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Welpenhandel – Tierschutzorganisationen fordern gesetzliches Verbot

Die Tierschutzorganisationen „Bund gegen Missbrauch der Tiere“ (bmt), „Europäischer Tier- und Naturschutz e.V.“ (ETN) und „TASSO e.V.“ fordern ein Verbot gegen den unseriösen Hundehandel. Ein Hund zum Schnäppchenpreis ohne Rücksicht auf seine Gesundheit? Nein danke!

Das skrupellose Geschäft mit dem unseriösen Hundehandel erreicht inzwischen Gewinnspannen wie der Zigaretten- oder Drogenschmuggel. Schätzungsweise 500.000 Hundewelpen werden jährlich nach Deutschland transportiert. In Zeitungsanzeigen und besonders im Internet werden gutgläubigen Käufern Hunde zu Dumpingpreisen angeboten. In Pappkartons oder aus dem Kofferraum, auf Parkplätzen, Tankstellen und Wochenmärkten… Welpen aus Osteuropa werden zum Schnäppchenpreis angeboten. Oft sind die Welpen nur wenige Wochen alt und wurden viel zu früh von der Mutter getrennt. Sie sind halb verhungert, häufig krank und ohne die notwendigen Impfungen versorgt. Die Folgen sind dann horrende Tierarztrechnungen, um den Hund zu retten. Geltendes Tierschutzrecht und tierseuchenrechtliche Bestimmungen sind den skrupellosen Händlern dabei vollkommen egal. Die Einschleppung gefährlicher Seuchen, wie beispielsweise Parvovirose, Staupe oder Herzwürmer nehmen sie billigend in Kauf.

Die Kampagne „Wühltischwelpen – nein Danke!“ ist bereits vielen bekannt. Nun haben der bmt, der ETN und TASSO e.V. beim Deutschen Bundestag eine Online-Petition gegen den unseriösen, gewinnorientierten Handel mit Hundewelpen eingereicht. Mit „Handel“ ist dabei das An- und Verkaufen von Hunden mit dem Ziel der Gewinnmaximierung gemeint. Seriöse Züchter sind damit nicht gemeint, denn diese betreiben keinen Handel. Sie müssen ihre Welpen nicht ankaufen!

Bis zum 25. November 2010 werden 50.000 Unterschriften benötigt. Wenn diese 50.000 Stimmen zusammenkommen, wird der Antrag im Petitionsausschuss des Bundestages angehört und es besteht eine gute Chance, einen weiteren, entscheidenden Schritt gegen die Machenschaften unseriöser Händler zu gehen. Eine historische Chance, das unsägliche Leid der Hundewelpen zu beenden und den unseriösen Vermehrern das Handwerk zu legen! Mittlerweile haben sich bereits tausende Menschen der Petition gegen den unseriösen Welpenhandel auf der Seite des Deutschen Bundestages angeschlossen. Die drei Tierschutzorganisationen bitten daher alle Tierfreunde, die Resolution zu unterzeichnen, auch wenn das Anmeldeverfahren auf der Seite des Deutschen Bundestages ein paar Minuten Zeit kostet. Ziel muss es sein, dass ein Hund nicht länger wie eine Ware behandelt wird.

Klicken Sie hier: Online Petition Deutscher Bundestag

Quelle: TASSO Petition

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

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