kann sein, dass Eure Hündin die wichtigste Zeit ihres Lebens, die Prägephase (3-7 Lebenswoche), im Dunkeln verbacht hat und deshalb solche Angst hat, bei Tageslicht mit Euch raus zu gehen. Oder die Welpen tagsüber vielleicht im Haus waren und der Besitzer sich nur abends mit den Welpen draußen beschäftigt hat, da sein Tagesablauf es nicht anders möglich gemacht hat. Die Prägephase ist eine der wichtigsten Phasen im Leben eines Hundes. Nicht gemachte Erfahrungen aus dieser Zeit können nicht, oder kaum therapiert werden und einen Hund sehr ängstlich gegenüber Dingen machen, die er nie kennengelernt hat. Seriöse Züchter wissen um diese wichtige Zeit, doch leider gibt es auch viele Hobbyzüchter, die das nicht wissen, oder sogar welche, die es nicht interessiert. Schlimm, aber wahr!

    Aber es kann auch andere Gründen haben, warum Eure Hündin so reagiert. Deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr mir mehr Infos geben könntet.

    Nun ist es erstmal wichtig, dass ihr Eure Hündin so normal wie möglich behandelt. Denn jede Unsicherheit von Eurer Seite überträgt sich auf sie. Ebenfalls ganz wichtig, dass ihr sie zu nichts zwingt. Also nicht an der Leine zerren oder hinaus tragen. Sie scheint wirklich Angst zu haben und Druck kann die Angst nur noch verstärken und das Vertrauen zu Euch mindern.

    Eigentlich sind Dalmatiner Hunde, die sehr gut über Futter zu motivieren sind. Eure Hündin auch? Arbeitet ihr tagsüber? Oder habt ihr die Möglichkeit, mit ihr tagsüber zu trainieren? Habt ihr einen Garten oder einen Balkon? Ihr könntet ihren Fressplatz ganz langsam, in klitzekleinen Schritten über Wochen gerechnet in Richtung Terassentür, oder Balkon verlegen. Wirklich nur ganz langsam und immer nur so weit, wie es Eurer Hündin gut geht. Sobald sie Anzeichen von Stress zeigt, ist es schon zu weit. Dann geht ihr wieder einen Schritt zurück… Ihr könntet auch versuchen Leckerlies in Richtung draußen zu kullern. Aber beobachtet Eure Hündin. Es ist wichtig, dass sie keinen Stress zeigt! Denn sonst habt ihr keinen guten Lerneffekt, sondern nur eine gestresste Hündin.

    Das ist jetzt nur eine Ferndiagnose…. vielleicht könnt ihr mir hier noch schreiben, wie Euer Tagesablauf mit Eurer Hündin aussieht. Wie ihr in Situationen reagiert, wenn sie Angst zeigt, wie sich Eure Hündin in den Momenten verhält. Alles was Euch einfällt ist wichtig.

    Möchtet ihr vielleicht schreiben, was ihr mit den Trainern für Übungen gemacht habt?

    Ich freue mich von Euch zu hören und wünsche Euch bis dahin viel Gedult und Verständnis für Eure Kleine.

    Liebe Grüße

    HundetrainerBlog.de

  3. Hallo lieber Marten
    Wir haben jetzt seit ca.3 Jahren einen Pyranähenschäferhund und er bellt und zwickt oder beißt immer fremde leute vor kurzem war auch ein fall da ist er auf eine ca. 17jährige zeitungsausträgerin losgegangen und hat sie in in den arm gezwickt ich wollte fargen was wir da machen könen um ihn davon abzuhalten da das so ja nicht weiter gehn kann

  4. Ich sage einfach mal Hallo,da ich nicht weiß wie ich Sie Anreden soll. Ich habe ein grosses broplem.Ich habe eine Jackrussel Hündin 40cm schulterhöhe 4jahre alt. Bin vor kurzem vom Land in ein anderes Dorf gezogen. Wenn ich mit ihr Spatzieren gehe und uns andere Hunde entgegen kommen,schleicht sie sich an wie ein Gepart,ich lasse sie dann immer sitz machen weil ein weiter kommen unmöglich ist. Ich lasse sie an der Leine locker,dann habe ich mal gedacht ich lasse sie mal schnuppern aber sie hat direckt angefangen zu Beisen. Aber das macht sie nicht bei jedem,mein Chef hat ein Schäferhund und da macht sie nichts sie hat 2-3 wo sie nichts macht.Ich habe auch schon versucht sie dann abzulenken aber keine Chace sie sieht dann nur noch den anderen hund.Ich war auch schon mit ihr in einer gemischten Hundeschule wo ich aber direckt zu spüren bekam das mein hund nicht willkommen ist,obwohl sie nichts gemacht hat. Sie ist so ganz brav,Lieb und sehr Menschenbezogen.Vieleicht können Sie mir ja weiter helfen Lg Heike

  5. Hallo Sören,

    ich bin nicht Martin Rütter – ich habe nur einen Artikel über ihn geschrieben.

    Die Rasse wurde dazu gezüchtet, relativ selbstständig Herden zu hüten und zu bewachen. Er ist auf Grund dieser Aufgabe, Fremden gegenüber eher skeptisch. Bei dieser Hunderasse ist es wichtig, in der Sozialisierungsphase (8-16 Woche) darauf zu achten, dass der Hund viel Kontakt zu fremden Menschen hat, um diese Skepsis zu minimieren. Deshalb kann es gut sein, dass Euer Hund „Haus und Hof“ bewacht. Ich gebe Euch recht, dass das kein Verhalten ist, was man sich von seinem Hund wünscht…

    Zudem benötigt diese Rasse sehr viel Bewegung und geistige Auslastung, um zufrieden und ausgeglichen zu sein. Wenn er unausgelastet ist, kann es sein, dass er sich alternative Beschäftigungen sucht. Wie zum Beispiel Jogger jagen, Menschen hüten,…

    Wie sieht denn Euer Tagesablauf mit Eurem Hund aus? Wie lange geht Ihr mit ihm spazieren? Macht ihr Agility oder spielt Frisbee? Macht ihr Tricks oder arbeitet Ihr mit einem Dummy? Das würde mir sehr helfen, um mir einen Überblick zu verschaffen. Erzählt mir am Besten einen normalen Tag! Vom Aufstehen bis zum zu Bett gehen.

    Ich freue mich von Euch zu hören!

    Liebe Grüße

    Euer

    HundetrainerBlog.de

  6. Hallo Heike,

    danke für Deinen Eintrag.

    Hast Du Deine Hündin von Welpenbeinen an? Hatte Deine Kleine früher viel Kontakt zu anderen Hunden? Konnte sie während der Sozialisierungsphase (8-16 Woche) viele positive Erfahrungen mit anderen Hunden sammeln?

    Das Anschleichen, was Du beschreibst, kann in eine Spielaufforderung übergehen. Aber auch zu einen „Angriff“, denn das Anschleichen symbolisiert ein Anpirschen an Beute. Nun brauchst Du aber keine Panik zu bekommen! Das ist ganz normales Verhalten. Denn schließlich sind all unsere Hunde Jäger! Es kann sein, dass Deine Hündin dies macht, weil sie damit positive Erfahrungen gemacht hat. Sie schleicht sich an, fixiert ihr gegenüber, dieser wird evtl. unsicher und sie hatte ein Erfolgserlebnis. Denn dieser Hund hat ihr gezeigt, dass ihre „Masche“ andere Hunde verunsichert und sie sicherer macht. Ich würde dieses Anpischen auf jeden Fall nicht zulassen. Zum einen, weil Deine Hündin dadurch Erfolgserlebnisse hat und immer sicherer wird, zum anderen weil sich ihr gegenüber sehr unwohl fühlt, wenn er fixiert wird. Denn dieser weiß nicht was Deine Hündin damit bezwecken möchte. Angriff, Spiel, oder gar nichts,… wenn Deine Hündin ein Brustgeschirr trägt, würde ich sie weiterführen wenn sie sich wieder anschleicht. Brustgeschirr deshalb, weil es beim Ziehen an der Leine keine Schmerzen verursacht, im Gegensatz zu einem Halsband. Jedesmal wenn Deine Hündin andere Hunde fixiert und sich anschleichen möchte, gehst Du entschlossen weiter und nimmst sie mit.

    Ich würde generell keinen Kontakt an der Leine zulassen, da viele Hunde sich an der Leine viel sicherer fühlen als ohne und es meistens zu Mißverständnissen zwischen Hunden kommt.

    Du könntest üben, mit Deiner Hündin Kontakt aufzunehmen BEVOR sie sich anschleicht, bevor sie den anderen Hund fixiert und genau dann, wenn sie ruhig ist! Rede mit ihr und gebe ihr immer ein Feedback wenn sie still ist und sich Dir zuwendet. Verusche es mit Leckerlies, die besonders gut riechen. Käse, Wurst, Leberwurst,… Käse und Wurst kannst Du auch über den Boden kullern. Das lockert Deine Kleine auf und entspannt die Situation.

    Hat Deine Hündin wirklich gebissen? Oder hat sie nur lautstark gemeckert? Vielleicht war ihr der andere Hund zu aufdringlich? Ist es ein Unterschied ob sie an der Leine ist oder frei läuft?

    Es ist schwer die Situation so zu beurteilen, aber vielleicht kannst Du mir ja meine Fragen näher beantworten, damit ich mir ein besseres Bild machen kann.

    Liebe Grüße und alles Gute

    HundetrainerBlog.de

  7. Hallo lieber Martin!

    ich bzw. wir haben seit ca. 4 Jahren eine Goldenretriever – Schnauzermix Hündin. Sie ist aus dem Tierheim!
    Unser Probblem ist, das sie ständig alles und jeden anbellt. Und wenn jemand bei uns zu besuch ist und jemand mit unseren Kindern spielen möchte ganz egal wer es ist selbst die Angehörigen geht Sie dazwischen. Und es wird immer schlimmer! Sie hat auch schon zwei mal ein Verwandten in die Hand gezwickt.
    Zudem verträgt sie sich absolut mit keinem anderen Hund!
    Wenn ich mit ihm spazieren gehe, ist es fast unmöglich in an der Leine zuhalten, wenn ein andere Hund vorbei läuft. Bei meinem Mann verhält sie sich nicht ganz so schlimm!!!
    Was kann man dagegen tun?

    liebe Grüße Simone und Mathias Schäfer

  8. Hallo Simone,
    Hallo Mathias,

    vielen Dank für Euren Eintrag. Ich denke, dass Ihr meinen Beitrag über Martin Rütter falsch verstanden habt. Ich bin nicht Martin Rütter, habe nur einen Artikel über ihn geschrieben.

    Wisst Ihr irgendetwas über die Vergangenheit Eurer Hündin? Wo war sie vor Euch? Wisst ihr irgendetwas? Es könnte natürlich sein, dass sie sehr schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und deshalb so reagiert. Wie verhält sie sich denn Euch gegenüber? Lässt sie sich von Euch anfassen? Macht sie Unterschiede, ob es ein Mann oder eine Frau ist, der Kontakt zu ihr aufnehmen möchte?

    Es kann sein, dass Eure Hündin vor der Zeit im Tierheim keinen Kontakt zu anderen Hunden hatte und deshalb so auf andere Hunde reagiert. Es kann sein, dass sie einfach unsicher mit anderen Hunden ist. Es kann aber auch sein, dass sie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat und deshalb aggressiv reagiert. Es kann auch sein, dass sie das Gefühl hat, Euch beschützen zu müssen. Vielleicht könnt Ihr etwas näher erklären, wie sie sich verhält wenn ein anderer Hund kommt. Reagiert sie bei jedem von Euch gleich? Habt ihr sie schon einmal frei laufen lassen?

    Wichtig, dass Eure Hündin von keinem Besuch bedrängt wird und in Eurem zu hause immer eine Rückzugsmöglichkeit hat, wo sie ungestört sein kann. Ich würde dem Besuch sagen, dass er Eure Hündin erstmal ignorieren soll, damit sie sich nicht bedrängt fühlt. Ich denke, dass doch der eine oder andere versucht, sie zu streicheln oder? Ihr könntet ihr einen ruhigen Platz zu hause einrichten und ihr diesen immer wieder mit Leckerlie schmackhaft machen. Vielleicht habt ihr die Möglichkeit einen Platz zu finden, wo man bei Bedarf auch eine Leine befestigen kann. Dann könntet ihr sie wenn Besuch kommt mit etwas zum Kauen (Knochen o.ä.) auf ihren Platz legen und sie mit der Leine sichern. Wichtig dabei, dass sie dort dann auch in Ruhe gelassen wird. Dies nur eine Idee, um Eurer Hündin Ruhe zu geben und Euren Besuch zu schützen.

    Ich würde mich über eine Nachricht von Euch freuen!

    Mit freundlichem Gruß

    HundetrainerBlog.de

  9. Hallo lieber Martin

    Nee, Spaß! Ich weiß das hier nicht Martin Rütter ist.
    Hab mich jetzt etwas amüsiert.

    Lesen die Leute nicht richtig?????

    L.G. Diva

  10. Hallo Martin !
    Wir hatten vor kurzen Jackrussel-Welpen !
    es waren 6 stück. Ein von den haben wir behalten .
    Jetz mal meine Frage:
    Wir wollen diesen Welpen Gino nennen aber die Mutter heißt Giny.
    Verwechseln die beiden Hunde die Namen?
    also…Wenn man giny ruf dass dann gino auch kommt oder so ?
    Ich würde Mich auf eine Antwort sehr Freuen 🙂

  11. Hallo Lisa,
    ich denke nicht, dass Eure Hunde damit Probleme haben werden. Achtet beim Rufen darauf, dass ihr die Endungen betont. Wenn man Gino und Giny etwas langgezogen ausspricht, klingen die Namen doch recht unterschiedlich.
    Liebe Grüße

  12. Hallo,
    ich habe ein nicht ganz unerhebliches Problem.
    Mein kleiner spanischer Mischling (drin ist auf jeden Fall Dackel und Terrier), hat das große Glück mich ins Büro begleiten zu dürfen. Habe ihn nun seit ca. 2 Monaten. Seit kurzem dreht er manchmal total ab. Er knurrt und bellt, wenn meine Kollegen das Büro betreten, sprich an meinen Schreibtisch treten und einem meiner männlichen Kollegen rennt er regelrecht lautstark attackierend hinterher, wenn dieser das Büro verlässt, aber erst dann. Aber auch nicht immer, die meiste Zeit liegt er dösend und völlig entspannt auf seiner Decke. Jetzt habe ich Angst, dass ich ihn bald nicht mehr mitbringen darf, was bedeuten würde das ich ich ihn abgeben müsste.

    Kurz zu unserem Hund-Mensch-Verhältnis:
    Er ist mein erster Hund, er hat einen ausgesprochen starken Jagdtrieb, ein Alpha-Rüde (kastriert), mit Leckerchen kann ich ihn draußen, wenn er abgelenkt ist nicht bekommen. Oftmals ignoriert er meine Bemühnungen den Spaziergang spannender zu gestalten (Such- oder Schnüffelespiele, Spielzeug mit nehmen oder Übungen aus der Hundeschule). Dann könnte ich mir auch eine halbe Fleischerei um den Hals hängen, da tut sich nichts. Was schon sehr demotivierend ist. Bis vor kurzem konnte ich noch abgeleint mit ihm an der Ruhr oder auf Hundewiesen spazieren gehen, jetzt geht er lieber seine eigenen Wege um „seiner Nase“ zu folgen, was leider bedeutet – momentan immer an der Leine zu bleiben.

    Ansonsten verfolgt er mich auf Schritt und Tritt. Ja ich weiß, er ist ein Kontrollfreak.

    Zuhause ist er ein absoluter Engel. Couch und Bett sind strikt verboten.

    Ich bin für jeden guten Ratschlag dankbar !!!!

    Tina

  13. hallo wir haben einen 1 jahr alten yorgi und wenn wir ihn alleine lassen weint er sowie wir die wohnung oder unser wohnmobil verlassen haben und das solange bis wir wieder da sind.
    und wir wissen nicht was wir tun bzw wie wir unseren yorgi helfen können.
    und das grösste problem daran ist meine frau muß wieder arbeiten.
    bin für jegliche hilfe im voraus dankbar

    mfg herfert

  14. Hallo Herfert,
    hast Du meinen Beitrag zum Thema Alleinebleiben gelesen? Schau mal, vielleicht findest Du in meinem Beitrag Hilfe, um mit Deinem Rüden das Alleinebleiben nochmal neu zu üben und um ihn daran zu gewöhnen.

    Liebe Grüße

  15. Hallo Tina,
    wie alt ist Dein Rüde? Wenn das Alter passt, könnte es sein, dass er anfängt territoriales Verhalten in Deinem Büro zu zeigen und deshalb „sein Büro“ beginnt zu beschützen. Wie verhalten sich Deine Kollegen, wenn sie an Deinen Schreibtisch kommen? Wo ist der Liegeplatz Deines Hundes in Deinem Büro? Weißt Du etwas über die Vergangenheit Deines Hundes? Bellt er auch bei Frauen? Hast Du mal versucht, Deinen Kollegen Leckerlies in die Hand zu geben, die sie Deinem Hund zu kullern wenn sie das Büro betreten – bevor er bellt? So könnte er die „bösen, angsteinflößenden Kollegen“ mit etwas gutem verbinden.

    Hat Dein Hund ein Lieblingsspielzeug? Kennst Du Futterdummys? Ich würde ihm seine Mahlzeiten von nun an nur noch draußen bei dem Training geben. Er bekommt nur noch draußen von Dir sein Futter – nichts mehr zu hause. Hört sich vielleicht auf den ersten Blick etwas gemein an, ist aber eine gute Möglichkeit, dass Du draußen mehr Zugang zu ihm hast. Du könntest gut mit dem Futterdummy arbeiten, damit er seinem Jagdtrieb ausleben kann. Denn wenn dieser ausgelastet ist, bzw. umgelenkt ist, wird er aufmerksamer und besser anzusprechen sein. Arbeite anfangs mit einer Schleppleine und dem Dummy, damit er mit dem Dummy nicht weglaufen kann. So hat er auf dem Spaziiergang seinen Auslauf und kann rennen, kann aber nicht jagen, da Du ihn an der Leine hast. Hast Du es draußen mal mit Leberwurst versucht? Die meisten Hunde lieben Leberwurst und können nicht widerstehen.

    Also Thema für Dich wäre: Futterdummy, Schleppleine, Mahlzeiten draußen nur von Dir als Belohnung nach Übungen und aus dem Dummy, Leckerlies an Kollegen verteilen…

    Es ist sehr schwer aus der Entfernung zu helfen, da ich nur meine Einschätzung weitergeben kann.

    Hast Du noch Fragen? Melde Dich gerne – ich versuche zu helfen!
    Liebe Grüße

  16. Hallo,
    hoffe auf Hilfe, von guten bekannten ist der Hund gestorben, welcher die Mutter meiner Hündin war. Falls die sich wieder einen neuen Hund anschaffen haben wir ein Problem, unsere Hunde vertragen sich oft nicht mit anderen Hunden. Es wäre schade, wenn wir auch sie (bei meiner besten Freundin gleiches Problem: Alter Hund ging super, neuer Hund geht gar nicht) ohne Hunde besuchen müßten. Gibt es irgendeine Möglichkeit die Hunde anzufreunden?
    Herzliche Grüße Steffi

  17. Hallo,
    wir haben einen sehr schönen und großen Garten. Leider können/ dürfen wir diesen nicht einzäunen. Wir überlegen gerade einen 3-jährigen Leonberger-Rüden von jemand zu übernehmen der ihn nicht mehr bei sich halten kann. Da Leonberger normalerweise recht gebietstreu sind, habe ich überlegt wie ich es wohl anstellen könnte, dass er lernt wo die Grenze unseres Grundstücks ist und wir ihn somit auch mal allein im Garten lassen können ohne dass er abhaut oder durch die Nachbargärten spaziert. Bei dem Garten wäre es einfach schade ihn im Haus allein zu lassen. Meinst Du, man könnte es einem Leonberger beibringen und wenn ja wie am Besten?
    Danke im Voraus für Deine Hilfe!
    LG Philipp

  18. Hallo Philipp,

    bitte entschuldige meiner verspätete Antwort.

    Kannst Du mir sagen warum ihr euren Garten nicht einzäunen könnt?

    Plant ihr, dass der Leonberger den Tag über im Garten ist, oder was meinst Du genau? Grundsätzlich würde ich eher immer dabei sein, wenn der Hund im Garten ist. Natürlich könnt ihr ihm beibringen, die Grenzen zu Nachbars Garten nichts zu überschreiten, aber ob es dann immer 100%ig sicher ist, kann man nicht sagen. Ihr müsstet die erste Zeit immer mit im Garten sein und ihn immer wieder zurückrufen, wenn er die Grenze überschreitet und ihn belohnen. So lernt er den Radius kennen, den er einhalten soll. Aber wie schon gesagt, ob er das dann auch einhält, wenn ihr nicht da seit… Außerdem ist vielleicht ja auch mal eine Katze hinter der Grenze, oder andere Hunde, die seinem Revier zu nahe kommen… Eine andere Möglichkeit wäre, ihn mit einer langen Laufleine/Schleppleine/Wäscheleine in den Garten zu lassen und diese in der Mitte des Gartens zu befestigen. Aber wenn euer Garten ein bisschen verwinkelt ist und mehrere Bäume dort stehen, könnte es sein, dass er sich mit der Leine vertüddelt. Ihr könntet auch ein kleineres Stück des Gartens in der Mitte abgrenzen, in dem sich der Hund aufhalten kann. So müsstet ihr die Außenbegrenzung nicht einzäunen.

    Vielleicht beschreibst Du nochmal etwas näher, was ihr genau möchtet. Denn generell sollte die Auslastung eines Hundes ja immer draußen mit euch statt finden. Der Garten ist ein netter Bonbon, aber nicht notwendig, um einen Hund glücklich zu machen. 🙂

    Wann entscheidet sich denn, ob ihr den Leonberger zu euch holt?

    Ich freue mich auf Deine Nachricht! Wir finden bestimmt eine Lösung!

    Liebe Grüße

  19. hallo, mein name ist sandra und ich hab ein problem mit meiner 6monate alten boxerhündin.
    und zwar kann sie nicht alleine bleiben auch wenn ich nur zehn minuten weg bin hat sie die ganze wohnung auf den kopf gestellt.
    haben sie einen rat?

  20. Hallo
    Ich habe einen 1 Jährigen Jack russel-Fox terrier mix.Wenn wir alleine mit ihm gassi gehen dann zieht er ab uns zu an der Leine aber wenn wir zu 2 oder mehreren gassi gehen dann zieht er mehr als sonst und wenn wir an der Ampel stehen und dann bei grün los gehen dann bellt er,springt uns an und will uns zwicken. An den Autos zieht er auch sehr stark.Wir können garnicht zu sammen mit ihm gassi gehen.
    Hoffentlich können Sie mir helfen.

  21. Hallo Sandra!

    Das hört sich ja nicht gut an… Hast Du mit Deiner kleinen Hündin das Alleinebleiben von Anfang an Schritt für Schritt geübt? Es ist wichtig, in ganz kleinen Schritten zu trainieren, da Hunde sonst schnell Trennungsangst bekommen. Für Deine Hündin wäre es das Sinnvollste, wenn Du von vorne beginnst und mit ihr das Alleinebleiben mit positiven Ergebnissen trainierst!

    Schau dazu doch auf meinen Beitrag zum Thema Trennungsangst – das wird Dir bestimmt helfen! Wenn Du darüber hinaus noch Fragen hast, helfe ich natürlich gerne!
    http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/trennungsangst-bei-hunden.html

    Viel Erfolg für Dich und Deine Kleine!

  22. Hallo Anna,

    es ist meistens so, dass Hunde, die in einer Gruppe von meheren Hunden Gassi gehen, mehr an der Leine ziehen als sonst. Manche Hunde gehen vor, da will der eigene Hund dann hinterher, oder er ist besonders aufgeregt, weil seine Kumpeln mit dabei sind. Ihr könntet darauf achten, dass ihr am Anfang der Gruppe geht, dann hat euer Hund niemanden der vor ihm geht und ihn mit sich „zieht“.

    Ist Dein Hund mit Verkehrslärm groß geworden? Es hört sich für mich fast so an, als wenn ihn der Lärm an der Strasse Stress bereitet und er deshalb so aufgeregt ist und mehr zieht als sonst. Für Hunde ist Straßenlärm ja noch um Unmengen lauter als für uns und für mich wäre es verständlich, wenn Hunde darauf sensibel reagieren. Ich mag es auch lieber ruhig! 🙂 Habt ihr auch die Möglichkeit, mit ihm ins Grüne zu gehen? Wo er frei laufen und sich auspowern kann? Ihr habt eine sehr aktive Rasse, die gefordert werden möchte… Ich würde die Wege an den Straßen nur als Verbindungswege zu Grünflächen nutzen.

    Wie reagiert ihr wenn er euch zwickt und euch anspringt?

    Liebe Grüße

  23. Danke das Sie zurück geschrieben haben.Der ist schon von klein an Straßen gewöhnt aber wo er klein war da sind wir imme rmit ihm in den Garten gegangen weil er Angst hatte von den Autos und vom Lärm.Wir können nur mit dem in den Garten gehen und im Park.Aber im Park ist das nich eingezeunt dass ist auch shclecht und Auspawern kann er siech nur im Garten.Wenn er uns zwickt und anspringt dann sagen wir immer aus aber darauf hört er leider auch nicht ob wohl wenn wir mit ihm spielen und auch aus sagen dann hört er auch auf.Warum macht er eig. das mit dem springen und zwicken an der Ampel??

  24. Hallo Anna!

    Habt ihr nicht in eurer Nähe eine Möglichkeit, ihn frei laufen zu lassen? Hat er Hundekumpels, mit denen er spielen kann? Freilauf ist so wichtig für einen Hund und ersetzt leider nicht die Beschäftigung im Garten. Ich kann mir vorstellen, dass der Kleine draußen einfach sehr aufgeregt ist, da es draußen viele Eindrücke gibt, die auf ihn einwirken. Es wäre schön, wenn Du Wege bei euch in der Nähe finden könntest, wo Du ihn frei laufen und mit anderen Hunden toben lassen kannst…

    Dass er euch zwickt wenn es nach dem Warten an der Ampel weiter geht, könnte daran liegen, dass er sich freut, dass es weiter geht und seine überschüssige Energie dann leider an euch auslässt. Das Problem könnte allerdings auch woanders liegen…. Geht ihr generell immer auf ihn ein, wenn er bellt, wenn er spielen will,… Es könnte sein, dass er einfach ein bisschen Überwasser hat und ihm Grenzen fehlen. Damit meine ich keine Gewalt, kein laut werden, oder ähnliches!!! Ich meine, dass er zu hause nicht alles darf. Dass ihr konsequent und ruhig Regeln im Haushalt aufstellt und diese auch nie ändert. In seinem Alter testen Hunde gerne aus und wollen sehen, ob ehemals festgesetze Regeln noch gelten. Um das zwicken an der Ampel zu vermeiden, könnte es also sein, dass ihr ganz woanders ansetzen müsst. Vielleicht fällt Dir etwas dazu ein?

    Ich würde mich kommentarlos wegdrehen wenn er euch anspringt und ihm keine Aufmerksamkeit schenken. Auch beim Spiel einfach aufhören mit ihm zu spielen, wenn er zu grob wird. Nichts sagen, einfach aufhören und das Spiel beenden. Notfalls aus dem Raum gehen und erst wieder zurück gehen, wenn er sich beruhigt hat. Dann ist es wichtig, dass ihr immer das Spiel beginnt und nicht auf seine Spielaufforderung eingeht. So zeigt ihr ihm, dass ihr nur mit ihm spielt, wenn er nicht zwickt und dass ihr bestimmt, wann gespielt wird. Nehmt auf eure Spaziergänge ein Spieltau o.ä. mit, andem er seine Engergie auslassen kann. So lenkt ihr die Aufmerksamkeit von euren Hosenbeinen zu dem Spieltau! 🙂 Aber gebt ihm bereits vor der Ampel das Tau, oder spielt bereits dann mit ihm. Wenn er das Tau erst bekommt, wenn er euch schon angesprungen oder gezwickt habt, ist es für ihn eine Belohnung für das Verhalten.

    Wenn Du noch Fragen hast – schreib gerne!

    Liebe Grüße

  25. Hallo,
    ich habe seit einem Monat eine 8 Järige Spitz-mischlingshündin aus dem Tierheim bei uns aufgenommen. Sie ist ein Engel, aber ich schaffe es nicht ihr es klar zu machen, dass sie nicht auf die Sofas springen darf, da sie es immer nachts macht,wenn ich schon schlafe.:(
    Und wenn ich sie von der Leine lasse, rennt sie zwar nicht weg, aber sie kommt auch ncht auf Komando, sie kommt wenn es ihr passt.
    Können Sie uns bitte bitte bitte helfen? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. dankeschön 😀

  26. Hallo!

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Familiennachwuchs! 🙂

    Wenn Sie nicht möchten, dass ihre Hündin aufs Sofa springt, können Sie ihr den Platz ungemütlich machen. Legen Sie Kissen, Töpfe,… Alles was das Liegen auf dem Sofa unmöglich macht auf dei Couch. So wird sie keinen Platz darauf finden und es sehr wahrscheinlich bald aufgeben. Es ist zwar etwas mühsam und auch nicht sehr dekorativ, aber hilfreich. Sie können das Sofa ebenfalls mit doppelseitigem Klebeband bekleben. Dann bleibt sie mit den Pfoten auf diesen kleben und das ist ungemütlich.

    Schauen Sie sich gerne mal meinen Beitrag zum Thema Rufwort an http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/kommt-ihr-hund-wenn-sie-ihn-rufen.html und versuchen Sie es bei Ihrer Hündin! Das klappt bestimmt. Finden Sie heraus, was für Ihre Hündin eine ganz besonders tolle Belohnung ist und verwenden Sie diese immer wenn Sie kommt, oder Blickkontakt zu Ihnen aufnimmt.

    Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne.

    Viel Erfolg und Spaß mit Ihrer Hündin!

  27. hallo
    Wir haben keine Möglichkeit den frei zu lassen und Hundefreunde hat er auch nicht so viele.Zu Hause darf er auch nicht alles z.b. er darf nicht auf den Sofa und daran hält er sich auch.Das mit der Ampel übe ich dann mit dem Tau.Danke.Aber warum macht er das nur mit mehrere ??Wenn ich allene gehe dann ist der ganz lieb.
    Er bellt auch immer Fremdehunde an alos er rasstet richtig aus.Was kann man dagegen tun?
    Hoffentlich können sie mir auch bei dem problem helfen.

  28. Hallo Anna,

    dass er keine Möglichkeit hat, frei zu laufen ist absolut nicht artgerecht. Daraus entstehen andere Probleme und es ist sehr wahrscheinlich, dass er deswegen auch so unter Strom steht, wenn er andere Hunde sieht. Ein Hund muss die Möglichkeit haben frei zu laufen und mit anderen Hunden zu spielen. Also kann man an dem Problem so leider nicht arbeiten – denn ohne einen ausgelasteten Hund sind die Möglichkeiten dafür nicht gegeben.

    Trotzdem alles Gute

  29. Hallo,
    Ok trotzdem danke mit dem Tau übe ich jetzt auch regelmäßig.
    Danke

  30. Lieber Martin Rütter ich habe einen Labrador- Mischling weiblich . Ein ganz lieber Hund.
    Er folgt auch ganz gut. wer er aber ausreist tötet er Hühner und bring sie uns nach Hause.
    Ich bin ganz traurig das er so was macht. Er hat zu Hause drei Katzen die er über alles liebt.Was kann ich machen das er damit aufhört.

  31. Hallo!

    Zuerst einmal möchte ich klar stellen, dass ich nicht Martin Rütter bin. Ich habe in diesem Beitrag nur über ihn geschrieben.

    Wann reißt Ihr Hund denn aus? Wenn Sie mit ihm spazieren gehen? Sieht er die Hühner, wenn er sie jagd, oder weiß er wo sie „wohnen“ und läuft eine weitere Strecke, um sie zu jagen? Ihr Hund scheint einen ausgeprägten Jagdtrieb zu haben und hatte nun anscheinend auch schon mehrfach Erfolg mit seiner Jagd.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort!

    Liebe Grüße

  32. Hallo,
    kann man die Hundeprofi-Folgen irgendwo (z.B. in einem Archiv im Internet) nochmal ansehen, falls man diese im Fernsehen verpasst hat oder sich eine best. Folge nochmal anschauen möchte?
    Liebe Grüße,
    Katja

  33. Hallo Katja,

    die Folgen von „Der Hundeprofi“ kannst Du unter http://www.voxnow.de/der-hundeprofi.php anschauen. Die Sendungen von „Der VIP-Hundeprofi“ findest Du unter http://www.voxnow.de/der-vip-hundeprofi.php . Allerdings kostet jede Folge 0,99 € und kann nur einen Tag angesehen werden.

    Liebe Grüße

  34. Christiane Niemann

    Sehr geehrtes Hundetrainer Team,
    ich habe zwei Border Collie – Schottische Collie Mix Rüden. Sie sind jetzt 5 Jahre alt. Seit einer Woche geht der eine immer vom Grundstück. Er springt über den Zaun. Er hat das nur als Welpe einmal gemacht. Danach nicht mehr. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Der andere Rüde tut dieses nicht. Er bleibt auf dem Grundstück. Sie bekommen viel Auslauf, also an Bewegung kann es nicht liegen. Wir arbeiten auch mit den beiden, das sie uns was bringen sollen oder die Tür zumachen usw. Nur damit der Kopf beschäftigt ist. Was kann ich tun, damit er das Grundstück nicht verlässt? Ich möchte nicht, dass er von einem Auto überfahren wird oder mitgenommen wird.
    Für Anregungen bin ich sehr dankbar.
    Gruß
    Christiane

  35. Hallo Christiane!

    Danke für Ihren Eintrag und die Schilderung Ihres Problems…

    Wissen Sie, was Ihren Hund veranlasst, über den Zaun zu springen? Wie hoch ist Ihr Garten eingezäunt? Meine Idee wäre im Moment nur, einen höheren Zaun zu setzen, damit Ihr Rüde keine Erfolgserlebnisse mehr bekommt. Vielleicht hat er den Geruch eine Hündin in der Nase, der ihn über den Zaun „lockt“…?

    Ich freue mich auf Ihre Antwort.

    Liebe Grüße

    Ihr
    HundetrainerBlog-Team

  36. Christiane Niemann

    Sehr geehrtes Hundetrainer Team,
    mein Zaun ist 150cm hoch. Hündinnen haben wir einige in unserer Siedlung. Jedoch hat Ihn das die letzen 5 Jahre nicht interessiert. Er geht jedoch nur in eine Richtung über den Zaun und zwar um das Grundstück zu verlassen. Wenn ich es nicht mitbekomme und er zurück kommt, steht er an der Straße uns weiß nicht wie er wieder rein kommen soll. (mit einem sehr schlechten Gewissen) Einen höheren Zaun würde nicht viel bringen, da er klettern kann (Maschendraht und Holzzaun bis zu 2m)und meine Nachbarn an 3 Seiten (Endreihenhaus)mit einem höheren Zaun einverstanden sind. Gibt es eine andere Möglichkeit ich habe die Zeit um Ihn zu trainieren. Warum macht es nur ein Hund? Beide sind gleich alt uns zudem noch Geschwister.
    Danke für Ihre Antwort.
    Gruß Christiane

  37. Hallo Christiane,

    haben Sie die Möglichkeit, den Zaun nach innen zu biegen und zu befestigen? So hätte er eventuell Schwierigkeiten, über den Zaun zu klettern. Ich habe mal davon gehört, dass Alufolie oben am Zaun befestigt, Hunde irritieren soll. Doch hängt das von der des Motivation des Hundes ab. Kann es sein, dass er vor etwas flüchtet? Ein Geräusch oder etwas, was ihm Angst bereitet und dass er dann relfexartig über den Zaun springt? Wenn er draußen nichts zu suchen scheint und gleich wieder rein möchte, könnte ich mir das vorstellen.

    Das Training mit der Schleppleine wäre außerdem eine Möglichkeit. Das bedeutet dann, dass Sie mit Ihrem Hund nur noch gemeinsam im Garten sind. Sie können ihn mit Hilfe der Schleppleine vom Springen abhalten… Später können Sie die Leine auf dem Boden schleifen lassen und zur Not drauf steigen. Der Hund wird immer weniger Erfolgserlebnisse haben und schließlich kann man sich aus dem Training mit der Schleppleine raus schleichen, in dem man die Leine immer weiter kürzt. Haben Sie schon einmal mit einer Schleppleine gearbeitet?

    Können Sie auf Ihren Hund einwirken, wenn er versucht zu springen? Hört er auf Sie wenn Sie ihn zurück rufen?

    Vielleicht sieht der andere Hund die Notwendigkeit einfach nicht, Ihrem Rüden hinterher zu springen. Ihr „Springer“ bleibt ja anscheinend immer in Sichtweite, das macht es für Ihren anderen Hund wenig reizvoll – er weiß ja bereits, das er immer wieder zurück kommt.

    Liebe Grüße

    Ihr
    HundetrainerBlog-Team

  38. Hallo, mich beschäftigt etwas sehr und ich hoffe, das ihr mir vielleicht helfen könnt.
    Ich habe im Mai 2006 den 5 Wochen alten Rüden „Teddy“ zu mir geholt. Er lebte in der Nachbarschaft und somit kannte ich den Kleinen vom ersten Tag an. Seine Menschen wollten Ihn nicht länger behalten, seine Schwester wurde ins Tierheim gebracht. Der Kleine war mein ein und alles und ich glaube, ich war es auch für ihn. Im August 2006 musste ich von meinen Eltern weg ziehen, weil ich eine Ausbildung begann, ich war damals erst 17. Teddy nahm ich natürlich mit und es klappte anfangs auch sehr gut. Problem war, dass er schon immer ein sehr freiheitsliebender Hund war und so immer wieder ausbüchste. Zudem ‚bestand‘ er auf lange Spaziergänge. Ich musste in Schichten arbeiten und oft auch über 9 Stunden am Stück, also war mein Hund oft 10 Stunden alleine. Er war zwar den Tag über in einem recht großen Garten, aber ich spürte das es ihm damit nicht wirklich gut ging. Sein Verhalten war oft launisch und er wirkte unausgeglichen. Ich bin natürlich vor meiner Arbeit und auch danach sehr lange mit ihm raus gegangen (manchmal 4 Stunden), aber oft war es dann auch schon dunkel. Er fing dann auch an, in unserem neuen Heimatort auszubüchsen, sobald ich los ging, sprang er über den Zaun und lief dann den ganzen Tag draußen rum. Also machte ich ihn an eine Leine (die war ca. 10m), aber wand sich aus dem Halsband. Dann nahm ich ihn in die Wohnung, aber das gefiel ihm überhaupt nicht, da er schon von Beginn an, draußen lebte. Er fand in der Wohnung überhaupt keine Ruhe. Ich musste zunehmend mit ihm schimpfen und das tat mir weh und er verstand es, glaub ich, einfach nicht.
    Die Situation hatte sich also sehr verschlechtert und obwohl ich ihn über alles liebte, fasste ich mir nach über einem Jahr ein Herz und gab ihn zu einer anderen Familie, damit es ihm besser geht. Das war definitiv der schwerste Schritt in meinem Leben. Ich zweifle bis heute an der Entscheidung und bereue sie sehr, aber ich habe lediglich versucht im Sinne meines Hundes zu handeln.
    Der Tag an dem ich Teddy das letzte mal gesehen habe, ist nun 2 1/2 Jahre her und mein sehnlichster Wunsch ist es immer noch, ihn wieder zu mir zurück zu holen. Allerdings ist meine größte Sorge, das es ihm damit nicht besser geht. Ich weiß nur, das er mir fehlt und das er zu meinem Leben gehört. Doch wäre es wirklich sinnvoll, ihn nach so langer Zeit zu mir zurück zu holen? Erkennt er mich überhaupt noch? Wird er seine neue Familie nicht mehr vermissen, als sich über mich freuen?
    Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen, mir lässte es einfach keine Ruhe.
    Vielen Dank
    Michaela

  39. Hallo Michaela,

    erst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag. Der geht wirklich unter die Haut…

    So wie ich Deine damalige Lebenssituation beurteilen kann, hast Du Dich für den richtigen Weg entschieden. Unter diesen Umständen wäre Dein Teddy nur noch unglücklicher geworden. Die Zeit, in der Dein Hund alleine gewesen ist, war einfach zu lang. Hast Du denn Kontakt zu den jetzigen Besitzern? Weißt Du, wie es Teddy dort geht? Ich kann sehr gut verstehen, wie schwer es Dir gefallen ist und noch fällt. Haben sich Deine Lebensumstände denn geändert? Hättest Du jetzt tagsüber mehr Zeit für Teddy? Denn wenn Du Dich dazu entschließt, Teddy wieder zu Dir zu nehmen, darf er nicht noch einmal die Familie wechseln müssen. Das ist großer Stress für einen Hund und er soll sich nicht herumgereicht fühlen. Du kannst sicher sein, dass sich Teddy an Dich erinnern wird. Hunde haben ein gutes Gedächtnis. Aber er wird seine jetzige Familie auch lieben. Dort pasiert täglich sein Alltag, seit 2 1/2 Jahren. Das ist eine lange Zeit. Überlege Dir gut, ob sich zu damals bei Dir im Leben so viel verändert hat, dass so eine Situation nicht noch einmal passieren kann. Kennst Du jemanden, der sich eventuell mit um Teddy kümmern könnte? Der ihn tagsüber zu sich nimmt und mit ihm spazieren geht? Das wäre eine weitere Überlegung.

    Wohnen die neuen Besitzer weit weg von Dir? Vielleicht könnte die Lösung auch sein, dass Du ihn besuchen und mit ihm spazieren gehen darfst? Wenn sich bei Dir nichts geändert hat, wäre das vielleicht eine Alternative. Natürlich eigentlich nicht das, was Du Dir wünschst, aber eventuell besser als gar keinen Kontakt. Was meinst Du?

    Ich finde es sehr mutig von Dir, hier zu schreiben und bewundere Deinen Entschluss. Auch wenn es traurig ist und ein Hund natürlich ein Leben lang bei einem Besitzer bleiben sollte. Du hast für Deinen Hund entschieden.

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

    Dein
    HundetrainerBlog-Team

  40. Herbert und Elke

    Hallo! Hab nur eine kurze frage: Du bist am 27.5.2010 in der Salzburgarena in Österreich, dürfen wir unserern Hund mit zum infotag nehmen,oder muß der zuhause bleiben?
    Würde mich auf eine antwort sehr freuen.
    Lg. Herbert und Elke

  41. Hallo liebe Heike,
    hallo lieber Herbert,

    leider kann ich Dir zu Deiner Frage keine Antwort geben – ich bin nicht Martin Rütter. Ich bin eine selbstständige Hundetrainerin, die gerne über Martin Rütter und seine Aktivitäten als Hundeprofi schreibt.

    Wenn Du nähere Fragen zu Veranstaltungen von Martin Rütter hast, schaue doch mal auf seiner Internetseite vorbei, oder sende dort über das Kontaktformular Deine Frage erneut.

    http://www.ruetters-dogs.de/Ruettersdogs

    Liebe Grüße und trotzdem Danke für Deinen Beitrag!
    Das HundetrainerBlog-Team

  42. Hallo Hundekenner,
    meine 7 Monate alte Bearded Collie Hündin hört nicht, trotz 3-4 mal die Woche Hundeschule, 3 mal am Tag spazieren und täglich im Garten spielen. Sie lernt gerne, aber nur, wenn sie will und gerade nichts anderes zu tun hat (Schnüffeln, Hunde, etc). Für besondere Leckerlies macht sie alles. Ansonsten ignoriert sie mich und ist auch mit Fressen und anderen Belohnungen nicht zu kriegen. Beim Spazierengehen schaut sie mich manchmal 10 Minuten nicht an. Völlige unaufmerksamkeit, alles ist interessanter. Handfütterung, Leckerlies weglassen oder ignorieren, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, hilft nicht. Sie hält bis zu 3 Tagen ohne Fressen durch, weil sie entscheiden möchte, was sie ist. dann frisst sie mal und dreht dann den Kopf weg, wenn ich ihr was anbiete. Sie hört draußen nur, wenn sie will, sonst vielleicht nach 3-4 mal streng rufen, bis ich die nerven verliere, sie mir greife und zur Bestrafung ignoriere. Dann legt sie sich beleidigt hin. manchmal entschuldigt sie sich auch, wenn sie es übertrieben hat und ich die nerven verloren hab (hab sie dann angeschrien). Wenn sie Hunde, Katzen oder interessante Leute sieht, ist sie nicht abrufbar. Ich belohne jede Kleinigkeit, wenn sie kommt etwas toll macht. Sie nimmt das aber nur, wenn sie möchte. Sie schmust nicht und freut sich nur über Fremde. Die springt sie dann voller Freude an. Spielen tut sie gerne (z.B. Aportieren), bis zu einer Ablenkung. dann bin ich wieder untinteressant. Unsere Beziehung wird immer schlechter. Seit einigen Tagen schläft der Hund auch nicht mehr im Schlafzimmer. Kein Interesse. Meine Frau und ich leiden darunter.
    Weiss jemand Rat?

  43. Hallo,

    vielen Dank für Ihren Eintrag. Ich kann sehr gut nachempfinden, dass diese Situation für Sie und Ihre Frau belastend ist.

    Ich lese, dass Sie bereits viel ausprobiert haben und es sind auch Dinge dabei, die ich Ihnen geraten hätte. Es ist sehr schwer, eigentlich unmöglich, zu erkennen, woran Sie arbeiten können, bzw. was Sie ändern können, damit das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Hündin besser wird. Aber ich versuche es gerne…

    Ich würde mit der Handfütterung weiter machen und ihr nur das anbieten, was sie von Ihnen bekommt. Entscheidet sie sich dagegen, muss sie ohne Fressen auskommen. Wenn sie wirklich Hunger hat, wird sie das Futter von Ihnen annehmen. Geben Sie ihr keine Alternative, denn dann würde sie ja, wie Sie schon erkannt haben, entscheiden, was es zu Fressen gibt. Benutzen Sie für die Handfütterung den Futterbeutel? Damit könnten Sie ein Apportierspiel verbinden und Ihre Hündin müsste für Ihr Futter zusätzlich arbeiten. Ihre Hündin muss sich ihr Futter verdienen. Sie darf aus dem Futterbeutel fressen, wenn Sie zu Ihnen gekommen ist, Ihnen den Beutel wieder gebracht hat,…

    Üben Sie mit ihr nur kurze Einheiten und beenden Sie diese immer bevor ihre Hündin abgelenkt wird – beenden Sie also die Übungen. Beenden Sie die Übungen immer positiv! Genauso würde ich auch das Apportieren weiter festigen. Üben Sie in ablenkungsarmen Gebieten und nur kurz. Haben Sie von Ihrer Hundeschule den Tipp bekommen, mit einer Schleppleine zu trainieren? Mit dieser können Sie sicher stellen, dass Ihre Hündin zu Ihnen kommt, wenn Sie rufen – sie kann sich dann nicht mehr über Ihre Signale hinwegsetzen und macht keine weiteren Erfolgserlebnisse mit dem „Nichtkommen“.

    Legen Sie ein paar Übungseinheiten in den Spaziergang und suchen Sie hierfür Wiesen oder Wege auf, wo Sie so ziemlich alleine sind. Üben Sie mit ihr die Sachen, die Ihnen und Ihrer Hündin Spaß machen und beenden Sie diese dann positiv. Lassen Sie sie anschließend schnüffeln oder spielen. Sie können die Schleppleine am Brustgeschirr befestigt auch beim Toben mit anderen Hunden schleifen lassen. So können Sie, wenn Sie z.B. weiter möchten, auf die Leine treten und sie zu Ihnen holen und Sie haben die Situation wieder im Griff.

    Hat Ihre Hündin zuhause eine gute Rückzugsmöglichkeit? Ich kann es aus der Ferne nicht beurteilen, aber vielleicht braucht sie zuhause mehr Ruhe. Lassen Sie sie zuhause die Orte aufsuchen, an denen Sie Ruhe finden möchte. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie von sich aus wieder den Kontakt zu Ihnen sucht. Auch wenn es schwer fällt, aber lassen Sie sie zuhause so gut es geht in Ruhe. Je mehr man sich „anbietet“ desto uninteressanter kann man auf Hunde wirken, oder sie sogar von uns weg schieben.

    War Ihre Hündin schon immer eher distanziert oder entwickelte sich das erst in letzter Zeit? Sie könnte nun langsam in der Pubertät stecken, in der Hunde – wie Kinder – ihre Grenzen austesten. Die einen mehr, die anderen weniger intensiv. Bleiben Sie am Ball und bleiben Sie zuversichtlich! Die Pubertät geht vorbei. In dieser Zeit ist es wichtig, dass der Besitzer konsequent und ruhig weiter alles fortsetzt, was ihm wichtig ist. Manche Hunde scheinen dann wirklich alles vergessen zu haben und man hat das Gefühl, von vorne beginnen zu müssen. Aber das ist nur eine Phase.

    Das waren jetzt natürlich nur Tipps aus der Ferne, ohne Sie und Ihren Hund gesehen zu haben. Es kann gut sein, dass ich mit meinen Einschätzungen daneben liege, aber vielleicht konnte ich Ihnen auch helfen.

    Sie können mir auch eine Email schicken und mir mitteilen, in welchem Gebiet Sie wohnen – vielleicht kann ich Ihnen eine gute Hilfestellung in Ihrer Umgebung emfehlen, wenn Sie das wünschen.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie mir wieder schreiben würden.

    Alles Liebe und bleiben Sie weiterhin so geduldig!

  44. Hallo Hundetrainer,
    vielen Dank für die ausgiebige Antwort. Sie bestärken mich und ich muss wohl geduldiger sein. ich werde konsequent mit der handfütterung weitermachen und wieder mit der Schleppleine arbeiten. Das hatte ich aufgegeben, weil sie so quierlig ist und sich immer einwickelt. Mit dem Futterbeutel habe ich ihr Aportieren beigebracht. Das werde ich jetzt auch wieder nutzen. Zuhause zieht sie sich auf ihre 2-3 plätze zurück, die sie hat. Mann muss sie aber meistens zur Ruhe zwingen, da sie am liebsten den ganzen Tag beschäftigt werden will. Dann bring ich sie zu ihrem Platz und sage „geh schlafen“. das tut sie dann auch, weil sie eigentlcih „kaputt“ ist. Sie war nie ein Schmuser oder hat unsere Nähe gesucht. Wir haben sie von einem Züchter. Dort waren bis auf eine alle Welpen schon vergeben (aber noch da). Alle sind zu uns gekommen und haben geschmust, nur die Kati (unser Hund) nicht. Sie war desinteressiert und knabberte lieber an den Sachen rum. Trotzedem haben wir sie genommen. Ich hab im Nachhinein schon vermutet, dass sie sich da vielleicht als Rudelführer fühlte und sehr dominant ist. Das sagt man wohl von Hunden, die sich vom Rudel absondern, da sie sich als Chef fühlen!? Wenn ich sie vom Sofa schicke, springt sie ja auch dreimal wieder rauf, bis ich wirklich Böse werde. Dann setzt sie sich tatsächlich mit einem großen Seufzer unter den Tisch. In der Tat schläft sie aber erst seit zwei Wochen außerhalb unseres Schlafzimmers. Kann vielleicht die Einleitung der Pubertät sein. Wir wohnen in 27798 Hude (Oldenburg). Ich denke aber, dass wir eine ganz gute Hundeschule haben (siehe unter kamerundogs.de). Eine andere Hilfestellung nehme ich trotzdem gerne entgegen. Mir fehlt noch so ein Rütter, der den hund eine Stunde anguckt und dann sagt, woran es liegt. Unser Hundetrainer ist nämlich auch überrascht und sagt, unser Hund sei Meister im Ignorieren. Er versucht über Übungen die Bindung zu stärken. Weiter weiß er aber auch nicht.
    Danke nochmal für die Unterstützung. Ich werde geduldig bleiben, weil es sich (hoffentlich) lohnt. Erst schütteln alle den Kopf, weil ich sie versuche konsequent zu erziehen. Hinterher heißt es neidisch: „Du hast aber einen tollen Hund, der hört ja“.
    In diesem Sinne.

  45. Hallo nochmal!

    So möchte ich Sie hören! 🙂

    Ich denke, dass Sie ein gutes Gefühl für Ihren Hund haben und auf den richtigen Weg sind.

    Wenn Ihre Hündin bereits beim Züchter eher nicht sehr interessiert an Ihnen war, dann muss das nicht unbedingt mit Dominanz zu tun haben. Manchmal sind auch genau die Hunde, die auf einen zugestürmt kommen diejenigen, die „über den Dingen“ stehen. Sie scheint ein Hund zu sein, der grundsätzlich nicht sehr leicht zu beeindrucken bzw. recht selbstbewusst ist und bei denen man in der Erziehung konsequenter – nicht lauter – sein muss. Setzen Sie konsequent das durch, was Sie möchten – oder eben nicht möchten. Wenn ihr Hund merkt, dass er an Ihrer Meinung nicht rütteln kann, wird er es akzeptieren. Aber wie schon gesagt, manche Hunde lassen sich leicht überzeugen, manche testen alle Grenzen aus.

    Schauen Sie sich doch mal auf der Homepage von Martin Rütter um http://www.ruetters-dogs.de/ . Es gibt dort eine Auswahl an Kursen, die man belegen kann, um zum Beispiel mehr über Körpersprache und Co. zu lernen. Es ist auch üblich, dass man zu manchnen Kursen seinen Hund mit nehmen kann, um „am Objekt“ zu lernen. Martin Rütter hat viele Trainer, die in ganz Deutschland selbstständig arbeiten. Vielleicht finden Sie da Hilfe in Einzelstunden… Ich finde es super, dass Sie interessiert daran sind, mehr über Ihren Hund und die Signale zu lernen! Das ist viel wert! Sie möchten an der Beziehung arbeiten und ich bin mir sicher, dass Sie es mit der Einstellung auch schaffen! Bleiben Sie am Ball und versuchen Sie durch Kurse und Seminare mehr zu erfahren. Es gibt so viel zu erkennen – das wird Ihnen bestimmt Freude bereiten!

    Genau so ist es! Und ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie ganz bald neidisch beäugt werden!

    Alles Liebe – und melden Sie sich gerne!

  46. Danke, ich bin wieder hoch motiviert (Obwohl der Hund gerade wieder wie ein Kamikazeflieger über eine 1m hohe und 1m breite Hecke zum Nachbarn rüber-/durchgesprungen ist. Das gibt tolle Schneisen in der Hecke). Immerhin kommt sie ja irgendwann wieder. Werd sie wohl doch auch auf dem Grundstück anbinden müssen (10 m Schleppleine) oder doch einen Zaun rundum bauen (Ohgott, bei 1100m2 Grundstück, das wird teuer).
    Ich wollte ja gar nichts mehr schreiben. Nur „Danke“ sagen.
    Ich werd dann mal in eineiger Zeit Bericht erstatten.
    Freundliche Grüße

  47. … Das mit dem Zaun ist eine gute Idee! 🙂

    Melden Sie sich sehr gerne wieder – bin gespannt!

    Liebe Grüße zurück!

  48. Hallo Hundetrainer,
    habe jetzt einen Zuhause-Termin mit einem D.O.G.S Coach über ruetters-dogs.de gemacht. Ich berichte dann mal, wie das ablief (falls es jemanden interessiert) und was er bzw. sie sagt.
    Grüße DasBe

  49. Hallo!

    Das freut mich und ich bin sehr gespannt auf Ihren Bericht!

    Liebe Grüße und viel Spaß!

  50. hallo hundeprofiteam,
    wir haben seit ca 1 monat eine 8 monate alte tibet-terriermix-hündin,
    die sehr gerne ihre zeit im garten verbringt. mein problem – sie gräbt
    sich kleine gruben und liegt am liebsten stundenlang darin (wenn man sie lässt). diese gruben sind zb unter einem anhänger. ich denke, sie will sich verstecken, rufe ich sie, kommt sie sofort gelaufen (meistens jedenfalls!). sie hätte die möglichkeit auf der veranda in einem körbchen oder auf der bank liegen. wie kann ich sie motivieren woanders zu liegen, denn abgesehen von dem schmutz in ihrem fell, habe ich auch angst, dass sie sich verkühlt.
    im haus selbst läuft sie mir auf schritt und tritt nach.
    angeblich ist sie aus einer tötungsstation aus slowenien.
    ich würde mich über eine antwort sehr freuen und bedanke mich im voraus.
    lg hanni

  51. Hallo Hanni,

    wahrscheinlich fühlt sie sich sicher und geschützt in den Kuhlen, die sie sich gräbt. Es ist alles neu für sie und wenn sie aus einer Tötungsstation kommt, hat sie auch einiges durchgemacht. Vielleicht ist sie es gewohnt, sich kleine Gruben zu buddeln und sich so einen Schlafplatz zu schaffen. Wahrscheinlich gab es dort wo sie her kommt keine warmen Decken und Schlafplätze – deshalb kann sie mit diesen zur Zeit nichts anfangen. Lass sie sich ihren Schlafplatz aussuchen – wenn sie sich in ihren Kuhlen wohl fühlt, ist das doch schön. Es kann ja durchaus sein, dass sie nach einiger Zeit der Eingewöhnung, andere Schlafplätze aufsucht und sich dann auch dort wohl fühlt. Sie hat ein dickes Fell – ich denke nicht, dass sie sich verkühlen wird. Gib ihr Zeit und Raum sich einzugewöhnen.

    Wenn Du ihr eine Alternative anbieten möchtest, kannst Du es mit einer Hütte oder einem überdachten Platz versuchen. Lass sie aber immer freiwillig wählen, wo sie liegen möchte. Natürlich soll sie nicht draußen übernachten, aber wenn Du auch im Garten bist, sind die Gruben doch ok.

    Viel Spaß mit Deiner Hündin und liebe Grüße

  52. guten morgen habe eine frage mein hund ist 11 wochen . ein bernersennen -cocker mix. haben ihn seit 4 tagen.er zwickt öfters und fest wie bekomm ich sowas schnell raus.weil wir auch kinder in der familie haben und ich nicht möchte das sie auch gezwickt werden.sonst ist es ein toller hund.
    lg jenny

  53. Hallo Jenny,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zum Familiennachwuchs!

    Es ist ganz normal, dass Welpen zwicken. Sie haben noch keine Beißhemmung, wissen also nicht, wie doll sie zwicken können, ohne dass es dem Spielpartner weh tut. Diese Beißhemmung erlernen Welpen erst im Spiel untereinander. Sie lernen, wie doll man mit den verschiedensten Rassen toben kann, ohne dem anderen weh zu tun. Ist das Spiel zu grob oder zwickt ein Welpe zu fest, quietscht der Spielgefährte und signalisiert somit seinem Gegenüber, dass das zu doll war. Er wird das Spiel unterbrechen – wer hat schon Lust mit jemanden zu spielen, der einem weh tut! So lernt der Welpe, der zu fest gespielt hat, das nächste Mal sanfter zu spielen. Denn er möchte ja keinesfalls dass das lustige Spiel aufhört! Das kurz zur Erklärung, warum Dein Welpe dies tut. Er hat es einfach noch nicht gelernt. Hinzu kommt, dass Welpenzähne sehr spitz sind und deshalb nochmal doppelt so doll weh tun.

    Wenn Dein Welpe zu fest zwickt, unterbreche das Spiel und ignoriere ihn. Du kannst auch einen kurzen Laut von Dir geben. Wenn er dann immer noch nicht aufhört, gehe aus dem Raum und entgehe so der Situation. Wenn Du schimpfst, könnte er das als Anfeuerung sehen und noch wilder werden.

    Also: zwickt der Welpe zu doll – Spiel unterbrechen oder aus dem Raum gehen. Ist er wieder ruhig, kann das Spiel – von Dir beginnend – von Neuem beginnen. So lernen Welpen es im Spiel untereinander und er wird es so auch zu hause lernen.

    Wenn Du noch Fragen hast stelle sie gerne!

    Viel Freude mit Deinem Welpen und liebe Grüße

  54. hallo
    ich habe nochmal eine frage. im auto ist unser kleiner sehr frech. er attackiert öfters uns . derjenige der bei ihm sitzt.in arme. gehen jetzt auch zur hundeschule .aber vielleicht bekomm ich jetzt schon mal nen tipp.

  55. Hallo,

    wo hat denn euer Welpe im Auto seinen Platz? Gib ihm etwas zum Kauen, einen Knochen oder ein Spieltau, wo er rein beißen kann und versucht es so gut es geht zu ignorieren und ruhig zu bleiben. Welpen haben spitze Zähne und noch keine Beißhemmung. Sie wissen noch nicht, was ihrem Spielpartner wann weh tut und wann es zu viel ist. Das lernen sie erst mit der Zeit im Spiel mit anderen Welpen und ihm Spiel mir ihren Besitzern. Ist das Spiel zu doll, wird es beendet. Der Welpe wird versuchen, sich immer mehr anzupassen, weil er ja nicht möchte, dass das Spiel aufhört.

    Vielleicht kann euer Welpe ja auch schon im Kofferraum sitzen und einer auf der Rückbank, damit er Blickkontakt mit einer vertrauten Person hat. Ist er sonst während der Fahrt ruhig?

    Liebe Grüße vom HundetrainerBlog-Team

  56. Zucker Ulrike

    Hallo Hr Lütters
    Ich bräuchte bitte ihren Rat. Wir haben nen Belgischen Schäferhündin Mix die 4 Jahre alt ist, und auf jeden Hund los geht den es gibt ich kann sie teilweise gar nicht mehr von der Leine lassen sobald sie einen anderen Hund sieht geht es auch schon los ich bin am Verzweifeln ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Wir haben sie erst gute 3 Jahre und sie hat ne schlechte Vergangenheit sie mag Kinder und Katzen. Einen Freund hat sie denn sie auch überalles liebt.
    Bitte helfen sie mir

  57. Hallo Frau Zucker,

    vielen Dank für Ihren Eintrag. Ich bin nicht Martin Rütter, versuche Ihnen aber gerne zu helfen.

    Wenn sie in der Vergagenheit schlechte Erfahrungen gemacht hat, sitzt so ein Erlebnis meistens sehr tief. Welche Erfahrungen hat sie mit anderen Hunden gemacht? Was meinen Sie, wenn Sie sagen, dass sie auf andere Hunde los geht? Hat sie schon mal gebissen?

    Sie können mir auch gerne eine Email schicken. Vielleicht finden wir jemanden, der Ihnen vor Ort helfen kann. Aber vielleicht kann ich Ihnen auch ein paar Tipps geben…

    Liebe Grüße

  58. guten morgen ich hab noch mal eine frage unser chiko ist jetzt knapp 8 mon und er ist immer gern auto gefahren aber seit kurzen bellt er immer während der fahrt.woran kann das liegen , ist das vielleicht die pubertät.wir wissen keinen rat. sonst hat er sich klasse entwickelt.nur das is das einzige problem mit dem fahren.
    lg jenny

  59. Hallo Jenny,

    verbindet er mit dem Autofahren vielleicht etwas besonders Schönes? Vielleicht steuert ihr mit dem Auto immer die für ihn schönsten Ziele an und er ist super aufgeregt und in freudiger Erwartung wenn es los geht. Oder hast Du das Gefühl, dass er bellt weil er gestresst ist? Fängt er bereits an zu bellen wenn das Auto noch steht oder erst wenn die Fahrt los geht?

    Wenn er sich freut und aufgeregt ist auf das was kommt, könnt ihr in nächster Zeit auch mal Ziele anfahren, die für ihn nicht so spannend sind. Nehmt ihn z.B. mit zum Einkaufen, lasst ihn die Zeit über im Auto und fahrt dann kommentarlos einfach wieder nach hause. So merkt er, dass Autofahren nicht immer ein Highlight für ihn bedeutet, sondern manchmal auch ganz langweilig sein kann.

    Wenn er negativen Stress hat während der Fahrt kann das viele Gründe haben. Deshalb würde ich mich freuen, wenn Du mir noch etwas mehr erzählen könntest… Aber vielleicht konnte ich Dir ja auch schon helfen. Melde Dich gerne wenn Du noch Fragen hast.

    Viele Grüße

  60. Hallo,
    wir haben zwei kleine Mops Welpen, Sie 14 Wochen, Er 12 Wochen, wir hatten Sie zuerst und haben uns entschieden einen Rüden dazu zu holen um einen Spielpartner zu bekommen. Nun ist es so das die sich untereinander etwas Beissen beim Spielen. Die beiden haben schon kleine blutige Stellen. Schlafen aber zusammen im Körbchen obwohl mehrere Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Verstehen sich sonst gut. Wie kann man das beissen unterbinden?

    Viele Mops Grüße

  61. Hallo Kevin,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zum vierbeinigen Nachwuchs!
    Welpen haben sehr spitze Milchzähne, mit denen sie sich beim Spielen häufig den ein oder anderen Kratzer zufügen. Da sie noch nicht wissen, wie sie mit ihren spitzen Zähnen spielen, ohne jemandem weh zu tun, müssen sie dies lernen. Sie müssen eine Beißhemmung aufbauen. Das lernen sie, in dem der andere Hund, dem das Spiel zu doll wird qiekt und so signalisiert, dass ihm weh getan, oder es ihm zu ruppig wurde. Doch muss der andere erst lernen, was er mit dem Qieken anfangen soll.
    Hast Du das Gefühl, dass sich die beiden im Spiel weh tun? Also qiekt einer der beiden während des Spiels? Wenn dem so ist, trenne die beiden kurz, also nehme sie auseinander, ohne grob zu sein und kommentarlos. So lernt der Welpe, der zu doll gespielt hat, dass das Spiel zuende ist wenn er zu grob ist. Und nicht mehr Spielen zu dürfen ist für Welpen ja bekanntlich fast das Schlimmste. 🙂 Wenn ein bisschen Ruhe eingekehrt ist, also wenn sich der Welpe in Deinen Händen wieder ruhig verhältl, lässt Du sie wieder spielen.
    Das ist bei jedem Welpen so und der eine lernt es schneller, der andere braucht etwas länger. Sei beim Spiel immer dabei und unterbreche es kommentarlos und ruhig wenn es einem Welpen zu viel wird. Halte den, der zu grob wurde kurz fest und warte, bis er ruhig ist. Dann lasse sie wieder zusammen. Genauso kannst Du es übrigens auch anwenden, wenn die Welpen mit Dir zu doll toben und Dich mit ihren Milchzähnen kneifen. Beende das Spiel, steh auf oder gehe aus dem Raum und komme erst wieder, wenn der Welpe sich beruhigt hat.
    Viel Erfolg!

  62. Hallo,
    ich habe eine fast 4 jährige Foxterrier-Hündin, sie ist absolut der tollste Hund den man sich vorstellen kann, jedoch habe ich leider meine Nachbarn und meinen Vermieter im Nacken…

    Sobald ich die Wohnung verlasse, fängt sie nach kurzer Zeit an wie verrückt zu bellen, als würde sie sich vergessen fühlen, sie wird immer total panisch und bellt sich so auch fast die Seele aus dem Leib…ich hab es schon auf viele Weise probiert ihr das abzugewöhnen, ich habe ihr einen Kong geholt, den ich immer verstecke bevor ich weggehe, aus dem sie dann ihr Futter rausfischen kann, damit beschäftigt sie sich dann auch immer, aber sobal sie fertig ist, bekommt sie wieder ihre Verlustängste und bellt bellt und bellt. Ich habe zur Probe auch schon die Wohnung verlassen und bin rein und habe sie gelobt, wenn sie ruhig war, aber sie bessert sicht einfach nicht.

    Wenn ich einkaufen bin ist sie auch so schlimm…Sobald ich sie anbinde und ein Paar schritte weggehe quikt und bellt sie ganz laut…ich bin wirklich nicht oft weg, da mein Hund ja auch mein Hobby ist und ich viel Zeit mit ihr verbringe, aber sobald ich weg bin, gibt es großes Theater…was kann ich nur machen? 🙁 ich will meine Sheila nicht weggeben, sie ist mein aller größter Schatz und die Wohnung möchte ich auch nicht aufgeben müssen.

    Ich weiß echt nicht weiter, mit solche Halsbänder die irgendwelche stromschläge absondern hab ich absolut Probleme, da ich meinem Hund keine Schmerzen zufügen will…

    Ich hoffe Sie können mir helfen…

    Liebe Grüße Anne.

  63. Hallo Anne,
    üben Sie das Alleinebleiben so, als wäre Ihre Hündin noch ein Welpe. Fagen Sie von vorne an und üben Sie es täglich in ganz kleinen Schritten. Vielleicht reagiert Ihr Hund bereits auf den Schlüssel, den Sie in die Hand nehmen? Oder die Jacke, die Sie anziehen? Üben Sie jeden Schritt so oft, bis Ihre Hündin Sie gelangweilt ansieht und kein Interesse mehr an dem Traing zeigt. Erst dann gehen Sie raus, kommen aber gleich wieder rein, bevor sie anfängt zu bellen. Nur ein paar Sekunden! Lesen Sie hierzu den Beitrag, Sie können genauso beginnen, als wäre Ihre Hündin noch ein Welpe – also von vorne. So können Sie das Alleinebleiben sicher und positiv trainieren.
    Die Idee mit dem Kong ist gut! Versuchen Sie aber zurück zu kommen BEVOR sie den Kong geleert hat. Also zurück kommen bevor sie anfängt unruhig zu werden. Lasten Sie ihre Hündin immer ausreichend aus bevor Sie sie alleine lassen. Wenn Sie zurück kommen, tun Sie so, als wäre gar nichts passiert. Sprechen Sie Ihre Hündin nicht an, egal wie aufgeregt sie ist. Ignorieren Sie sie wenn Sie nach hause kommen.
    Es ist wichtig, Hunde regelmäßig alleine zu lassen, damit sie es gewohnt sind. Nur so kann es für sie auch Normalität sein und sie werden ruhig reagieren.
    Stromhalsbänder sind ein absolutes NEIN! Jeder, der Ihnen diese Methode „verkaufen“ will, ist nicht geeignet für ein Hundegerechtes Training. Und Sie werden Ihre Hündin nicht weggeben müssen… Ganz kleine Schritte, ganz kleine Zeiteinheiten, immer wieder rein gehen bevor sie bellt oder sich aufregt und sie ignorieren wenn Sie zurück kommen.
    Wenn Sie draußen an der Leine mit ihr üben, binden Sie sie fest und drehen sich von ihr weg. Warten 2 Sekunden und wenn sie ruhug ist gehen Sie zu ihr zurück und binden sie los. Aber auch dort ist es wichtig, dass Sie sie nicht loben oder ansprechen. Es ist ganz normal, dass Sie gehen und wieder kommen! Das können Sie immer weiter üben, Schritt für Schritt und erst wenn Ihre Hündin eine größere Entfernung entspannt aushält, können Sie mal hinter einer Ecke verschwinden. Wenn Ihre Hündin doch anfängt zu bellen oder zu jammern, warten Sie bis sie aufgehört hat! Und gehen Sie dann erst wortlos zu ihr zurück. Versuchen Sie aber gar nicht erst soweit zu gehen, gehen Sie vorher zu ihr zurück. Sie müssen den richtigen Moment abpassen…
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!!!
    Liebe Grüße

  64. Hallo,

    mein Hund, ein Podenco-Mix, ist jetzt knapp 2 Jahre alt. Sie wurde in einer spanischen Auffangstation geboren und lebte einige Zeit bei einer deutschen Tierhilfe. Sie hat nie gelernt sich zu melden wenn sie raus muß. Inzwischen tut sie das zwar, aber es kommt immer wieder vor, dass sie sich trotzdem klammheimlich in das entfernteste Zimmer oder den Keller verzieht, aber nur wenns keiner sieht. Wenn ich nach ein paar Tage dann drauf stoße kann ich sie ja auch nicht mehr dafür schimpfen. Gibt es irgendwelche Tricks außer sie einfach nicht aus den Augen zu lassen um sofort reagieren zu können?

    Vielleicht sollte ich zwischenrein erwähnen, Training mit Leckerlis interessiert sie überhaupt nicht. Leckerlis verstecken und suchen lassen ist doof. Leckerli aus der Hand wird angeschaut und das wars dann. Spielzeug mit Leckerlis innen drinnen ist zum spielen langweilig und wenn man es aus den Augen läßt dann ist es verdammt schnell geknackt, zerlegt und geleert.

    Wenn ihr langweilig ist fängt sie das Jammern an. Lautstark. Und wenn man nicht darauf reagiert wird es immer schlimmer. Das kann stundenlang gehen. Äußerst zufrieden ist sie, wenn man einfach eine Runde mit ihr spielt. Aber das soll ja nicht der Hund bestimmen wann. Wenn man sie schimpft und das sehr konsequent dann hört sie auf. Bis ich mich auch nur einen Zentimeter bewege und es geht wieder los. Da hilft nur Konsequenz, oder?

    Eigentlich ist sie ein sehr sozialverträgliches Geschöpf – egal ob andere Hunde, Jogger, Radfahrer. Blos manchmal, ich weiß nicht warum und woran das liegt und woher das kommt, da schneidet sie dem Jogger der ihr gestern total egal war laut bellend den Weg ab oder will den Radfahrer vom Rad holen. Manchmal geht sie schwanzwedelnd auf andere Menschen zu und an anderen Tagen sträubt sie das Fell und macht einen auf Monster. Als sie zu mir kam war sie sehr ängstlich, vorallem wenn Hände auf sie zu kamen. Kann es sein das diese Urangst immer mal wieder hoch kommt – ist ja so eine schöne Erklärung – oder ist sie einfach launisch, warum auch immer? Auch beim Gassi gehen, wenn ich sie laufen lasse (weit entfernt von Wald und Wild) hat sie manchmal total seltsame Tage, da rennt sie wie irre kreuz und quer, schlägt Haken, kriegt nichts mehr mit. Ist das eine Art aufgestauter Lauftrieb durch den Windhund-Anteil?

    Ende des Jahres gibt es bei mir Nachwuchs und dadurch dass sie sehr an mir hängt und manchmal so unerwartet krass reagiert habe ich etwas Angst, dass sie dann eifersüchtig reagiert und sich vernachlässigt fühlt. Ich versuche jetzt schon ihr etwas weniger Beachtung zukommen zu lassen soweit es geht. Wesentlich weniger Kuschelstunden, schlafen muß sie nur noch in ihrem Bettchen, keine morgendliche Kuschelstunde mehr bei mir. Was kann ich noch im Vorfeld tun und worauf muß ich achten wenn es dann soweit ist?

    Viele kleine Fragen und Problemchen bei denen mir einfach die Sicherheit fehlt ob das was ich tue richtig und verständlich für meinen Wauz ist… drum freu ich mich wahnsinnig auf Antwort!

    Erika

  65. Hallo Erika,

    wie lange lebt Ihre Hündin schon bei Ihnen? Wenn sie nie gelernt hat, sich zu melden wenn sie mal muss, bzw. keine andere Möglichkeit hatte, ihr Geschäft zu erledigen, kann es einige Zeit dauern, bis sie sich daran gewöhnt hat. Geben Sie ihr oft die Möglichkeit, sich draußen zu lösen und loben Sie sie dafür. Vielleicht hat sie Lieblingsecken im Haus, wo Sie die Türen schließen können und ihr so die Möglichkeit nehmen, sich geheime Ecken zu suchen. Das kann dauern, bleiben Sie geduldig und gehen Sie lieber einmal mehr mit ihr vor die Tür.

    Wenn sie jammert dürfen Sie nicht reagieren. Sie gehen dann auf Ihre Hündin ein und sie bekommt die Aufmerksamkeit, die sie ja durch ihr Jammern erreichen wollte. Auch wenn Sie in dem Moment nichts Schönes mit ihr beginnen, dass Sie auf Ihr „Rufen“ regieren, reicht bereits aus. Wann wird ihr denn langweilig? Hat sie genug um die Ohren, dass sie zuhause müde und ausgelastet ist? Auch wenn es schwer fällt, aber sie müssen Ihren Hund ignorieren wenn Sie bellt und jammert und was Schönes mit ihr machen wenn sie still ist. Nur so lernt sie, dass es sich nicht lohnt laut zu jammern, sondern dass Ruhe sich auszahlt. Auch schimpfen ist eine Art von Aufmerksamkeit und es wird Sie nicht weiterbringen, Ihr Hund wird dadurch nicht weniger jammern oder bellen. Geben Sie ihr BEVOR sie jammert, vielleicht nach dem Spaziergang etwas zur Beschäftigung. Kaut sie gerne Knochen oder zerreist sie gerne Pappe? Was frisst sie als Mahlzeiten? Wenn es Trockenfutter ist, können Sie Ihrer Hündin die Mahlzeit in einem Pappkarton servieren, vielleicht noch ausgefüllt mit etwas Küchenpapier. Das kann sie dann nach Herzenslust zerreißen, kommt so an ihr Futter und hat gleich auch noch was zu tun, gegen die Langeweile. Natürlich macht das etwas Unordnung, aber viele Hunde lieben es! Sie können den Schwierigkeitsgrad nach Herzenslust erhöhen, wenn Ihre Hündin den Dreh schnell raus hat. So muss sie auch gleich noch etwas für ihr Fressen arbeiten. 🙂

    Dass Ihr Hund launisch ist denke ich nicht. Da Sie ihre Vergangenheit nicht genau kennen, kann man nicht genau sagen, was sie alles erlebt hat. Vielleicht hat sie Tage, an denen sie sich sehr sicher fühlt und andere, an denen sie sich unsicher fühlt. Das kennen wir Menschen von uns ja auch… Das kreuz und quer rennen interpretiere ich jetzt einfach mal als Freude am Leben! Vielleicht spielt der Windhundanteil auch eine Rolle, aber vielleicht ist Ihr Hund in solchen Momenten einfach besonders happy und freut sich ihres Lebens! 🙂

    Herzlichen glückwunsch zu dem geplanten Nachwuchs! Ich würde sie nicht weniger Beachten, sondern sie in die Planung mit einbeziehen. Sie bekommt ja mit, dass in Ihrem Körper etwas vor sich geht. Hunde sind äußerst sensibel! Sie könnte Ihr Verhalten mit der Schwangerschaft und später vielleicht auch mit dem Kind in Verbindung bringen und so würden Sie die Eifersucht nur noch schüren. Kuschelstunden dürfen nicht fehlen! Hunde sind Familienmitglieder… Stellen Sie sich vor, jemand, der Ihnen sehr lieb ist, streicht Ihnen die geliebten Schmuseeinheiten… Kuschelstunden sind auch später möglich und total wichtig, wenn das Kind da ist. Lassen Sie die beiden nicht alleine und legen Sie Ihr Kind immer außer Reichweite zum Schlafen. Aber versuchen Sie, Ihre Hündin ebenfalls als Familienmitglied zu sehen und sie nicht auszugrenzen. Das wird eher die Probleme anziehen. Haben Sie die beiden immer im Blick, unternehmen Sie viel Schönes gemeinsam mit Kind und Hund. Ihre Hündin wird dann merken, dass Sie Ihnen trotzdem wichtig ist und dass das Kind nun dazu gehört, dies aber nichts an Ihrer Beziehung zueinander ändert. Sie sind dann eine Familie mit Kind und Hund. Dass sie nicht mehr in Ihrem Bett mit schläft ist für später bestimmt sinnvoll. Denn wahrscheinlich wird Ihr Kind die ein oder andere Nacht bei Ihnen sein. So ist sie es später bereits gewöhnt und bringt auch den „Rauswurf“ aus dem Bett nicht mit dem Kind in Verbindung.

    Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne!

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Viele Grüße
    Nina Adebahr

  66. Hallo liebes Hunde Team ,

    ich hab seit fast einem Monat einen 13 Wochen alten Zwergpinscher – Mischling und ich weiß nicht wie ich ihn stubenrein bekomme. Er hat immer die Möglichkeit in der Garten hinaus zu gehen , und ich geh mit ihm auch öfters am Tag spatzieren . Jedoch des öfteren passiert es das er sobald wir heim kommen mir ins Haus rein macht ?!
    Ich hab schon versucht ihn jedesmal wenn er sein Geschäft draußen machen ihn mit einem Leckerli zu belohnen , jedoch ohnen erfolg.
    Was oder wie soll ich am besten vorgehen ?

    Danke & Liebe Grüße Isabella

  67. Hallo Isabella,

    herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs! Les Dir mal diesen Artikel durch http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/stubenreinheit.html – dort wirst Du fündig…

    Dass Welpen nach Spaziergängen in die Wohnung machen passiert häufig. Draußen ist es einfach zu spannend – da kann das Geschäft schon mal vergessen werden…

    Versuche Deinen Welpen nur mit leiser Stimme zu loben. Ein Leckerli oder zu euphorisches Loben könnte ihn zu sehr von der eigentlichen Tat ablenken.

    Gib Deinem Welpen Zeit. Stubenreinheit kann lange dauern oder ganz schnell gehen…

    Viele Grüße, viel Erfolg und viel Spaß mit Deinem Welpen!

  68. Hallo, ich habe ein Problem.
    Meine Hündin (Jack Russel T. – 3 Jahre) ist kastriert und mein Rüde (Zwergpinscher – 10Monate) will sie trotzdem immer und immer wieder hinten bespringen und ist auch sichtlich erregt. Gibt meine Hündin trotzdem Duftstoffe ab oder was ist es?

  69. Hallo Christin,

    kann sein, dass Deine Hündin gut riecht und für Deinen Rüden deshalb interessant ist. Vielleicht entdeckt er sich aber auch gerade selbst und findet Deine Hündin an sich schon interessant genug. Wie fühlt sich Deine Hündin dabei? Hast Du das Gefühl, dass sie sich unwohl fühlt?

    Viele Grüße
    Nina

  70. Naja sie knurrt ihn schon öfters an, aber mehr macht sie nicht. Wenn er eben dran riecht oder auch leckt, setzt sie sich immer schnell hin.

  71. Ich brauche echt dringed hilfe…Hab mir eine 1 Jahre junge Stafford-Shar Pei Dame aus dem Tierheim geholt…
    sie wurde schwer misshandelt und geschlagen. war tagelang an den Heizkörper gekettet.Hatte keine festen Zeiten zum gassi gehen(wenn die mal wirklich mit ihr draußen waren) Erst im Tierheim hat sie erste wirkliche soziale Kontakte geknüpft…
    zum Problem: sie knurrt meine Besuch an und versucht zu beissen…
    Sie macht mir in die Wohnung , selbst wenn ich vorher mit ihr draussen war und nur 10 Minuten weg bin…desweiteren ist sie sehr schreckhaft,was wohl an ihrer Vergangenheit liegt…Bitte um Hilfe LG Jan

  72. Hallo Jan,

    wie verhält sich Dein Besuch wenn er die Wohnung betritt? Wichtig ist, dass dieser Deine Hündin völlig ignoriert. Ihr auch nicht versucht, gut zuzureden. Sie fühlt sich anscheinend bedroht von Fremden – was ja bei ihrer Geschichte auch verständlich ist. Lass sie sich erstmal einleben und zu Dir Vertrauen fassen. Ich gehe davon aus, dass das Problem mit dem Knurren bei Dir nicht ist? In weiteren Schritten, wenn sie sich eingelebt hat, könntest Du Deinem Besuch eine Schüssel mit Futter an die Haustür stellen und jedesmal wenn Besuch kommt, wird ein Leckerli gekullert, oder ein Ball oder das, was sie besonders toll ist. Ich denke aber, dass sie immer Fremden gegenüber misstrauisch sein wird.

    Dass sie in die Wohnung macht, liegt daran, dass sie nicht gelernt hat, ihr Geschäft draußen zu verrichten. Für sie scheint es normal gewesen zu sein, dort hin zu machen, wo sie gerade muss. Bzw. sie scheint keine andere Möglichkeit gehabt zu haben. Lasse Dir Zeit damit, sie wird sie brauchen. Lobe sie wenn sie draußen macht und wische es drinnen weg. Hier kannst Du zum Thema Stubenreinheit mehr lesen http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/stubenreinheit.html .

    Sie scheint nichts wirklich kennengelernt zu haben und die Sozialisierungsphase wohl auch nicht sinnvoll verbracht zu haben. Sie wird immer ein ängstlicherer Hund bleiben, aber Du kannst ihr jetzt auch noch viel zeigen. Aber überfordere sie nicht. Suche unterschiedliche Plätze zum Spazierengehen auf und mache alles so, wie man es mit einem Welpen machen würde http://www.hundetrainerblog.de/welpen/ein-welpe-kommt-ins-haus.html .Bestätige sie nicht wenn sie Angst zeigt, sondern hocke Dich zu ihr und sei einfach bei ihr. Schau Dir gemeinsam die Dinge an, die ihr Angst bereiten. Aber streichel sie nicht und versuche ihr auch nicht gut zuzureden, das könnte sie bestätigen und ihr zeigen, dass Du auch Angst hast. Hier stehen auch ein paar Tips http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/gerauschangste-bei-hunden.html

    Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich gerne.

    Viele Grüße und viel Erfolg!

  73. Hallo,
    Ich habe zwei Hunde und leider auch zwei Probleme und hoffe sehr dass sie mir weiter helfen können.
    Ich fange mal mit der kleinen an. Sie ist eine sehr kleine Chihuahua Hündnin und wird am 20. September schon 6 Monate leider ist sie immer noch nicht stubenrein. Ich habe wirklich alles probiert, bin mit ihr nach dem essen, spielen, schlafen raus gegangen aber sie macht einfach nicht. Ich habs mit Welpenklo probiert aber wenn ich sie rein setze weil ich weiss dass sie muss sieht sie mich nur mit ihren grossen Augen an und wartet bis sie wieder raus darf.
    Nun zu meiner zweiten.
    Sie ist keine Ahnung was, wir haben sie aus der Tötungsstation und ich denke mal dass sie eine Chihuahua Mix Hündin ist. Sie ist wirklich ein Engel und sehr brav, nur leider mag sie das Auto fahren überhaupt nicht. Sie bricht mir jedes mal wenn ich sie irgendwo hin mit nehme. Und mir konnte bislang auch kein Tierarzt helfen. Ich hoffe wirklich sehr dass sie mir nun weiterhelfen können und bedanke mich im voraus für Ihre Hilfe und Bemühungen.
    Mit ganz lieben Grüssen aus Tirol!!

  74. Hallo Sabrina,
    wartet Ihre Hündin bis sie wieder drinnen sind und macht dann ins Haus? Oder macht sie sowohl als auch – drinnen wie draußen – ihr Geschäft? Haben Sie schon diesen Artikel gelesen? http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/stubenreinheit.html

    Zeigt Ihre andere Hündin Angst, wenn sie ins Auto steigt? Wo hat sie im Auto ihren Platz? Dauert es eine Weile bis ihr schlecht wird, oder geht es gleich am Anfang los?

    Viele Grüße

  75. hallo, ich suche dringend hilfe, unsere hündin ist 2 jahre alt, wurde in ungarn im tierheim geboren und kam mit 4 monaten zu uns, sie ist ein sehr ängstlicher hund, vor allem mag sie keine männer, wir kommen mit ihr sehr gut zurecht, nur sowie jemand fremdes ins haus kommt, will sie immer beissen. oder wenn wir in einem biergarten sind, darf keiner uns bedienen ohne dass sie aggressiv reagiert.
    ich hab ihr schon eine nylon maulkorb gekauft, damit sie nicht jemanden beissen kann.
    ich konnte nicht zur hundeschule mit ihr gehen, da ich rollstuhl fahrerin bin, und einen privaten hunde trainer kann ich mir nicht leisten.
    unsere nachbarn im haus werden ebenso aggressiv angefaucht.
    was kann ich machen.
    auch nervt es, dass sie jeden hund, der an unserem haus vorbei läuft hinterher bellt, kann man ihr das ab gewöhnen???
    wir haben fenster bis zum boden-mittlerweile zu geklebt bis zur hälfte.
    aber sie hört das woghl auch, wenn ein hund vorbei läuft und bellt trotz dem.
    liebe grüße
    gabriele frane

  76. Hallo Frau Franke,

    soll Ihnen Ihr Hund auch im Alltag zur Seite stehen? Also bei Alltagsdingen helfen? Als Rollstuhlbegleithund scheint mir Ihr Hund nicht ausreichend sozialisiert zu sein und die Entscheidung, einen ängstlichen Hund aus dem Tierheim zu sich zu nehmen scheint mir in Ihrem Fall nicht passend gewesen zu sein…. Ein gut sozialisierter Hund von einem liebevollen Züchter, oder ein Welpe, den Sie von Anfang an an Ihre Situation hätten gewöhnen können, wäre die angenehmere Wahl gewesen – für beide Seiten. Damit meine ich nicht, dass es Ihr Hund bei Ihnen nicht gut hat, aber Sie schildern Probleme, die mit entsprechender Sozialisierung nicht passiert wären.

    Ein Maulkorb aus Nylon würde ich nicht verwenden, da dieser zu eng sitzt und die Hunde mit ihm nicht hecheln und somit Ihren Wärmehaushalt nicht regulieren können. Ein normaler Mailkorb ist angenehmer für den Hund.

    Wichtig ist für Ihre Hündin, dass sie nicht bedrängt wird. Dass Sie Rückzugsmöglichkeiten im Haus hat und von Ihren Besuchern und von Fremden nicht angesprochen und somit bedrängt wird. Einen so ängstlichen Hund würde ich einer Situation im Biergarten oder ähnlichen öffentlichen Orten nicht antun so lange sie sich dort so unwohl fühlt. Bzw. mir dort immer die ruhigste Ecke aussuchen wo ihr niemand zu nahe kommen kann. Loben Sie dort immer die Momente in denen sie ruhig ist. Nehmen Sie etwas zum Kauen mit – das baut Stress ab. Und wenn die Bedienung kommt, füttern Sie Leckerlis – wenn sie ruhig ist. So verknüpfen Sie nach und nach diese für Ihre Hündin blöde Situation mit etwas Positivem.

    Sie können ihr dadruch Sicherheit geben, dass sie sie auf ihrem Platz legen wenn Besuch kommt und dieser dann nicht in die Nähe ihres Platzes kommt. Jederzeit loben, wenn sie mag mit Futter, wenn sie ruhig ist, ignorieren wenn sie bellt und auf Ihren Platz bringen. Wie reagiert Ihre Hündin wenn Sie das Haus in dem Moment verlassen wenn sie bellt?

    Es kann sein, dass Ihr Hund sie beschützen möchte. Ihr Hund ist unsicher, bekommt von Ihrer Seite vielleicht nicht die Sicherheit, die sie benötigt und hat so das Gefühl, viele Dinge übernehmen zu müssen.

    Wie lasten Sie Ihre Hündin täglich aus? Was bereitet ihr Freude?

    Alles Gute für Sie und Ihre Hündin!

  77. Hallo liebes Hunde Team, ich brauche Ihre Hilfe. Ich habe mir vor einem Jahr meinen 4 jährigen Pinscher- Mix Tibar aus dem Tierheim geholt. Der kleine Mann kommt aus der Slowakai (Tötungsanstallt),lebte dort wohl lange zeit auf der Straße.
    Mir wurde gesagt das er mit anderen Hunden sehr gut kann und auf Menschen immer einen Positven eindruck gemacht hat. Er war von anfang an stubenrein und kommandos wie ,,sitz und platz“ klappen nach langem training auch sehr gut, nur leider ,,bei Fuß „laufen will er nicht, daher mache ich ihn auch nicht von der leine los,weil sein Jagttrieb doch sehr stark ausgeprägt ist.Was kann ich da tun?

    Nun ich bin vor einiger Zeit mit meinem Verlobten zusammen gezogen, Tibar war anfangs immer ruhig und hat dem Besuch nie was gemacht,bis vor wenigen Monaten,er knurrt gäste an und stellt diese auch.
    Vor zwei tagen hat er einer bekannten dabei in die Hand gebissen und seit dem bin ich sehr vorsichtig geworden,was das mit freunden einladen angeht.

    Sofern wir mit ihm drausßen sind macht er den Personen nichts, spielt mit ihnen und lässt sich streicheln, nur drin verhält er sich komisch.

    Vielleicht könnt ihr mir helfen,damit er sich wieder fängt. Weil ansich ist er ein prima Hund.

    Lg
    Sabrina

  78. Hallo Sabrina,

    „bei Fuß“ gehen hilft Dir leider nicht dabei, Deinen Hund von der Leine zu lassen. Bei Fuß gehen sollte immer nur ein kurzes Signal für den Hund sein, um den Hund für kurze Situationen bei sich zu behalten. Ich würde eher an einem funktionierendem Rückruf arbeiten, damit Du ihn trotz Jagdtrieb frei laufen lassen kannst. Schau Dir dazu gern diesen Artikel an: http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/kommt-ihr-hund-wenn-sie-ihn-rufen.html

    Was mag Dein Hund besonders? Futter, Ball?

    Ein Hund, der ständig angeleint ist, kann Agressionen entwickeln, die vorher nicht da gewesen sind. Es ist überaus wichtig, notwendig und eigentlich gar nicht anders möglich, dass jeder Hund die Möglichkeit des Freilaufes hat. Ohne diesen kann er sich nicht artgerecht bewegen, sich austoben, entspannen, seine Energie freien Lauf lassen….. Daran musst Du arbeiten um einen glücklichen Hund zu haben und auch um an den häuslichen Problemen arbeiten zu können. Du kannst auch mit einer Schleppleine mit ihm trainieren. Bist Du mit dem Futterdummy vertraut? Das wäre eine gute Möglichkeit, Deinen Hund auszulasten und seinen Jagdtrieb vernünftig umzuleiten. Denn es hilft nichts, den Hund an die Leine zu nehmen um das Jagen zu unterbinden. Der Trieb bleibt und wir Menschen müssen unseren Hund eine Alternative bieten. Ich habe selbst einen Jagdhund und kann nur den Futterdummy empfehlen. Ganz besonders wichtig sind für Deinen Hund Beschäftigungen, bei denen er seine Nase einsetzen muss. So lastet Du ihn aus, er darf seine gute Nase benutzen und Du kannst seinen Jagdtrieb sinnvoll umlenken. http://www.hundetrainerblog.de/beschaftigung/nasenarbeit-und-suchspiele.html

    Sprechen die Gäste Deinen Hund an wenn sie in die Wohnung kommen? Hat er die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen? Er sollte nicht mit Ihnen an der Tür sein wenn Besuch kommt. Bringe ihn auf seinen Platz wenn Besuch kommt und belohne ihn immer wieder wenn er dort bleibt. Du könntest ihn auch mit einer leichten Leine im Haus sichern. An einem Brustgeschirr kann diese dran bleiben und mit schleifen. So kannst Du ihm, mit ausreichend langer Leine, vielleicht auch an seinem Platz fest machen, wenn er nicht sicher nach Deinem Signal auf seinem Platz bleibt. Achte darauf, dass sein Platz eine ungünstigere Position bekommt. Also dort, wo der Besuch nicht direkt an dem Platz vorbei muss. Spreche mit Deinen Gästen, dass sie Deinen Hund nicht ansprechen und ihn nicht anfassen! Er soll nicht bedrängt werden und zum handeln gezwungen werden. Wenn das gut klappt, können wir einen Schritt weiter gehen. Melde Dich dann gerne wieder bei mir!

    Und schreib mir auch wenn Du noch Fragen hast!

    Liebe Grüße und viel Erfolg!

  79. Hallo,
    ja der Futterdummy ist mir bekannt,werde dies auch mal umsetzen und das mit der leine haben wir auch schon ausprobiert..funktiniert aber nur auf kurzer dauer.

    Ja normaler weise sprechen sie den kleinen immer gleich an und gehen auf sie zu wenn er kommt. Daher hatten wir das heute abend gleich mal ausprobbiert mit dem nicht beachten.Hat kurz geklappt und er ist auch nach dem ,,gucken,wer ist da“ auch gleich wieder verschwunden, bis die jenige kam die er gebissen hat,da hielt das ruhig bleiben nicht lange und ich musste ihn wieder weg tun. Ist das sinnvoll wenn ich den Hund gleich weg sperre??klar für den gast schon aber für ihn?!

    Dann hätte ich noch eine frage, der kleine Mann hat keine ruhe.Ist den ganzen tag aufgedreht und bleibt ungerne liegen,geschweige möchte überall mit mischen.
    Ich gehe spiele schon so oft wie es geht mit ihm,sei es im Garten und Hof wo er sich frei bewegen kann oder in der Wohnung mit einem Ball. Doch wenn er mal ruhig liegt und man selber aufsteht hängt er gleich wieder an den Versen.
    Wie kann man das in den griff bekommen??hatte zwar daran gedacht ihn zu kastrieren doch das würde ich nur ungerne tun.

    Ich werde eure Tipps mal in angriff nehmen und bedanke mich für diese.

    LG
    Sabrina

  80. Hallo Sabrina,

    ich würde ihn dann auf seinen Platz bringen, bzw. ihn eher schon bereits von Anfang an dort lassen wenn Besuch kommt. Es klingelt, er bleibt auf seinen Platz und der Besuch kommt ohne Begrüßung rein. Grundsätzlich sollte jeder Besuch ihn die ganze Zeit über ignorieren. Schließlich kommt der Besuch ja auch zu Ihnen. 🙂

    Ich würde ihm sein Futter nur noch aus dem Futterbeutel geben. Bedeutet, er arbeitet mit Ihnen zusammen und bekommt dafür Futter. Dies würde ich allerdings nicht nur im Garten trainieren, sonder überall, auch, oder gerade, auf Spaziergängen. Nehmen Sie eine Schleppleine mit und sichern Sie ihn so damit er mit dem Dummy nicht verschwinden kann. Locken Sie ihn nach dem Werfen immer wieder zu sich und geben Sie ihm dann erst etwas aus dem Beutel. Kommt er nicht, können Sie ihn mit Hilfe der Schleppleine zu sich ran holen.

    Achten Sie darauf, Nasenspiele in den Alltag einzubauen. Nur Ballwerfen macht zwar Spaß, lastet aber viele Hunde nicht so aus und puscht sie manchmal eher noch auf. Alles zum Thema Suchen, ob es der Ball ist, der Dummy oder Leckerli, ist für Jagdhunde optimal!

    Zu hause wechseln Sie immer wieder den Raum und verschließen Sie die Tür hinter sich, so dass Ihr Hund Ihnen nicht folgen kann. Gehen Sie kommentarlos wieder in den Raum und setzen sich hin…. Das wiederholen Sie immer und immer wieder mehrere Einheiten über mehrere Minuten täglich. Ignorieren Sie Ihren Hund dabei völlig, als ob es total normal wäre. Irgendwann wird es ihm zu langweilig und zu blöd werden, Ihnen zu folgen.

    Dass Sie Ihren Hund deswegen kastratieren lassen müssen sehe ich nicht. Das sind Alltagsprobleme, die Ihnen genauso gut auch mit einem Kastraten passieren können. 🙂

    Viel Erfolg weiterhin! …. Und dran bleiben! Geduldig und konsequent sein, dann klappts sicher!

  81. Hallo liebes Hundeteam,

    ich brauchte da dringend mal einen Rat!

    Ich habe eine Hündin und die ist 9Jahre.

    Soweit habe ich keine großen Probleme, aber meine Hündin geht immer an den Tapeten und reißt die ab…das macht sie nicht nur wenn sie mal alleine bleiben muss, dass macht sie auch, wenn sie nicht alleine ist. habe es schon mit einige Mittel versucht, aber sie macht es immer noch…vielleicht kann mir da mal einer einen Rat geben, was ich da machen könnte..Danke

    Lg Kerstin

  82. Hallo Kerstin,

    was hast Du denn bereits alles versucht? Macht sie es in jedem Raum, oder nur in einem bestimmten? Es gibt eine Salbe, die bitter schmeckt. Die gibt es im Fachhandel für Pferdezubehör. Die kann man auf Tapeten und sonstige Gegenstände schmieren (ist durchsichtig und lässt sich gut wieder abwischen). Du könntest ihr Alternativen zum Kauen anbieten. Es könnte an der Auslastung liegen… Es gibt viele Möglichkeiten, deshalb bräuchte ich etwas nähere Infos dazu, was Du schon alles versucht hast und wann sie anfängt, die Tapeten anzuknabbern.

    Viele Grüße
    Nina

  83. Hallo liebes Hundeteam
    Habe mir vor einen halben Jahr einen mini podenco geholt. Sie bellt alles an wenn ich Sie im Auto habe,sie beißt auch alles in Auto kapput wenn Sie mal alleine ist , was kann ich da machen. Was bedeutet es wenn Sie ihre Nase wenn sie liegt überall rein drückt

  84. Hallo Manfred,

    hast Du mit ihr das Alleinebleiben geübt? Sonst lese dazu gerne in meinem Artikel zum Thema Alleinebleiben: http://www.hundetrainerblog.de/erziehung/trennungsangst-bei-hunden.html

    Kann es sein, dass sie sich einfach wohl fühlt und deshalb die Nase in ihre Decke drückt? Oder was meinst Du?

    Welchen Platz hat sie in Deinem Auto? Vielleicht würde es ihr helfen, dass sie nicht so viel von ihrer Umgebung draußen mitbekommt und von den Reizen „ferngehalten“ wird. Manche Hunde reagieren extrem auf Bewegung – so könnte es auch bei Deiner Hündin sein. Vielleicht hilft ihr eine Transportbox um sich sicherer zu fühlen? http://www.hundetrainerblog.de/welpen/hunde-und-autofahren-wie-sie-coole-beifahrer-werden.html

    Liebe Grüße
    Nina

  85. Hallo! 🙂
    Wir haben seit knapp 2 Monaten einen Welpen (Deutsche Dogge). Er ist sehr gelehrig und kann die meisten Kommandos bereits. Es gibt 2 Probleme: beim Autofahren „meckert“ er. Kein Kläffen oder Bellen, eher ein Winseln, oder „Singen“. Wie können wir das abstellen?

    Und das 2., gravierendere Problem ist, dass er mit Menschenmassen nicht klar kommt. Wir leben auf ’nem Dorf, wo nie viel los ist und einem kaum jemand entgegen kOmmt, sind aber sehr viel in Touristenorten unserer Umgebung unterwegs. Sobald mehr um ihn herum los ist, fängt er auch da zu singen und winseln an, zieht wie verrückt an der Leine, obwohl er sonst sehr gut „Fuß“ läuft. Und er bekommt Durchfall vor lauter Stress. Man hat aber nicht das Gefühl, dass er Stress hat. Er hechelt nicht, ist sehr interessiert und aufgeschlossen anderen Leuten gegenüber und läuft – bis auf das Leineziehen – relativ gut mit. Zeigt keine Angst oder Aggression. Für uns ist es wichtig, dass er damit klar kommt, weil wir oft mit ihm etwas unternehmen möchten. Kann es sein, dass er auf unsere beiden Töchter aufpassen will? Wenn sie ihn an der Leine haben, hört er zumindest auf zu winseln. Aber sie sind mit 4 und 2 Jahren zu klein, um ihn an der Leine führen zu können. Wir wissen nicht, wie wir das abstellen können und stressen uns selbst auch damit. LG Chrissy

  86. Hallo Chrissy,

    schau mal hier nach zum Thema Autofahren : Hunde und Autofahren. Wahrscheinlich ist euer Hündchen ein wenig unsicher und Autofahren ist noch neu für ihn. Nimm Dir Zeit und hab Geduld.

    Und das Verhalten eures Welpen ist normal, da er ja durch das „Landleben“ nicht häufig auf solche Situationen trifft. Wichtig ist, dass er an so etwas gewöhnt wird wenn ihr absehen könnt, dass sich solche Situationen in Zukunft häufen werden. Schau mal hier nach: Sozialisierung eines Welpen.

    An der Leine fühlt er sich bestimmt sicherer, da er dann an eurem „verlängertem Arm“ hängt. Das ist wie ein Kind an die Hand nehmen. 🙂 Ich denke, ihr solltet gut dosiert viele Sachen mit eurem Welpen machen, die ihn sicher für die Welt machen. Er braucht ein bisschen Selbstvertrauen.

    Liebe Grüße und viel Erfolg!

  87. Hallo
    Ich habe seit 3mon einen Ca 3-jährigen ex-Straßenhund aus Rumänien.
    Er ist Super lieb und total anhänglich und auf mich fixiert. Selbst wenn jemand bei ihm bleibt weint er leise wenn ich den Raum verlasse.
    Ok, was ich aber Fragen wollte:
    Er interessiert sich absolut nicht für sein Spielzeug für gar nichts. Keinen Ball, stöckchen etc. Selbst am gefüllten futterball verliert er sofortdas iInteresse. Einzig am „raufen“ hat er interesse.Ach ja:am liebsten spielt er mit anderen hunden.Ok auch leckerlies jagt er nach aber nur in der Wohnung und auch nur wenn sie nicht im futterbeutel z.b. sind. Das stellt jetzt alles kein Problem da, ich habe nur etwas Angst dass er Langeweile bekommt.
    Auch kann er nicht alleine bleiben. Er weint und bellt dann immer ganz schlimm. Ich denke das hat mit seiner verlassensangst zu tun. Er war bereits 3-mal in der Tötung, wurde rausgeholt und wieder auf die Straße gesetzt.
    Wäre toll wenn sie Tipps für mich hätten.
    Danke im voraus.

    Freundliche grüße
    Jens

  88. Hallo Liebes Hunde Team,
    Wir haben eine Franz. Bulldogge, 1 Jahr 9 Monate, sie hat immer wieder Probleme mit Ihren Ohren im Herbst fangen die Ohren übermäßig an, schmutzig zu werden….Letztes Jahr hatte sie eine Ohrenentzündung, dieses Jahr war es kurz davor…. Das Problem dabei ist, dass wir bei einem Notdienst waren (in einer richtigen Praxis), und die Tierärztin sehr ruppig war und als sie Ihr ins Ohr geschaut hat, hat mein Hund jämmerlich geweint und die Ärztin hat das „Gerät“ nur noch weiter reingesteckt ich musste es abbrechen. Seit dem lässt uns die Motte nicht mehr an die Ohren!! Unter keinen Umständen, egal was wir machen…. Futter&Spiel&Ablenkung bringt nichts & auch einfach fest halten und rein, kann man vergessen, sie wehrt sich um Ihr Leben…Weiß nicht mehr weiter.
    Ich war danach übrigens bei meiner Tierärztin….Mein Hund musste für eine halbe stunden einschlafen, dass wir in die Ohren schauen konnten..Das kann ich doch nicht jedes mal machen..Aber ich muss die Ohren sauber bekommen..

    Ich hoffe Ihr habt eine Idee.

    Liebe Grüsse Mandy & Tommy

  89. Bärbel-Elisabeth Pieper

    Hallo….
    ich habe einen American Stafford Mischling mit dem Namen ,,Mylo“….er ist jetzt 3 Jahre und 4 Monate alt!!!Er ist sehr misstrauisch gegenüber fremden Menschen und Hunden!!!Ich gehe mit ihm haupsächlich nur Wald-und Feldwege!!!Ich bin sehr unsicher wenn mir und Mylo Hunde entgegen kommen,weil er dann immer einen riesen Aufstand macht!!!Mich persönlich macht es traurig weil viele Menschen so grosse Vorurteile gegenüber den sogenannten ,,Kampfhunden“ haben!!!!Dabei können das die liebsten und besten ,,Familienhunde“sein!!!!Bitte hilf mir….!!!Ich weiss echt nicht mehr weiter!!!Mein Babe,,Mylo „ist mir wirklich das wichtigste in meinem leben!!!!ich weiss das ich viele Fehler mache aber genau deswegen suche ich mir ja Hilfe!!!….Zeig mir bitte wie ich mit meinem Hund richtig umgehe!!!!Lg Bärbel u.Mylo

  90. Hallo Nina,

    ich habe einen 1jährigen Schäfermix dee kaum auszulasten ist. Ich gehe viel mit ihm spazieren, mache Suchspiele zu Hause, habe ihm schon haufenweise Tricks beigebracht, gehe mit ihm 1x/Woche auf den Hundeplatt zur Unterordnung ubd Agility.

    Er ist ein top Hund der im Verhalten mehr wie ein Border Collie wirkt. Aber jetzt das Problem Er zerkaut mein Umfeld. Ob es das Spielzeug unserer Tochter ist, der Teppich, das Auto, sein Spielzeug innerhalb Sekunden… Selbst wenn ich ihm Knochen etc anbiete, lässt er danach das Ankauen nicht sein. Die Hundebox, zugegebener Maßen aus Nylon, weil günstig, hat keine 10 Min überlebt. Er ist unglaublich verspielt, verfressen ubd wurde sehr früh kastriert. Wird sich die Kauerei irgendwann legen? Oder kann ich ihm das abgewöhnen?

    Danke schonmal!

  91. Hallo Bärbel,

    seit wann hast Du Mylo und wo kommt er her? Hat er schon einmal schlechte Erfahrungen gemachrt? Ist er kastriert? Wie reagierst Du wenn sich andere Hunde nähern? Hast Du Dich immer unsicher verhalten? Ich denke, dass es wichtig ist, dass Du sicherer wirst und die „Führung“ übernimmst. Damit meine ich keine Agressionen oder Druck, nur, dass Du Deinem Hund zeigst, dass er sich nicht aufregen braucht. Dass Du selbst stark genug bist. Dass er nicht auf Dich aufpassen muss. Meinst Du, es könnte so etwas sein?

    Liebe Grüße
    Nina

  92. Hallo Steffi,

    wie lange gehst Du denn mit Deinem Hund täglich? Was beinhaltet euer Spaziergang täglich? Läuft er ohne Leine? Triffst Du viele Hunde zum toben?

    Hast Du es mal mit einer festen Box versucht? Kann es sein, dass ihm sein Umfeld zuhause zu unrihig ist? Hat er die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen?

    Viele Grüße
    Nina

  93. Hallo,
    Ich habe einen 4 Jährigen Jack Russel Mischling.
    Er ist sehr dominant und deswegen möchte ich das er kastriert wird.
    Die Ärztin meinte aber das sie ihn erst so einen Chip gibt, damit wir sehen können ob die Kastration was nützt. Meine Frage ist jetzt ob der Chip gut ist oder nur Unsinn ist.

  94. Hallo Jens,

    ich denke, dass Dein Hund in seinem nicht sehr schönen bisherigen Leben keinerlei Spielzeug kennengelernt hat und einfach nichts damit anzufangen weiß. Such Dir die Dinge raus, die er mag und an denen er Freude hat. Vielleicht entdeckt er ja mit der Zeit doch noch etwas von den Dingen für sich. Lasst euch Zeit und lernt einander kennen. Wenn er zuhause ruhig ist und schläft und zufrieden wirkt fehlt ihm nichts. 🙂

    Viele Grüße
    Nina

  95. Hallo Nina,
    finds klasse das du hier vielen nützliche Tipps gibst.
    Ich selbst habe mir nun auch einen kleinen Labrador ins Haus geholt.Dies ist mein zweiter und jetzt 10 Wochen alt.
    Beim spielen beißt er so stark in die Hand das es richtig weh tut.Wie kann man den Hund beibringen das er beim spielen nicht so doll zubeißen kann und darf?
    Ich breche das spielen dann immer sofort ab aber dennoch versucht er es weiter.Meine arme Hand sieht schon total durchlöchert aus.Er ist so ein süßer Hund und es ist total lustig ihn beim spielen zu sehen aber er wird schnell eben übermütig und übertreibt.Besonders wenn er Spielzeug nimmt,z.b. Plüschtier und es“ tot“ schüttelln will.Da puscht er sich richtig hoch.
    Tut sich das später wieder beruhigen im alter?

    Schon einmal danke für den Rat.

    Viele Grüße Roy

  96. Hallo Nina…
    Auf dem folgende link ist eine kleine hund dem ich adoptieren möchte.Aber er hat diese kommische umher laufen.Was könnte es sein?Könntest du mir vielleicht weiterhelfen?
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=kgZ_1Z62RVE

    Judit

  97. Hallo! Interessanter Blog!
    Wir haben ein kleines problem mit unserem 8 jahre alten Labradormischling. Beim Spazierengehen verträgt er sich mit amcnhen Hunden nciht. D. h. wenn wir auf Hunde treffen, die er nicht kennt oder nicht mag, bellt er und will auf sie los. Bei anderen Hunden scheint es als interessiere er sich kein Stück für sie. Wie soll man sich in so einer Situation verhalten? Dem anderen Hund aus dem Weg gehn? Konfrontieren? Mit Leckerli ablenken? Wir sind uns sehr unsicher wie wir dasd in den Griff bekmmen sollen.
    Grüße, Sarah

  98. Hallo!
    Unser Terrier-Schäferhund-Dackel-Mix (9 Jahre, Rüde) beißt sich in letzter Zeit immer wieder durch den Maschendrahtzaun und haut ab. Dies macht er erst seit ungefähr einem Jahr. Vorher lief er nie weg, nun bis zu 3 mal am Tag. Jedes Mal beißt er sich direkt neben der letzten geflickten Stelle wieder durch. Was können wir dagegen tun? Nachbarn rieten uns zu Karnickeldrahtzaun mit Weidestrom, aber das erscheint uns zu rabiat. Er versteht sich nur mit Hündinnen, auf Rüden geht er sofort los. Sonst ist er lieb und liebt Kinder. Wir leben auf einem Dorf und die Gefahr, das er vom Jäger abgeschossen wird, ist sehr hoch, da hier viel Wild lebt

  99. Hallo Herr Rütter,

    seit 4 Wochen hat mein kleines Yorkyweibchen 1500g Angst vor Stubenfliegen. Früher hat sie versucht danach zu schnappen. Doch vor 4 Wochen hat mich eine Fliege auf dem Sofa so genervt und ich habe mit der Hand auf die Fliege geschlagen. Es gab einen Knall und seit dem Tag flüchtet sie in ihren Korb oder ins Nebenzimmer und kommt stundenlang nicht mehr raus. Ich habe versucht mit der Fliegenklatsche nach den Fliegen zu schlagen und habe ebenso mit der Fliegenklatsche versucht sie zu streicheln, das funktioniert weitestgehend. Dennoch wenn sie eine Fliege sieht flüchtet sie. Soll ich in einen Kuhstall wo es viele Fliegen gibt um ihr zu zeigen, daß nichts passiert. Würde ihr so gerne helfen die Angst zu überwinden. Wir können seither nicht mehr miteinander schmusen, weil sie in Sicherheit geht.

    Herzlichen Dank
    Erika Minard

  100. Hallo
    Ich habe ein großes Problem mit meinem border colli immer wenn ich mit ihm Gassi gehe und ihm etwas nicht gefällt ( wenn ich stehen bleibe und er weiter laufen will) beißt er in die Leine, knurrt mich an und schnappt nach meiner Hand. Ich habe ihn ignoriert und auf befehle wie aus… hört er nicht und ablenken mit seinem Lieblingsspielzeug hilft nur kurz. Wenn ich wieder mit ihm Zuhause bin hört er auf jedes Kommando und benimmt sich wunderbar und will immer kuscheln. Ich hoffe du kannst mir helfen 🙂

  101. Hallo Nina,
    wir haben einen Dackel-Jack Russell Mischling namens Fienchen. Sie ist 6 Jahre alt und ein sehr sensibles Weibchen. Ihr Problem ist schon je her, das Autofahren und seit geraumer Zeit ist es richtig schlimm geworden. Sie jault, hechelt, kreischt und fiept unerträglich laut. Sie geht ohne zu zögern ins Auto (mit einer Box auf dem Rücksitz. Wir haben schon alles probiert: Ohne Box nur angeschnallt, im Kofferraum, auf sie eingehend, sie ignorierend und und und. Ich bin mir fast sicher, dass sie keine Angst hat, aber ihr Verhalten ist nicht immer gleich. Mal fährt sie ganz ruihg mit einer Person mit, mal auch nicht. Mal fängt sie erst an zu heulen, wenn wir langsamer werden, mal kurz nach Beginn der Autofahren.
    Im Moment halten wir uns an einen Artikel von Martin Rütter – wir ignorieren sie bis sie ruhig ist. Das sieht dann so aus: Sie kommt in die Box wir fahren los fahren irgendwo hin (mal kürzer, mal länger) bleiben stehen und warten bis sie ruhig is. Bestärken sie und fahren dann weiter zum nächsten Punkt. da wieder das gleiche. Dann nach Hause und wieder warten dass sie ruhig is. Manchmal dauert es 1,5 Std. Aber es ist keine Verbesserung auszumachen.
    Hast Du vielleicht noch einen Tip?
    Vielen Dank!

  102. Hallo
    Mein chihuahau Rüde pinkelt auf sein Hundebett (kissen) wie kann ich ihm das abgewöhnen?

  103. Hallo habe eine frage. Haben seit August einen podenco chihuahua Mix aus Spanien das problem ist das er wenn er raus moechte immer an fängt zu bellen und in die Hände zu beissen. Er ist zwei und kastriert.auch draussen bellt er andere hunde an. Nur mit unserer nachbars Hündin kommt er super klar. Lg

  104. Hallo,
    ich habe ein großes Problem und wenn Dieses nicht gelöst wird, muss der Hund abgeben werden. Es handelt sich um zwei Dalmatiner.Der Rüde,kastriert 7 Jahre alt und die Hündin 9 Jahre leben zusammen in einem Haushalt und wenn man das Haus verlässt, knurren sie sich an und sind überhaupt nicht entspannt.
    Wie kann ich dieses Problem in den Griff bekommen???

    Danke im Vorraus

  105. Hallo Martin,

    İch habe einen grossen problem. Hab eine 3.5 Jaehrige Pincher-Jack Russel Mischling. Sie it normaler weise sehr lieb, bellt zu Haus gar nicht (nur wenn ind er Nacht jemand an die Tür kommt – Sie hat in der Türkei 2 mal einen Dieb erwischt). Aber wenn wir raus gehen, erstens will sie immer voraus rennen, und wenn wir einen Hund begegnen, flippt sie aus. Wir haben einen 10 stunden langen training gemach (ind er Türkei) aber das einzige das wir nicht geschafft haben ist das mit Hunden. Und das ist jetzt ein grosse problem wenn wir gassi oder irgendwohin gehen. habe Wasser Flasche, sprey halsband benutzt aber hat nichts gebracht.

    Wir leben jetzt seit 4.5 Monaten in der Schweiz und ich haette gern die Frage was ich da machen soll. Hundeschule haben wir ja schın hinter uns, sitz bleib etc macht sie (nur daheim weil auf den puren boden setzt sie sich nicht gern hin)

    Hoffe das sie für mich eine Lösung finden

    Freundliche Grüsse
    Sevda Bartholet

  106. hallo. ich habe ein problem mit meinem zwergschnauzer emil (7Monate). wenn ich mit ihm spazieren gehe und wir begegnen kleinen kindern dann ist er nur am bellen und wird echt sauer. es ist zum glück noch nicht passiert dass er gebissen hyaat aber man kann ja nie wissen!! ich versuche ihn dann mit leckerlis abzulenken , manchesmal klappt es und dann mal wieder ist er so in rasche , dass ich dann warten muss bis die kinder weg sind.wir wohnen an einem spielplatz.wenn kinder da sind kann ich ihn nicht auf dem grundstück halten.was kann ich tun? wie soll ich mich verhalten? bitte geben sie mir einige tips. gruss sonja

  107. Hallo 🙂
    Mein hund marlej ist jetzt 1 1/2 jahre & ich habe das problem das er menschen um mich herum immer angreift. Die frage ist ob spielerisch oder ernsthaft. Er beißt richtig & hört nicht auf. Was kann ich dagegen tun? Wie kann ch ihn das abgewöhnen. ?!

  108. hallo ich habe eine frage mein Hund ist jetzt 7monate alt immer wenn wir essen macht er einen aufstand und bellt mann kann bei ihm nicht essen er rastet total aus kann mir jemand helfen wie ich es ihm abgewönen kann

  109. Manuela Bodenmann-Ammann

    Hallo! Ich hoffen hier kann uns jemand einen Tip geben. Die Situation ist dringend und folgende: Wir leben in MEXIKO und haben eine Hündin, Luna, 4 Jährig, Cocker-Labrador Mischling. Sie reagiert PANISCH auf Knaller, Schüsse, Böller, Feuerwerk, Donner etc. Sie zitert jeweils am ganzen Körper, atmet wie nach einen längeren Sprint und ist nicht mehr ansprechbar. Wir haben vieles versucht, von ignorieren und einfach ruhig neben drann sitzen, zu ablenken, Fenster schliessen etc. NUR, in Mexico knallt es sehr oft und unvorhergesehen, besonders jetzt im Monat Dez. eigentlich täglich von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. NUN, Luna schläft bei uns im Zimmer und sobald es knallt, will sie hoch, springt somit auf's Bett und möglichs auf mein Gesicht/Kopf. Das heisst ihre Reaktion ist: Nähe und möglichst oben sein. Dabei bleibt sie aber immer stehen und Ihr könnt Euch vorstellen wie es um unseren Schlaf bestellt ist. Jetzt brauchen wir DRINGEND eine Lösung das es die nächsten Wochen so weitergehen wird. Wir haben uns schon überlegt sie einfach an ihrem Schlafplatz anzuleinen damit sie nicht auf's Bett springen kann. Denn auch wenn sie auf das Bett kommt, beruhigt sie das kein Bisschen. Wir möchten sie ja nicht noch zusätzlich stressen, aber gleichzeitig zerrt der Schlafentzug auch an unsern Nerven.
    Kann uns jemand einen Tip geben? Lieben Dank, Manuela

  110. Lieber Herr Rütter,
    wir haben einen 8 monatigen Bolonka Rüden.
    wenn Besuch kommt und zwar die Nachbarsleute welche er kennt aber unregelmässig sieht, bellt er wie gestört im Hausflur. wir wohnen in einem 8-stöckigen Haus, sind also nicht alleine. auch wenn sie abends spät heimkommen, bellt er auch. er ist in letzter Zeit oft hinter der Wohnungstür liegend.
    sein Gebell ist sehr unangenehm. wie handle ich richtig. das Redeb nützte bis jetzt nicht.
    danke für ihre Antwort und freundliche grüsse.

  111. Hallo zusammen,

    wir haben vor ca. 1 Woche einen 10 Monate alten Ridgeback-Collie-Mix aufgenommen. Die vorherige Besitzerin hat dem Hund praktisch alles durchgehen lassen – der Spieltrieb wurde nie kontrolliert und sie hatte schon richtig Angst vor dem „Kleinen“.
    Wir haben den Hund schon in dem Wissen aufgenommen, dass hier reichlich Arbeit vor uns liegt. Wir sind ein 3-köpfiges Gespann (Mein Partner, mein Sohn (16) und ich).
    Nun ist es so, dass wir schon Hundeerfahrung haben – jedoch auch hier manchmal nicht so recht wissen, wie wir mit manchen Situationen umgehen sollen.
    Grundsätzlich ist er ein absoluter Schmuser – aber wenn er seine „dollen 5“ bekommt, ist er nicht zu bremsen. Beißhemmspiele hat er im jüngerem Alter wohl auch nicht kennengelernt. Nun springt so ein 30 Kilo „Pony“ einen an, beißt (naja..es ist mehr ein zwicken- aber unerwünscht) und kratzt an einem. Leider ist das ignorieren hier nicht erfolgreich, da er so lange weitermacht bis eine Reaktion kommt. Egal ob positiv oder negativ. Selbst auf den Rücken gelegt haben wir ihn einmal – seine Reaktion „wir täuschen die Unterwürfigkeit mal vor…wenn Frauchen losläßt mach ich weiter“. Hier ist er absolut dominant.
    Weiterhin ist die Leinenführigkeit eine absolute Katastrophe.
    Hier bin ich jedoch jeden Tag fleißig am üben – und zwischendurch klappt es auch mal ganz gut.
    Aber von 10 Spaziergängen funktioniert es auf 2 Gängen dann für je 5 Minuten.
    Alleine bleiben kann er auch noch nicht – hier schnappt er sich alles, was nicht niet und nagelfest ist. Egal ob Feuerzeug, Kugelschreiber, Schokolade oder Lakritz… alles liegt ziemlich weit oben – sobald er im Raum alleine ist und ich beispielsweise in der Küche stehe, pflückt er den halben Wohnraum auseinander.
    Mal ganz zu schweigen davon, dass er auf rufen überhaupt nicht hört. Weder in der Wohnung noch draußen. Er ignoriert einen ganz gekonnt.
    Also: Null Erziehung!
    Grundsätzlich ist er jedem Menschen und Tier gegenüber freundlich- wobei er fremden Männern gegenüber eher ängstlich ist. Auch haben wir festgestellt, dass er sich bei mir besser verhält und eher reagiert als bei meinem Partner oder meinem Sohn.
    Da wir wissen, dass Fehlverhalten von Hunden meist auf die Führung des Menschen zurückzuführen ist bin ich nun auf der Suche nach einem Lösungsansatz mit dem wir unseren „Stöpsel“ (so heißt der arme Kerl wirklich) in den Griff bekommen können.
    Es wäre daher sehr nett, wenn Sie uns da eine kurze Rückmeldung geben könnten.
    Liebe Grüße,
    Angela

  112. Hallo 🙂 ,

    ich habe einen 7 Jahre alten Fox Terrier Rüden. Curly ist ein wirklich lieber verschmust ohne ende.
    Nun würde ich gern eine Katze dazu holen. Leider hat Curly in der Vergangenheit nicht sonderlich viel Glück mit Katzen gehabt. Als er bei uns einzog hatte ich eine Katze und die beiden haben sich gar nicht verstanden. Was aber auch an meiner zum Teil an meiner Katze lag die ihn absolut nicht riechen konnte, sie konnte allgemein keine Hunde riechen.
    Gibt es eine Möglichkeit doch noch eine Katze ins Haus zu holen? Diese wäre dann nicht nur drinnen da wir auf dem Land leben aber sie soll halt auch nicht immer Draußen sein müssen.
    Über einen Tip würde ich mich sehr freuen.

    Sonnige Grüße Francine

  113. Ria Scheller

    Hallo Hundeteam!
    Ich habe folgendes Problem. Vor 2 Wochen habe Lou, 2 Jahre alt vom Tierschutzverein geholt. Sie hat ihr Leben im Käfig verbracht und wurde mißhandelt. Ich weiß, daß sie ein Angsthund ist und kann deshalb nicht abgeleint werden.Sie spielt aber trotzdem mit anderen Hunden und fühlt sich bei mir sehr Wohl.Am Tag war sie bisher immer sauber, aber seit 2 Tagen macht sie ihr Geschäft in mein Bett, obwohl ich mit ihr drausen war.Nun darf sie nicht mehr ins Schlafzimmer, was problematisch ist, denn ich möchte das Zimmer nutzen.Ich habe noch eine Katze und es gibt keine Probleme. Die Katze schläft im Bett und sie kann auch kommen, macht sie aber nicht. Ob das Eifersucht oder Reviermarkieren ist? Bitte geben Sie mir einen Rat. Wenn ich sie nicht sauber bekomme und zurrück geben muß, ist das für den Hund ein riesen Problem. Sie kann durch das Trauma nicht mehr Vermittelt werden und müßte „erlöst“ werden, so die Auskunft vom Tierschutz. Ich brauche also dringend Hilfe!!! Bitte geben Sie mir einen Rat!! Ich freue mich auf Ihre Antwort…liebe Grüße

  114. Hallo!

    Ich habe ein Problem. Meine 14 Monate alte Hündin springt in der Hundezone über den Zaun. Sie macht das meistens wenn ein Mensch vorbei geht, aber eben nicht bei allen sondern nur manchmal, und bellt diese dann an, sie umkreist sie und bellt wie verrückt. Sie lässt sich dann nicht beruhigen und wenn man sie nehmen will lauft sie nur weg. Normalerweise ist sehr gut abrufbar aber in solchen Situationen kann man das leider vergessen. Was kann ich tun dass sie das nicht mehr macht, ich habe Angst dass sie mal zubeißt oder auf die Straße läuft. Ich glaub sie ist unsicher..

  115. Mein Hund bellt nie auch wenn Fremde Leute zu nahe kommen oder stänkern warum bellt er nicht

  116. Kirsten Camphausen

    Hallo liebes Team,

    meine Nichte, wohnhaft in Ostfriesland Großefehn, hat von ihrem Schwiegervater aus Altersgründen einen Beagle
    (Freddy) übernommen. Der Hund ist sehr auf s Essen auch Müll fixiert und alles was er an Beute macht, gibt er auch nicht wieder her. Sobald man versucht ihm was abzunehmen, geht er sofort in Angriffsstellung und scheut auch nicht davor zurück, zuzubeißen. Deshalb muss Freddy auch draußen oft mit Maulkorb rumlaufen, ich finde das ist kein Zustand für das Tier. Können Sie uns helfen??

  117. Hallo ihr lieben. Ich habe seid fast zwei Wochen eine podenco Hündin sie ist 4 Monate alt. Mein Problem ist es das ich nicht weiß wie ich ihr das alleine bleiben bei bringen soll. Bevor ich zur Arbeit gehe spiele ich mit ihr lasse sie in den garten das sie ihr Geschäft erledigen kann und dann ist es ein großes Problem zu gehen. Ich lasse sie in die Wohnung ich muss sie immer wieder zurück schieben das ich raus komme. Und egal wie lange ich weg bin ob es 10 min oder eine Stunde ist kackt sie in die Wohnung.wie kann ich ich das abgewöhnen. Vielen Dank im Voraus

  118. Hallo Nina 🙂

    Ich hoffe sehr du kannst mir weiterhelfen, da ich im internet kaum passende Einträge zum Thema gefunden habe und geld für einen hundetherapeuten bzw trainer zu finanzieren..
    Also es geht um eine warsch. 1,5jährige schäferhundmischlingsdame aus spanien, die seit 2wochen bei einem sehr guten freund von mir ist. Er möchte sie gerne behalten und ist an sich ein richtiger hundemensch (seine letze hündin ist letztes jahr mit 15 gestorben) aber mit ihrem verhalten setzt sie die latte schon sehr hoch. Nun zu ihr, sie ist sehr ängstlich macht aber fortschritte da wo sie öfters ist, also stete gassigehroute mit gelegentlichen kleinen erweiterungen. Ist aber meist noch so nervös dass leckerlis draussen garnicht funktionieren. Mit hunden kann sie draussen gut auch an der leine (ohne geht noch nicht) vor menschen hat sie mehr angst.
    Das grösste Problem jedoch ist ihr verhalten in der wohnung. Sie bellt bei besuch und hunden gegenüber dann sehr aggressiv, ich denke eine angstaggression.
    Aber wie soll man damit umgehen? Mann muss sie ja dran gewöhnen dass da auch mal andere hunde sind bzw ihr herrchen auch begrüssen etc.
    Wie geht man am besten mit einem solch ängstlichen hund in einer solchen situation um?
    Ich hoffe sehr sie können uns weiterhelfen – sie ist sonst total verschmust und sanft, habe sie schon in mein herz geschlossen und sie mich auch, das ist schon schön zu sehen wie entspannt sie nun auch schon sein kann 🙂

    Liebe Grüssse, Zimbra

  119. Hallo liebes Team,

    vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Es geht nicht um meinen, sondern um Nachbars Hund! Es handelt sich um einen mittelgroßen Mischling. Er sieht ein bisschen aus wie Boomer und hat wohl ne ordentliche Portion Spitz in sich. Na ja, er kläfft alles und jeden an, der sich auch nur ansatzweise dem Nachbargrundstück nähert! Es ist aber kein einfaches „Verbellen“, sondern ein richtig aggressives, penetrantes Kläffen. Manchmal habe ich die Befürchtung, der erstickt irgendwann dabei. Wie bringe ich jetzt diesem Hund bei, dass er zwar sein Revier beschützen und verteidigen darf und kann, aber mein Grundstück mir gehört und es meine Sache ist, wen ich zu mir lasse und wen nicht. Ich bin echt ratlos, da weder Bekannte noch Paketdienste unbehelligt kommen und gehen können. Jedesmal, wenn der Hund einen sieht, dreht der durch. Zwei meiner Besucher haben sich so vor dem Hund erschrocken, dass sie kurz vor einem wirklichen Schock standen. Und die Besitzerin macht nichts. Die klatscht immer nur in ihre Hände und sonst passiert nichts. Der Hund „Junior“ wird auch nicht ausgeführt, sondern ist den ganzen Tag entweder im Haus oder im Garten. Aber mit so einem Hund kann man wahrscheinlich auch gar nicht vor die Tür …… Es ist wirklich schlimm und meine Hündin, die ich vor einem knappen Vierteljahr aus schlechter Haltung bekommen habe und ihr jetzt zeigen will, dass es auch schön sein kann, ein Hund zu sein, nimmt jedesmal Reissaus, wenn sie „Junior“ kläffen hört. So kann das doch nicht weitergehen. Bitte, könnt ihr mir nicht helfen??

  120. Wir haben seit 6 Wochen einen Havanesermix ca 4-5 Jahre aus dem Tierheim. Er hat sich gut eingelebt,nur ein großes Problem haben wir.
    Wenn wir das Haus verlassen,sucht er überall nach Fressbarem und frisst es dann auch,zB. Leckerei,Süßigkeiten,Obst,Taschentücher….
    Wir bemühen uns immer,nichts stehen zu lassen,aber manchmal wird doch was vergessen und dann findet er es und frisst alles!!!!
    Wir haben langsam das Alleinsein geübt, er ist durch lange Spaziergänge ausgelastet und bekommt genug Futter.
    Wie können wir ihm beibringen, nichts anzurühren,wenn etwas rumsteht????
    Danke für eure Antworten. Eure Gudrun

  121. Hallo. Ich hoffe auf Hilfe .
    Ich habe einen chihuahua Rüden von jetzt 2 Jahren .Bisher war alles ganz normel nur seit kurzer Zeit hat er Angst- es ist ihm nichts schlimmes passiert weder von Hunden noch vom Menschen . Wenn ich ihn anspreche oder rufe ,kommt er auf dem Bauch angekrochen und pinkelt und leckt sich an seinem Geschlechtsteil . Ich deute das als Angst / Beschwichtigung . Er macht es nicht immer aber immer öfter . Ich habe meine Stimme in allen Tonlagen schon verucht zu ändern – egal wie lieb ich ihn anspreche mit hoher stimme oder tiefer Stimme – er tut es . Ich habe keine Ahnung warum !! Ich habe ihm nichts getan – dazu wäre er auch viel zu klien und ich würde niemals einem Hund was böse tun . Habe 15 Jahre Hundesport betrieben mit Boxern – sowas hatte ich noch nie !! Auch wenn es drausen windig ist und es pfeift etwas durch die Wonung – beim lüften oder im sommer – dann vergiecht er sich und bibbert vor Angst – Was kann ich tun ? Woran liegt das ? Das hat er 1,5 Jahre nicht gemacht alles war prima . Er hat es machmal gemacht wenn er sich zu sehr über einen Besuch gefreut hat – aber da war es Freude ! Jetzt rutscht er auf dem Bauch wie einen Echse mit gesenktem Blick und Rute unterm Bauch- also Angst ! Aber wovor ? . Ich verstehe ihn nicht und verzweifle noch . Was ist das für einen Angst uund wie bekomm ich sie weg . Über einen zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen . Velen Dank im Voraus und lg

  122. Hallo,

    ich hätte auch eine Frage. Wir haben einen Berne Sennen Hündin (4 Jahre alt) und sie war immer hauptsächlich draußen (auch nachts). Sie hat draußen auf der Terrasse viele Liegenöglichkeiten z.B ihre Hütte oder einen Teppich und auch einen Garten zum rumlaufen. Irgendwann fing es an, dass sie über den Zaun gesprungenen ist und das macht sie regelmäßig. Das heißt wir können sie nicht alleine draußen lassen, sondern müssen sie dann tagsüber ins Haus lassen, wenn wir nicht da sind. Oft springt sie über den Zaun, wenn es windig draußen ist. Ich glaube das macht ihre Angst, aber auch ohne Wind springt sie über den Zaun. Vielleicht aus Langeweile. Ich weiß es nicht. Es wäre aber schön, wenn sie wieder draußen bleiben könnte. Wir haven es sogar schon mit einer langen Leine probiert, aber dann zieht sie so lange dran, bis das Halsband ab ist und sie haut wieder ab. Selbst aus einem Geschirr und länger keine kann sie sich befreien. Sie hat es echt gut bei uns und wir behandeln sie immer gut. Jedoch war sie shon immer sehr ängstlich, seit wir sie bekommen haben. Der Züchter war kein guter Mensch und gerade deswegen sollte sie doch merken wie gut sie es bei uns hat. Seit einem Jahr haben wir noch einen Berner Sennen Rüden und seit dem ist sie auch viel offener geworden, aber haut trotzdem manchmal ab. Kann man das irgendwie in den Griff bekommen?

    Liebe Grüße
    Jessi

  1. […] Thema Dog-Dancing, Frisbee und Zoll- und Rettungshundearbeit finden statt und auch der Hundeprofi Martin Rütter wird an diesem Tag zwei unterhaltsame Vorträge zum Thema Beziehung zwischen Mensch und Hund […]

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