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FSME-Risiko durch Zeckenbisse steigt

Bei einem Zeckenbiss können Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen werden. Durch das Robert-Koch-Institut wurden nun für 2012 drei neue FSME-Risikogebiete in Deutschland ausgewiesen. Dazu zählen Ulm, Kempten und der Landkreis Saar-Pfalz.

Die Gefahr eines Zeckenbisses lauert im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen. An ihrem Ausdrünstungen erkennt die Zecke ihre Opfer und lässt sich bei Kontakt mit Mensch oder Hund fallen. Auf dem Hund oder Menschen gelandet, sucht sie sich eine warme Körperstelle mit dünner Haut und beißt zu. Beim Aussaugen des Blutes, was mehrere Tage dauern kann, gibt die Zecke nach und nach unverdauliche Blutbestandteile in die Wunde. Hierbei können die krank machenden Erreger übertragen werden.

Man sollte nach jedem Spaziergang den Hund uns sich selbst auf Zecken absuchen. „Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel.“ rät McCreight, der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Die Zecke darf nicht zerdrückt werden, da sonst eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Wunde gebracht werden. „Öl oder Nagellack sind tabu“, warnt McCreight. Im Todeskampf würde die Zecke ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen.

Wie entfernt man am Besten eine Zecke? Ziehen oder doch Drehen? „Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen.“ sagt Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor. Eine möglichst schnelle Entfernung der Zecke ist das Wichtigste. Nur wenn die Zecke schnell entfernt wird, wäre eine Infektion sehr unwahrscheinlich.

Erste Anzeichen für eine Borrelioseerkrankung sind Symptome wie Appetit- und Antriebslosigkeit oder Fieber. Später können auch Gelenkentzündungen und Lahmheit dazu kommen.

Quelle: Tasso e.V.

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

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