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Tibet Terrier

Rasse: Tibet Terrier

Rassebeschreibung: Der Tibet Terrier ist entgegen seines Namens kein Terrier, sondern ursprünglich ein Hütehund.

Wiederristhöhe: 35-51 cm

Gewicht: 8-14 Kg

Farbe: weiß, grau, schwarz, goldfarben, mit oder ohne Abzeichen

Geschichte: Der Ursprung dieser Rasse liegt in Tibet. Sie stammt vom North KunLun Mointain Dog und dem Inner Mongolian Dog ab. Man sagt, dass diese Rasse der Urpsung der heutigen Hütehunderassen sei. Ein Talent des Tibet Terriers ist seine Fähigkeit, den Hirten bei Ihren Reisen ins Tal zu helfen, in dem sie an Engstellen auf den Rücken der Schafe nach vor und wieder zurück zu laufen. Außerdem arbeiteten die Tibet Terrier damals in abgelegenen Dörfern ebenfalls als Wachhund. Die Magyaren brachten diese Hunde damals nach Europa. Die englische Ärztin Dr. H.R. Grieg rettete einem Tibetaner das Leben und bekam als Dank einen tibetischen Hütehund zum Geschenk. Mit einem zweiten Tibet Terrier im Schlepptau brachte sie beide nach England. Sie hatte zwar keinen Erfolg mit der Zucht dieser Hunde, führte somit aber die Tibet Terrier in die westliche Welt ein. In Indien wurde der Tibet Terrier 1920 anerkannt, in England 1937.

Verwendung: Der Tibet Terrier ist ein aufgeweckter Hund, der heutzutage in vielen Familien sein zu hause gefunden hat. Er ist verspielt aufmerksam, allerdings kann er, auf Grund seiner Herkunft als Wachhund, recht wachsam sein. Zudem sollte man bedenken, dass das Fell eines Tibet Terriers viel Pflege benötigen kann und sich nach einem Spaziergang halbe Sandkisten in ihm verstecken können.

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

3 Kommentare

  1. Wir haben vermutlich einen Tibet Terrier aus einer rumänischen Tierschutz-Organisation bekommen. Die Hündin scheint sehr klug zu sein und wirklich schnell zu lernen. Sie hat bereits beim 2. Mal erkannt, dass sie für eine ausgeführte Ansage, einen Leckerbissen aus meiner Jackentasche erhält und dies auch miteinander in Verbindung gebracht.
    Sie hat nicht nach den Leckereien in meiner Tasche gebettelt, ist jedoch ein paar Mal zu mir gekommen, um gelobt und gestreichelt zu werden.
    Ihre Belohnung hat sie sich sofort wieder freudig abgeholt und auch darauf bestanden, sie zu erhalten, wenn sie etwas gemacht hat, das ich ihr gesagt habe.
    Sie kann diese beiden Aktionen gut voneinander unterscheiden.
    Sie läuft gerne und auch weit voraus, und kommt mit einer Begeisterung, auf meinen Zuruf, zurückgelaufen, dass ich nun denke, es würde ihr Freude machen eine „Aufgabe“ zu haben. Natürlich kann sie kein Hütehund werden, aber gibt es irgendwie eine Möglichkeit, sie zu „beschäftigen“?

  2. Hallo Frau Clarke,

    das hört sich doch alles super an! Und es freut mich, wenn Sie nach weiteren Beschäftigungsmöglichkeiten für Ihre Hündin suchen.

    Ich persönlich bin vom Futterdummy mehr als begeistert. Kennen Sie diesen Beutel? Man bekommt Futterbeutel in jedem gut geführten Hundeshop. Nehmen Sie den Beutel mit auf den Spaziergang und sichern Sie Ihre Hündin anfangs an der Leine, damit sie nicht mit dem Dummy im Maul verschwinden kann… Lassen Sie den Dummy über den Boden zappeln und tun Sie so, als wäre es eine ganz tolle Beute, die sie gemeinsam jagen möchten! Werfen Sie den Dummy anfangs nicht zu weit von sich weg und animieren Sie Ihre Hündin, diesen aufzunehmen und zu Ihnen zurück zu bringen. Zur Not können Sie sie mit Hilfe der Leine zu sich ran holen und Ihr den Dummy abnehmen. Haben Sie den Dummy in der Hand, loben Sie sie und öffnen Sie den Dummy, damit sie einen Happs daraus fressen kann. Sollte Ihre Hündin anfangs den Dummy nicht gern hergeben wollen, tauschen Sie mit ihr! Halten Sie ihr ein anderes tolles Leckerlie vor die Nase, dann wird sie den Dummy bestimmt los lassen. So können Sie übrigens auch das „Aus“ üben. „Du gibst mir das, dafür bekommst Du etwas anderes tolles“. 🙂

    Ihre Hündin wird schnell lernen, dass nur Sie den Dummy öffnen können und dass sie ihn zu Ihnen zurück bringen muss, damit sie ans Futter kommt. Wenn das gut klappt, können Sie die Entfernung erhöhen und dann auch die Leine weg lassen. Später können Sie den Dummy auch überall verstecken (hinter Bäumen, in hohem Gras,…), oder tun Sie so als hätten Sie ihn verloren und suchen Sie ihn anschließend mit Ihrer Hündin gemeinsam! Das macht riesen Spaß, lastet den Kopf aus und macht Hunde müde und glücklich! 🙂

    Versuchen Sie es und erzählen Sie mir gerne von Ihren Fortschritten!

    Viel Spaß dabei!

  1. […] beschreibt eine Zuchtlinie der Tibet Terrier. Im Ursprung sind Tibet Terrier keine Terrier, sondern Hütehunde. Sie wiegen um die 8-14 Kilogramm […]

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