Buchempfehlung: “Der Hundeprofi – Spannende Fälle aus dem Hundealltag”

In seinem neuen Buch ”Der Hundeprofi – Spannende Fälle aus dem Hundealltag” beschreibt Martin Rütter einige Problemfälle aus seiner TV-Serie “Der Hundeprofi” und erläutert Problemlösungen z.B. zum Thema Trennungsangst bei Hunden. 

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2 Kommentare
  1. steffi sagt:

    hallo,
    ich habe da auch ein kleines problem mit meiner süßen, und zwar
    ich habe seit samstag eine papillon-hündin, sie ist 1 jahr alt.

    1)
    nun erstens einmal macht die kleine stress, weil sie alleine im wohnzimmer schlafen muss, sie jault etwas, was wir ignorieren. – ist das richtig??

    heute hat sie sogar häufchen gemacht (eines war normal, das andere ziehmlich flüssig) – was absolut nicht geht!!!!
    ich kann sie ja schlecht morgens bestrafen, es muss ja “auf frischer tat ertappt” bestraft werden.
    soll ich mich also die ganze nacht hinterm schrank verstecken, oder soll ich im wohnzimmer schlafen oder wie gewöhne ich ihr an, alleine zu schlafen?
    (wir gehen mit ihr vor dem schlafen gehen nochmal gassi)

    2) läuft sie mir in der wohnung überall nach!
    sogar wenn sie frisst und ich die küche verlasse kommt sie nach, sogar wenn ich ins bad gehe – wenn ich die tür schließe sitzt oder steht sie vor der tür und wartet bis ich raus komme.
    ich habe schon oft NEIN und AB und mit dem finger ins wohnzimmer gezeigt, dann geht sie auch, aber sie läuft trotzdem ständig nach.

    wie kann ich das unterbinden?
    schließlich hat sie mich nicht zu kontrollieren!!

    sie ist bisher nur eine halbe stunde alleine geblieben, wie ich zur arbeit gegangen bin, dann kam meine schwester zum aufpassen, die hat nichts gehört, dass sie gebellt hätte, also denk ich mal sie ist leise wenn sie alleine ist.

    wenn ich sie mit ins büro nehmen kann, sollte sie eig. schon gut erzogen sein.

    also was mache ich mit meiner kleinen maus?

    haben Sie gute tipps, wie ich vorgehen soll??

    vielen dank!!!

  2. Hallo!

    Ihre Hündin ist gerade ein paar Tage bei Ihnen. Da kann es sein, dass sie sich einfach noch zurecht finden muss in ihrem neuen zu hause. Sie kennt die Abläufe noch nicht, hat noch keine Bindung zu Ihnen aufbauen können und wurde aus ihrem gewohntem Umfeld genommen. Geben Sie ihr ein paar Wochen Zeit, um alles – auch Sie – kennen zu lernen. Können Sie ihr ein Platz in Ihrem Schlafzimmer, oder in Ihrer Nähe einrichten? Das wird sie bestimmt ruhiger stimmen, weil sie nicht alleine sein muss über Nacht. Versetzen Sie sich in ihre Lage und geben sie ihr ein bisschen Zeit. Wenn sie später im Wohnzimmer schlafen soll, wird das ganz sicher klappen. Ich würde Ihrer Hündin allerdings ein bisschen Zeit und Sicherheit geben, so lange für sie alles neu ist.

    Ich denke, dass sich alles bei Ihnen einspielen wird. Ich würde den Schlafplatz Ihrer Hündin in Ihre Nähe umlegen. Sie können Ihre Hündin in einem Kinderlaufstall schlafen lassen. Dann ist sie in Ihrer Nähe und wird sich bestimmt melden, wenn sie mal muss. Falls sie noch nicht weiß, wie sie sich melden muss, haben Sie am Morgen keinen Haufen auf dem Teppich. Da Hunde aber eigentlich ungern ihren Schlafplatz beschmutzen, könnte es sein, dass sie sich dort meldet, wenn sie mal muss und sie können mit ihr nach draußen gehen.

    Ihre Hündin muss Ihre Regeln im Haushalt erst lernen. Loben Sie Ihre Hündin, wenn sie draußen ihr Geschäft macht. Wenn Sie sehen, wie sie ihr Geschäft drinnen erledigen möchte, nehmen Sie sie hoch und setzen Sie sie nach draußen. Macht sie draußen – loben! So wird sie schnell lernen, dass sie sich melden muss und dass sie ihr Geschäft draußen erledigen soll.

    Super, dass sie eine halbe Stunde ruhig alleine bleibt! Dehnen Sie den Zeitraum langsam aus. Immer ein paar Minuten länger – und immer erst in die Wohnung gehen wenn sie nicht bellt!

    Ich denke, dass Ihre Hündin noch unsicher ist und Ihnen deshalb überall hinterher läuft. Planen Sie für die nächsten Wochen mal folgendes in Ihren Alltag ein… gehen Sie in der Wohnung umher. Gehen Sie ins Wohnzimmer, dann ins Bad und wieder zurück. Setzen Sie sich hin und nehmen Sie sich eine Zeitung, dann gehen Sie wieder weiter in die Küche. Gehen Sie mehrmals am Tag in der Wohnung von Zimmer zu Zimmer, schließen kurz eine Tür, gehen wieder zurück…. sehr wahrscheinlich wird Ihre Hündin dieses Spiel bald zu anstrengend und langweilig finden und sich auf ihren Platz zurück ziehen. Aber auch hier werden Sie mit schimpfen nicht weiter kommen. Ignorieren Sie sie und gehen Sie in der Wohnung spazieren! Hört sich komisch an, klappt aber in den meisten Fällen. Versuchen Sie es! :-)

    Schreiben Sie mir gerne wieder wenn Sie noch Fragen haben!

    Lieben Gruß

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