Du bist hier: Startseite » News » Mit dem Hund richtig kuscheln

Mit dem Hund richtig kuscheln

Kuscheln mit dem Hund

Wir alle lieben die ausgiebige Kuschelrunde mit unseren Hunden. Es bereitet uns Freude zu sehen, wie sehr unser Hund das Kuscheln mit uns genießt und wir schöpfen neue Kraft aus der gemütlichen Zweisamkeit. Kuscheln, aneinander liegen und den Vierbeiner kraulen… All das stärkt die Bindung und das Zusammengehörigkeitsgefühl und ist deshalb sehr wichtig für das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund.

Es gibt nur sehr wenige Hunde, die eine Bonus-Kuschelneinheit nicht genießen können. Doch gibt es auch Situationen in denen der größte Kuschelfreak nicht schmusen möchte.

Der Hund mag nicht immer zu kuscheln

Viele Hunde mögen es nicht, wenn sie während des Trainings angefasst und beschmust werden. Wir Menschen denken, dass er das doch immer mag und verwenden das Streicheln logischerweise dann auch als Belohnung für gute Leistungen. Doch die meisten Hunde reagieren auf diese Art von Belohnung so: Sie ziehen den Kopf von unserer Hand weg oder ducken sich. Hier sollten wir uns eine andere Form der Belohnung ausdenken, denn sonst ist es ja keine Belohnung! Vielleicht nimmt ihr Hund ein Leckerli lieber in dieser Situation? Oder reagiert total zufrieden wenn Sie als Belohnung eine Runde Ball mit ihm spielen? Zuhause können Sie dann wieder ausgiebig mit Ihrem Vierbeiner kuscheln – dort wird er es ganz sicher wieder zu 100% genießen!

Erkennen, was der Hund nicht kuscheln möchte

Sie sind in einer fremden Umgebung und Ihr Hund ist nicht so entspannt wie sonst? Bestimmt mag er es in dieser Situation ebenfalls nicht, angefasst zu werden. Er weiß nicht genau wo er ist, was auf ihn zukommt und möchte lieber in Ruhe gelassen werden. Auch dort lässt man den Hund sich am Besten erst mal eingewöhnen. Ist er entspannt, mag er bestimmt auch wieder geknuddelt werden.

Doch achten Sie darauf, dass nicht Ihr Hund immer jede Kuschelrunde einläutet. Sie sollten überwiegend derjenige sein, der „bestimmt“, wann gekuschelt wird. Aber natürlich dürfen Sie auch ab und zu dem charmanten Kuschelangebot Ihres Vierbeiners nachgeben…

[contentblock id=1 img=adsense.png]

Ein Hund ist also keine „Kuschelmaschine“. Auch für ihn gibt es Situationen, in denen er nicht gestreichelt werden möchte und das ist völlig in Ordnung! Mögen Sie zu jeder Zeit immer ganz eng gedrückt und geschmust werden? Wir freuen uns auch über Momente, in denen wir einfach nur unsere Ruhe haben und uns niemand über den Kopf streichelt. Und so freut man sich dann umsomehr auf die nächste Kuschelrunde!

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

Ein Kommentar

Artikel kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Required fields are marked *

*

Scroll To Top