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Kommt ihr Hund wenn Sie ihn rufen?

Ihr Hund kommt zuverlässig wenn Sie ihn rufen? Dann ist ja alles prima… Oder gibt es unter Ihnen doch den Einen oder Anderen, der das nicht bejahen kann?

Warum kann es sein, dass Ihr Hund nicht kommt, wenn Sie ihn rufen? Eine Antwort liegt ganz nahe… Er weiß nicht, was es bedeutet! Für uns hört es sich vielleicht komisch an, ist aber ganz logisch! Wir rufen unseren Welpen schon von Anfang an… „Hier!“ und „komm!“… Dabei vergessen wir, dass unser Hund, genau wie wir in einem fremden Land, dessen Sprache wir nicht sprechen, erst lernen muss, was diese Worte bedeuten! Das lernen sie, in dem man „hier!“ immer genau in dem Moment ruft, wenn der Hund gerade auf dem Weg zu Ihnen ist. Nur dann lernen sie: „Aha! Immer wenn ich mich auf Herrchen/Frauchen zu bewege, höre ich dieses „hier!“. Das Wort hat also etwas mit dem Hinlaufen zu meinem Besitzer zu tun!“. Nur durch sehr viele Wiederholungen lernt der Hund schließlich, was dieses Wort für ihn bedeutet. Seien Sie also fair! Manche Dinge kann Ihr Hund einfach nicht wissen… Er muss es erst lernen!

Dann ist es wichtig, dass Sie Ihrem Hund etwas super Tolles anbieten, wenn er bei Ihnen angekommen ist! Es muss sich für Ihren Hund lohnen, dass er zu Ihnen gelaufen kommt! Sie möchten doch auch für gute Leistung bezahlt odee belohnt werden, oder? Genau das braucht auch Ihr Hund! Sie halten immer etwas Tolles für Ihren Hund bereit und werden somit immer interessanter für Ihren Hund! Er merkt sich sehr schnell, dass es sich lohnt zu Ihnen zu kommen – denn bei Ihnen gibt es was Leckeres!

Natürlich können Sie in Ihrer Belohnung variieren. Je nach Hund können Sie ihm ein schönes, spannendes Spiel anbieten wenn er zu Ihnen gekommen ist, oder ihn besonders verbal loben. Aber jeder Hund, der gerne frisst, lernt mit Futter am Schnellsten, was sich für ihn lohnt.

Über Nina Adebahr

Ich habe ein Herz für Hunde, bin nebenberuflich ausgebildete Hundetrainerin und Vollzeit-Hundemama aus Leidenschaft für meine 10 Jahre alte Magyar Viszla Hündin. Mein Ziel ist es, zwischen Mensch und Hund zu vermitteln – für ein harmonisches, respektvolles Miteinander und für mehr Verständnis für unsere Vierbeiner. Liebe Grüße, Ihre Nina Adebahr

Ein Kommentar

  1. Hundegeschichte von Billy – Rettung aus der Isolation » Hunde Blog sagt:

    […] Warum soll er bei Fuß gehen? Oder meinen Sie entspanntes Gehen an der Leine? Bei Fuß gehen über längere Strecken ist stressig und anstrengend für Hunde. Deshalb arbeiten Sie lieber daran, dass sie ihn durch Geräusche aufmerksam machen und in dem Moment, wo er Sie anschaut eine dicke Belohnung geben. So lernt er, dass es sich lohnt, Sie anzuschauen und automatisch wird die Leine lockerer. Dann belohnen Sie die lockere Leine und so weiter. So wird er aufmerksamer werden und das Spazierengehen an der Leine entspannter. Hat er ausreichend Freilauf? Das ist natürlich Voraussetzung für das Training an der Leine. Lesen Sie hier mehr zum Thema Rufwort“ […]

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